Monat: Februar 2009

Pascal Finkenauer – Unter Grund

Pascal Finkenauer mag bei Stefan Raabs Bundesvision Songcontest nur einen Platz im hinteren Mittelfeld ergattert und damit nicht gewonnen haben, das wichtigste hat er an diesem Abend allerdings mitgenommen: die Aufmerksamkeit neuer Zuhörer und zukünftiger Fans seiner Musik. Und das mit einem Song, der auf poppige Melodien weitgehend verzichtet: „Unter Grund“. Den gleichen Namen trägt auch der neue Langspieler, auf dem Pascal Finkenauer zwölf Songs präsentiert, die auf unterschiedlichen Art und Weise überzeugen können.

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Silbermond – Irgendwas bleibt

Mit ihrem zweiten Album „Laut gedacht“ konnten Silbermond den Erfolg ihrer Debütplatte „Verschwende deine Zeit“ noch einmal übertreffen. Ein eher seltenes Novum, zu dessen gelingen wohl vor allem die Nummer-1-Ballade „Das Beste“ beitragen konnte. Nach gut zweijähriger Kreativpause sowie einem erfolgreichen Intermezzo mit Deutschrapper Curse, steht die Bautzener Band nun mit ihrem dritten Studioalbum „Nichts passiert“ in den Startlöchern. Die Pop/Rock Ballade „Irgendwas bleibt“ macht dabei den Anfang und zeigt, dass Silbermond zunächst auf ein bewährtes Erfolgsrezept setzen.

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Sensor – Naked

Hier kommt eine absolute Neuentdeckung aus dem Hause Intuition Records. Sensor  sind eine russische Pop/Rock-Band, die über nationale Bekanntschaft bislang nicht herausgekommen sind. Das 2005 gegründete Quartett versucht die musikalischen Trends und Sounds der letzten 30 Jahre in einen hitverdächtigen Mix zu packen, sozusagen kommunistische Globalisierung. Was ambitioniert klingt, entpuppt sich auf „Naked“ als durchaus spannende Erscheinung.

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Jeanette – Undress To The Beat

Gewagt, getan, gescheitert? Mit ihrem letzten Studioalbum „Naked Truth“ sollte es sich für Jeanette Biedermann ausgeschnuckelt haben. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten: Die ehemalige „deutsche Britney Spears“ avancierte endgültig zur wilden Rockröhre. Dabei wurde ihre Wandlung nicht nur optisch deutlich – auch hinter den Kulissen entschied man sich für radikale Veränderungen: Zusammen mit Jörg Weisselberg, dem Gitarristen ihrer Band, schrieb die schauspielernde Sängerin nahezu alle Songs aus „Naked Truth“ selbst. Gewiss eine künstlerische Weiterentwicklung, wenn auch aus kommerzieller Sicht mit eher mauen Erfolg. Immerhin überzeugte sie die treueren Fans auf ihrer ausverkauften Clubtour durch Deutschland. Danach wurde es allerdings verhältnismäßig ruhig um die Berlinerin.

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Diverse – LOVEPARADE Club Vol. 1

Mit dem Motto „Highway To Love“ brach die Love Parade in Dortmund 2008 alle Rekorde. Niemals zuvor hatten so viele Besucher (1,6 Mio. !) die Parade besucht – nicht einmal zu ihrer Glanzeit Ende der Neunziger. Um so schockierender kam die Meldung, dass 2009 in Bochum keine Parade stattfinden soll, da die Infrastruktur der Stadt nicht für diese Menschenmassen ausgelegt sei. Getreu dem Motto „Jetzt erst recht!“ und um die Wartezeit auf 2010 zu verkürzen, veröffentlicht das Dance-Label Ministry Of Sound mit „LOVEPARADE Club Vol. 1“ die erste Ausgabe einer neuen Compilation-Reihe.

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The Black Sheep – You Can’t Push Me

Wer mit den Mittelalter-Haudegen von In Extremo auf Tour darf, dem wird durchaus eine kleine Ehre zuteil. Für die Kölner Mädels von The Black Sheep bestand Ende des vergangenen Jahres eben diese Möglichkeit, ihr quirliges und selbstbewusstes Talent vor breitem Publikum zu präsentieren. Seit 2005 sind sie zu viert formiert und stehen bereits bei Roadrunner Records unter Vertrag. Dort scheint man erkannt zu haben, dass die Kategorie der All-Girl-Bands durchaus ambitionierten Nachwuchs zu bieten hat. Musikalisch lassen sich The Black Sheep im Bereich von Die Happy einordnen. Heißt, es gibt dynamischen Rock mit poppiger Note im Gesang auf die Ohren. Ende März erscheint das Debütalbum „Not Part Of The Deal“, dem die Download-Single „You Can’t Push Me“ ein paar weitere Vorschusslorbeeren geben soll.

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Moke – Shorland

Niederländische Rockbands haben stets mit Anlaufschwierigkeiten in Deutschland zu kämpfen. Schon Kane sind trotz zahlreicher guter Songs hierzulande gescheitert. Vielleicht bringen Moke das mit, was man für den großen Durchbruch braucht. Die Amsterdamer haben mit ihrem bereits 2007 erschienenem Debütalbum „Shorland“ ein starkes Britpop-Album geschrieben, das sogar Mod-Legende Paul Weller auf den Plan gerufen hat – Moke durften den Altstar auf dessen Europatour im Herbst 2008 begeleiten. Nun steht „Shorland“ auch hier in den Läden.

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Amy Macdonald – Run

Mit „This Is The Life“ gelang Amy Macdonald ein europaweiter Erfolg. Dabei lief es für die 21jährige Schottin außerhalb der Britischen Insel überraschenderweise sogar noch deutlich besser als in den heimischen Charts. Mit „Run“, der dritten Singlauskopplung aus ihrem Debutalbum, wird sich dieses Phänomen mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholen, reichte es in den UK doch lediglich für eine Woche auf Platz 75.

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