Freternia

Freternia – The Gathering

Erinnert sich noch Jemand an Freternia? 1998 gegründet, standen die Schweden mit ihren beiden durchweg gutklassigen Alben „Warchants & Fairytales“ (2000) und „A Nightmare Story“ (2002) stets im Schatten von angesagteren skandinavischen Bands wie Hammerfall, Nocturnal Rites, Stratovarius oder Sonata Arctica. Danach wurde es für ganze 17 Jahre ruhig um die Band, ehe sie sich nun, wie Phönix aus der Asche, mit ihrem Drittwerk „The Gathering“ zurückmeldet. Und damit liefert das Quartett gleich mal, soviel sei vorweg genommen, das beste Album seiner Geschichte ab.

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Kimberose

Kimberose – Chapter One

Frankreichs Queen of Soul kommt eigentlich aus London. Die 28jährige Kimberly Kitson-Mills mit britischem Vater und ghanaischer Mutter ging vor zwölf Jahren nach Chantilly bei Paris, nahm an „La Nouvelle Star“, der französischen Version von „Das Supertalent“, teil und entdeckte schließlich Soul-Klassiker für sich. Gemeinsam mit zwei Freunden gründete sie Kimberose. 2017 erschien ihre erste EP, vergangenes Jahr das Debütalbum „Chapter One“, das mit etwas Verspätung nun auch in Deutschland landet.

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Calexico And Iron & Wine

Calexico And Iron & Wine – Years To Burn

Auf dieses Album hat die Welt 14 Jahre gewartet: 2005 veröffentlichten Calexico und Iron & Wine „In The Reins“, eine gemeinsame EP. Sam Beam aka Iron & Wine schrieb alle Songs, dann nahm man gemeinsam auf. Viele weitere getrennte Release und eine gemeinsame Tour später, findet man nun erneut zusammen – dieses Mal auf Albumlänge und musikalisch etwas offener. „Years To Burn“ vertieft den gemeinschaftlichen Ansatz, bricht vertraute Muster auf und führt beide Welten erstaunlich nahtlos zusammen.

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Jordan Rakei

Jordan Rakei – Origin

Soul-Magier Jordan Rakei holt zum nächsten Schlag aus. Der gebürtige Neuseeländer widmete sich auf seinen bisherigen beiden Alben einer Mischung aus Soul, Jazz und Electro, angenehm futuristisch und eingängig. Zuletzt schrieb er unter anderem Songs mit Nile Rodgers und nahm gemeinsam mit Robert Glasper auf. „Origin“ widmet sich nun deutlich dystopischeren Themen und zeigt einen Musiker, der Charlie Brookers „Black Mirror“ verschlungen haben dürfte.

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Lukas Nelson & Promise Of The Real

Lukas Nelson & Promise Of The Real – Turn Off The News (Build A Garden)

Der Name Lukas Nelson mag selbst im Country- und Roots-Rock-Umfeld nicht so geläufig sein, dabei ist er – gemeinsam mit seiner Band Promise Of The Real – einer der aktuell wichtigsten Vertreter des Genres. Er schrieb einen Großteil des Materials für den Film „A Star Is Born“ mit Bradley Cooper und Lady Gaga. Die Band war auch im Film zu sehen, begleitet zudem Neil Young seit einigen Jahren auf Tour und bei Studio-Aufnahmen. Ganz nebenbei ist Lukas‘ Vater kein Geringerer als der legendäre Willie Nelson. „Turn Off The News (Build A Garden)“ gibt Nelson und Band nun wieder Luft für eigene Songs.

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Moritz Ecker

Moritz Ecker – No Way Out Of The Universe

Nach der Veröffentlichung seines Debütalbums „YES“ ging der Berlinger Singer/Songwriter und Multi-Instrumentalist Moritz Ecker auf große Reise – mit dem Fahrrad und seiner Gitarre im Gepäck. Von Berlin ging es durch Georgien, Iran, China und Thailand bis nach Australien. Faszinierende Begegnungen, kritische Szenen und magische musikalische Momente säumten diese 20.000 Kilometer. Auf „No Way Out Of The Universe“ verarbeitet Ecker nun diese Tour.

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Charlie Cunningham

Charlie Cunningham – Permanent Way

Die Schönheit des Moments und die Magie des perfekten Songs – zwei Idealbilder, denen Charlie Cunningham weiterhin nachjagt. Wobei, eigentlich ist „jagen“ ein widersprüchlicher Begriff, denn der Brite bleibt auch auf seinem zweiten Album relativ ruhig und entspannt. „Permanent Way“ macht genau dort weiter, wo „Lines“ vor zweieinhalb Jahren aufgehört hatte. Es setzt gefällige, reduzierte Singer/Songwriter-Kost mit gelegentlichen Anflügen von orchestraler Brillanz und einer feinen Prise Elektronik.

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Robag Wruhme

Robag Wruhme – Venq Tolep

Robag Wruhme zeigt sich aktuell recht umtriebig. Erst im vergangenen September veröffentlichte er „Wuzzelbud FF“, eine vergleichsweise straighte und technoide Platte für den Dancefloor. Nun widmet sich der gebürtige Jenaer allerdings wieder deutlich entspannteren Klängen. „Venq Tolep“ bemüht sich um Leichtigkeit und synthetische Reduktion, versucht eine Brücke zwischen Techno, Pop und Ambient zu schlagen.

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allusinlove

allusinlove – It’s Okay To Talk

Als etablierte Britpop-Granden zum Jahrtausendwechsel mit etwas psychedelischeren Klängen experimentierten, dürften allunsinlove ganz genau zugehört haben. Das Quartett aus Castleford, einer alten Bergbaustadt bei Leeds, spielten ihren ersten Gig an Halloween 2012 als Allusondrugs. Seit kurzem haben sie einen neuen Namen und genug Material für ein Debütalbum. „It’s Okay To Talk“ deckt so ziemlich alles, was unter Rock firmiert, in 43 kurzweiligen Minuten ab.

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Krief

Krief – Dovetale

Nach langen Jahren bei The Dears wollte Patrick Krief wieder auf eigenen musikalischen Beinen stehen. „Automanic“, ein Doppelalbum über Herzschmerz und Selbstzerstörung, erwies sich als sprichwörtliche schwere Geburt. Die schlechten Zeiten sind für den Kanadier mittlerweile passé, in seinen Songs finden sich nur noch wenige Überreste davon. Stattdessen bezog „Dovetale“ seine Kraft aus Freude und Glückseligkeit, aus Hoffnung und dem Eheleben. Der Mix aus Indie Rock und Folk Pop erreicht neue Höhen.

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