Monat: März 2009

Eurovision Song Contest 2009: Vorschau (1)

Zwischen Tradition, Pop und Kitsch – der jährliche Musikwettstreit des Eurovision Song Contest wird auch bei seiner 54. Ausgabe für Kontroversen sorgen. Nach Einführung der zwei Halbfinale 2008, um die Vergabe von Länder-Sympathiepunkten anteilig einzudämmen, gibt es auf organisatorischer Seite auch dieses Jahr Neuregelungen. Dabei geht man noch einen Schritt weiter und lässt die Telefonabstimmung des Publikums nur noch zur Hälfte in die Wertung einfließen. Nationale Jurys bestimmen die anderen 50% des jeweiligen Ergebnisses. Was jedoch weiterhin zählt, ist die Show und der jeweilige Song, den ein Land ins Rennen schickt. beatblogger hört voraus, was uns am 16. Mai in Moskau erwartet. Heute Teil 1 zum ersten Semifinale.

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Subway To Sally – Besser, Du rennst

Zwar sind die Folk- / Mittelalter-Recken seit ihrem Debütalbum 1994 ein fixer Bestandteil der riffenden Szene, doch hat erst der Sieg beim Bundesvision Song Contest 2008 Subway To Sally einem breiteren Publikum vorgestellt. Dem Überraschungscoup mit „Auf Kiel“ folgte die eindrucksvolle Live-DVD „Schlachthof“ und ein kommerziell erfolgreiches, musikalisch jedoch höchst bedenkliches Cover des Riesenhits „Eisblumen“ durch Eisblume. Ungeachtet dessen präsentieren die Mannen um Eric Fish mit „Kreuzfeuer“ demnächst ihr bereits zehntes Studioalbum. Mit im Gepäck haben sie auch die E-Single „Besser, Du rennst“.

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The View – Which Bitch?

Große Herausforderung für The View. Die vier Schotten sind mit ihrem Debütalbum „Hats Off To The Buskers“ hierzulande zwar nur im gesicherten Indie-Mittelfeld gelandet, erfreuen sich in ihrer Heimat aber großer Beliebtheit. „Which Bitch?“ läutet eine wilde Attacke ein, die Reggae-Grenzen überschreitet und sogar den österreichischen Komponisten Gustav Mahler zitiert.

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Milow – Ayo Technology

   „Ayo Technology“ wird vielen noch aus dem Jahr 2007 in Erinnerung sein, als 50 Cent zusammen mit Justin Timberlake seinen letzten großen Charterfolg verbuchen konnte. Doch dieser Tage bekommt eine Neuinterpretation des Songs, die mit der damaligen Rap-Version aus den Staaten nicht mehr viel gemeinsam hat, eine Menge Aufmerksamkeit. Die Rede ist von Milow, der in seinem Heimatland Belgien bereits ein gefeierter Star ist und nun mit seiner, aus einer Akustik-Session bei einem belgischen Radiosender entsprungen, Version von „Ayo Technology“ auch weit über die Grenzen seines Landes für Aufsehen sorgt.

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The Rifles – Great Escape

Was tun, wenn man für den großen Hype zu spät kommt? Weder der Garage-Rock-Wahn, noch das große „The“-Rennen hat The Rifles, vier junge Hüpfer aus London, betroffen. Stattdessen haben sie unverschämt gute Songs geschrieben und eine Auswahl auf ihrem zu Recht abgefeierten Debütalbum „No Love Lost“ präsentiert. Auch ohne Airplay und gute Chartpositionen durfte man in der Brixton Academy spielen. Modfather Paul Weller liebt die Jungs. Für die neue Platte „Great Escape“ wollen die Briten weg vom klassischen Dreiminuten-Radioformat und schlicht und ergreifend den Song an sich in den Mittelpunkt rücken.

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Kelly Clarkson – My Life Would Suck Without You

Mit „Breakaway“ feierte Kelly Clarkson ihren internationalen Durchbruch. Dem großen Erfolg folgten ebenso große Erwartungen, denen der Nachfolger „My December“ jedoch nicht gerecht wurde. Keine zehn Wochen verweilte Clarksons dritter Longplayer in den deutschen Charts und schnell wurde es ruhig um die 26jährige American Idol Gewinnerin. Mit „My Life Would Suck Without You“ meldet sich Kelly Clarkson nun aber umso deutlicher zurück. Die Max Martin und Dr. Luke Produktion ist die Leadsingle des in Kürze folgenden Albums „All I Ever Wanted“ und konnte sich in den Staaten bereits an die Spitze setzen.

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