Akem Manah – Threnodies
Vierzehn Jahre Funkstille – das ist selbst für eine dem schleppenden Sound zugewandte Doom Metal-Band eine lange Zeit. Doch tatsächlich ließen Akem Manah, eine Formation aus dem flämischen Teil Belgiens (die nicht zu verwechseln sind mit der US-amerikanischen Band gleichen Namens) so lange Zeit, um sich nun endlich mit ihrem neuen Album „Threnodies“ zurückzumelden. Das Quartett, das sich nach dem zoroastrischen Dämon des „bösen Denkens“ benannt hat, konnte mit seinem Debütalbum „The Testament Of Sealant Mound“ 2010 für einige Aufmerksamkeit sorgen, doch danach gab es bis auf eine EP wenig zu hören. Die Rückkehr der Band stellt sich auch deswegen als unglaublich spannend heraus, da „Threnodies“ mehr ist als nur ein Album – es ist ein zehnteiliger Zyklus menschlichen Zerfalls, der den Hörer direkt in die Leere führt.
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