3 Reaktionen zu “Pet Shop Boys – Memory Of The Future”

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Selten eine unzutreffendere Rezension gelesen.
Wenn dem Rezensenten der Zugang zu „Elysium“ fehlt, sollte er es sich nicht anmaßen „qualitativ“ zu urteilen.
Elysium ist bis auf wenige Ausnahmen ein fantastisches Album , „Memory Of The Future“ DAS Highlight dessen (wann haben die PSB zuletzt einen derart tollen Song geschrieben?) und der Single-Remix ist eine VERUNGLIMPFUNG der Albumversion im Hermes-House-Band Stil.
Ich vermute jedoch, dass der Rezensent die Hermes House Band große Klasse findet und seine PSB-Lieblingssongs solch belanglose Mitklatsch-Hymnen a la „New York City Boy“, „Go West“ und „Se A Vida E“ sind.

Ray am 28. Dezember 2012 um 00:13

Jedem seine eigene Meinung, aber wenn es um meine Pet Shop Boys-Favoriten geht, möchte ich an dieser Stelle doch gerne eher „Opportunities“, „Suburbia“, „It’s A Sin“, „Heart“ sowie „Can You Forgive Her“ nennen, während die Hermes House Band meinen Geschmack, wenn überhaupt, nur sehr am Rande trifft.

Verena Riedl am 28. Dezember 2012 um 00:24

Okay.
Welche Band schafft es schon, im Alter von knapp 60 noch ähnliche Granaten abzuliefern wie in ihrer Jugendzeit? Nahezu niemand. Das ist auch eine Frage des Zeitgeistes. 1987 waren die Pet Shop Boys DIE herausragenden 2 Personen des zeitgeistlichen Pop.
Bis auf „Heart“ haben Sie wirklich so ziemlich die besten Stücke aufgezählt.
Aber ich finde, „Elysium“ wird zu sehr kritisiert. Insbesondere „Memory..“ hat einfach eine brilliante Melodie. „A Face Like That“ ist grandios, „Ego Music“ schräg, aber fantastisch, „Give It A Go“ melodiös einfach überragend usw. usw. Einzig „Winner“ fällt etwas ab. Wenn man die PSB mit anderen Bands der Achtziger vergleicht (abschreckendes Beispiel: Erasure) so sind sie wirklich noch diejenigen, die zumindest zu 75% das Niveau von damals erreichen. Die immer noch Zeitgeist prägen. Die immer noch etwas zu sagen haben. Elysium ist herrlich altersreif, zum Teil nachdenklich, zum Teil brilliant britisch-ironisch. Allein die Texte von „Ego Music“ und „Give It A Go“ zählen zu den besten, die sie jemals hatten. Vergleichen wir „Elysium“ mit misslungenen Versuchen a la „Nightlife“ (wie grausam war „I Don’t Know What…“) so finde ich: Die PSB als Endfünfziger klingen mit Werken wie „Elysium“ am authentischsten und besten. Die Produktion von“ Elysium“ finde ich hervorragend. Andrew Dawson hat perfekte Arbeit geleistet und ein sehr angenehmes, warmes Klangbild geschaffen. Insbesondere die Singleneuabmischung von „Memory..“ hat dies nicht. Die B-Seiten zu loben? „One Night“ ist brilliant, aber die anderen beiden sind grauenhaft midi-08/15-aufdieschnelle abgemischt, dass einem wirklich die Ohren weh tun. Auch der Klang von „Yes“ war grenzwertig, übersteuert, kitschig, pseudomodern.
Mein ganz persönliches Hörempfinden. Ich wollte dies nur der Auffassung der Ursprungsautorin entgegenstellen.

Ray am 28. Dezember 2012 um 23:41
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