Monat: Mai 2009

Paolo Nutini – Candy

Mit „These Streets“ hat der mittlerweile 22-jährige Paolo Nutini 2006 ein gefeiertes Debüt abgeliefert. Die Singleauskopplungen „Jenny Don’t Be Hasty“ oder „New Shoes“ fanden nicht nur in UK großen Anklang, auch in anderen Ländern Europas und sogar den USA konnte sich der schottische Singer/Songwriter mit der außergewöhnlichen Stimme einen Namen machen. Bevor diesen Sommer mit „Sunny Side Up“ Nutinis zweiter, mit Spannung erwarteter, Longplayer veröffentlich wird, geht vorab die gefühlvolle Ballade „Candy“ an den Start.  

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Taylor Swift – Fearless

Mit blonden Engelslocken und frischem Country-Pop-Crossover hat Taylor Swift die Herzen der US-Amerikaner im Sturm erobert. Die 19-jährige Singer/Songwriterin aus Pennsylvania ist America’s Next Teenie-Hype und wird von Platinauszeichnungen regelrecht überhäuft. Dass sie mit den Disney-Sternchen Joe Jonas und Miley Cyrus liiert war bzw. befreundet ist, hat sicherlich nicht geschadet. Nach den überragenden Erfolgen in ihrer Heimat möchte Taylor nun auch in Europa durchstarten. Mit der Single „Love Story” schnupperte sie bereits Chartsluft bei uns, jetzt folgt auch ihr internationales Debütalbum „Fearless”.

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Dredg – The Pariah, The Parrot, The Delusion

Seit 2002 trägt Art Rock einen neuen zweiten Vornamen. Mit „El Cielo“ haben sich Dredg binnen kürzester Zeit auf die progressiv alternative Gitarrenlandkarte geschossen, ihr „Same Ol‘ Road“ hallt immer noch nach. Selbst der Schritt hin zu dezent konventionelleren Klängen auf „Catch Without Arms“ hat den Amerikanern nicht weh getan, sondern ganz im Gegenteil weitere atemberaubende Hymnen beschwert. Nach viel zu langer Auszeit steht nun „The Pariah, The Parrot, The Delusion“ in den Startlöchern, das die komplexesten wie auch eingängigsten Momente der Bandgeschichte beinhaltet.

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Alesha Dixon – The Alesha Show

Ob „All I Want“ oder „Scandalous“ – die großen UK-Hits der Urban-Girlgroup Mis-Teeq kennt man auch hierzulande. Zwar hat sich das Trio 2005 aufgelöst, doch mit Alesha Dixon konnte zumindest eine der Damen eine erfolgreiche Solokarriere starten. Mit zwei Singles in den Top 5 und zahlreichen Fernsehauftritten (dreifacher Gast bei „Never Mind The Buzzcocks“, Gewinnern der Celebrity-Tanzshow „Strictly Come Dancing“) hat sie Großbritannien mittlerweile im Sturm erobert. Ihr erstes offizielles Album „The Alesha Show“ – „Fired Up“ erschien nur in Japan – kommt mit ordentlicher Verzögerung nun auch nach Deutschland.

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Placebo – For What It’s Worth

Eine Placebo mit großer oder keiner Wirkung: So lässt sich die Beziehung zu Brian Molko und Stefan Olsdal beschreiben, deren Indie-Rock man entweder mag oder nie mögen wird. Drei Jahre haben sich die beiden Bandköpfe mit ihrem neuen Drummer Steve Forrest Zeit genommen, den Nachfolger „Battle For The Sun“ ihres 2006er Erfolgsalbums „Meds“ zu komponieren. Der musikalische Aperitif ist die Single „For What It’s Worth“.

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Queensberry – Too Young

Was ist bei Queensberry, dem Resultat der „Popstars – Just 4 Girls”-Staffel, nicht alles schiefgelaufen. Über die oft kritisierte Gruppenkonstellation mag man noch streiten können, aber das Debütalbum in gleich drei Versionen auf den Markt zu werfen, „No Smoke” gar nicht und „I Can’t Stop Feeling” viel zu spät auszukoppeln, löst eigentlich nur Kopfschütteln aus. Immerhin hat es im Falle des Albums „Volume I” für Gold gereicht – ein reibungsloser Karrierestart sieht dennoch anders aus.

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Chicane vs. Natasha Bedingfield – Bruised Water

Die Glanzzeiten von Nick Bracegirdle und seinem Projekt Chicane schienen lange vorbei zu sein: Vom Charme seiner Klassiker „Offshore” oder „Saltwater” war zuletzt nichts mehr zu spüren, die recht Pop-orientierten Tracks haben so gut wie niemanden mehr interessiert. Allein die Zusammenarbeit mit Tom Jones, „Stoned In Love”, erreichte vor drei Jahren noch die britischen Top 10 – das war’s.

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CKY – Carver City

Camp Kill Yourself – nomen est omen. Fast hätten sich CKY selbst aufgelöst. Die Aufnahmen zu „Carver City“ – das erste Album auf ihrem neuen Label Roadrunner Records – mussten zur Halbzeit abgebrochen werden, weil man sich komplett zerstritten hatte und erst einmal ein ganzes Jahr kein Wort mehr miteinander wechselte. Glücklicherweise hat man sich zusammengerafft und einen mächtigen Rockbastard eingespielt.

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Daniel Merriweather feat. Wale – Change

Die Stimme zu Mark Ronsons „Stop Me“ präsentiert sein erstes Soloalbum – so oder so ähnlich lässt sich „Love & War“ des australischen Soulwunders Daniel Merriweather kurz zusammenfassen. Einzig würde man dem in New York lebenden Riesentalent damit nicht gerecht werden. Besagtes Album ist bereits auf dem Weg und wird richtig groß. Für die Vorabsingle „Change“ hat sich Merriweather neben Rapper Wale auch Mark Ronson als Produzent mit ins Boot geholt.

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Sinner DC – Crystallized

Keine Metalband, wenn auch mit Gitarrenhintergrund: Sinner DC aus Genf haben mit Saiteninstrumenten angefangen, sind mittlerweile aber zu Electro-Experten mutiert. Ihre Veröffentlichungen lassen sich am ehesten mit 120 Days, M83 und Tortoise vergleichen, sprich Alternative Electro mit Indie-Flair und viel Gefühl. Ihr neues Album „Crystallized“ ist mit Sicherheit ein kleines Highlight in ihrer langen Karriere.

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