The Bikeriders

The Bikeriders OST

Wenn in einem Film Austin Butler („Elvis“, „Dune Part II“), Tom Hardy („Peaky Blinders“, „Venom“) und Norman Reedus („The Walking Dead“) mitspielen und noch dazu Jeff Nicholls („Mud“, „Shotgun Stories“) Regie führt, dann kann man durchaus Großes erwarten. „The Bikeriders“, der neue Film, der die drei Protagonisten gemeinsam auf die Leinwand bringt, ist gerade frisch auf den Leinwänden des Landes zu sehen. In tollen Bildern wird die Geschichte einer fiktiven Bikergang namens „The Vandals“ Ende der 60er Jahre erzählt, einem zunächst kleinen Club vergessener Kriegsveteranen und Außenseiter.

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Benjamin Amaru

Benjamin Amaru – i always remember all of my dreams

Es ist eine wahre Freude, die organisch wachsende Karriere von Benjamin Amaru zu verfolgen. Der in der Ostschweiz geborene 26jährige entdeckte schon früh die Lust an der Improvisation, bevor nach dem Stimmbruch der Gesang immer wichtiger wurde. Inzwischen hat er mehr als 50 Songs releast und zählt über 20 Millionen jährliche Streams bei Spotify. Auf seinem ersten kompletten Album „i always remember all of my dreams“ gewährt Amaru Einblicke in seine Gedankenwelt und zelebriert die schönen kleinen, aber auch die nicht ganz so schönen Momente mit beschwingten, eklektischen, nachdenklichen und stets eingängigen Klängen.

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Knarre

Knarre – Hundeleben

Die Waffe wird wieder gezückt: Knarre melden sich mit ihrem neuen Album zurück. Das Quartett aus der Hauptstadt nennt seinen Sound ‚Skramz-Pop‘ und meint damit eine aggressive Subform von Emo, geläufiger unter der Bezeichnung ‚Screamo‘ bekannt. Tatsächlich gibt man sich roh und ungeschliffen, aber auch melodisch und punkig – eine Sammlung dissonanter Widersprüche mit Harmoniebedürfnis, die den Blick nach Innen für die intensive Auseinandersetzung mit dem Außen heranzieht. „Hundeleben“, der sechs Jahre nach dem Debüt erscheinende Zweitling, schickt sich an, die rohe Eigenwilligkeit der Berliner zu etablieren.

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Eastie Ro!s

Eastie Ro!s – The Eastie Ro!s

David Bowies Berlin-Serie. Funkadelics Prä-Parliament-Platten. Leonard Cohens ‚Songs Of…‘-Reihe. Die Musikwelt ist reich an legendären Trilogien. Bei Eastie Ro!s begann mit der „Scheiße Gang“ vor einigen Jahren die, nun ja, Scheiße-Trilogie. Dass das jedoch alles andere als Mist ist, wird beim Lauschen der Berliner Punk-Charmebolzen sofort klar. Mit einem selbstbetitelten Werk, augenzwinkernd und in Beatles-Anlehnung „Das braune Album“ genannt, runden sie diese initiale Serie nun ab. „The Eastie Ro!s“ kümmert sich in 13 Kapiteln um rohe Energie, klare Ansagen und die Magie des ungeschliffenen Wahnsinns.

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Travis

Travis – L.A. Times

Vor nunmehr 25 Jahren veröffentlichten Travis ihr zweites Album „The Man Who“, das für die Schotten den Durchbruch und alleine in Großbritannien gleich neunfach Platin bedeutete. Es war eine persönliche Platte für Frontmann Fran Healy, der die Songs bewusst therapeutisch gestaltete. Wenn das neueste Werk nun als persönlichstes Album seit besagtem Opus Magnus bezeichnet wird, hört man unweigerlich genauer hin. Der bald 51jährige Frontmann erlebte in den letzten Jahren große private und professionelle vveränderungen, begleitet von der etatmäßigen Erfahrung, vielleicht sogar Weisheit, des Alters. „L.A. Times“ wagt sich erneut in die Untiefen des eigenen Seelenlebens hinab und zeigt das Quartett zugleich in bestechender Form.

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Axxis

Axxis – Coming Home

35 Jahre Axxis – und leider ein Ende in Sicht! Tatsächlich wird in diesem Jahr das Ende einer Band eingeläutet, die schon mit ihrem 1989er Debütalbum „Kingdom Of The Night“ voll durchstarten konnte. Weitere Erfolgsalben Anfang der 90er folgten, ehe für die Nordrhein-Westfalener Mitte der 90er zu Hochzeiten des Grunge die erwartbare Krise einsetzte – inklusive der üblichen stilistischen Experimente. Ab 2000 standen die Zeichen für die Band um Sänger Bernhard Weiß und Keyboarder Harry Oeller mit „Back To The Kingdom“ aber wieder voll auf Comeback. In den darauf folgenden Jahren begann die Band dann zunehmend, Power Metal-Einflüsse in ihren Sound aufzunehmen, ehe mit „Retrolution“ die Rückkehr zum reinrassigen Hard Rock erfolgte. Und nun findet der lange gemeinsame Weg mit „Coming Home“, dem siebzehnten Album der Lüner, schließlich sein Ende.

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Joe Goddard

Joe Goddard – Harmonics

Einmal mehr musste man lange auf ein neues Soloalbum von James Goddard warten, wenngleich es dieses Mal ’nur‘ sieben Jahre waren. Dabei ist der Mittvierziger aus London überaus busy, sei es mit Hot Chip, Hard Feelings, The 2 Bears, als DJ oder gefragter Remix-Künstler. Während der Arbeit in seinem eigenen Studio, das er gemeinsam mit Bandkollege Al Doyle unterhält, wurden ihm die zahlreichen kleinen und großen gruppendynamischen Prozesse im Kreativprozess bewusst, die sich bei der Produktion anderer Musiker beobachten ließen. Entsprechend wollte er sich auf „Harmonics“, seinem neuesten Streich, bewusst zurücknehmen, und rückt dadurch eine Armada an Gästen sowie stilistischen Einflüssen in den Mittelpunkt.

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Color Green

Color Green – Fool’s Parade

Ob Bühne oder Proberaum, wenn Color Green gemeinsam Musik machen, dann wagen sie stets einen Schritt ins Ungewisse. Wohin sich die einzelnen Songs und Jams entwickeln werden, ist für das Quartett aus Los Angeles häufig eine Überraschung. Genau diesen spontanen, luftigen und konkreten Charakter wollen sie auf ihrem zweiten Album, dem ersten für die neue Heimat New West Records, entsprechend einfangen. „Fool’s Parade“ wandelt ein weiteres Mal tiefenentspannt zwischen den Welten, inspiriert von Folk, Rock, Psychedelic und etwas Americana.

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Sun Smash Palace

Sun Smash Palace – Got A Long Time

Eine Band aus Luxemburg, die zudem aus Mitgliedern aus Deutschland, Frankreich und Italien besteht, nahm ihren Ursprung in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Bei einem Networking-Event fand Sänger und Gitarrist Eric Busse den Großteil seiner Mitstreiter, aus denen schließlich Sun Smash Palace hervorgingen. Der Mix aus Indie, Rock, Pop und etwas Surf erwies sich als Volltreffer, mal sonnig und entspannt, dann wieder hibbelig und verspielt. Nach einer EP und einem Album nimmt das Quintett sein vermeintlich schweres zweites Album in Angriff. Und doch könnte „Got A Long Time“ kaum leichtfüßiger ausfallen.

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Kiasmos

Kiasmos – II

Ihr erstes Album nahmen sie großteils in zwei Wochen auf, für den Nachfolger brauchten sie ein Jahrzehnt: Kiasmos, das Duo um Komponist Ólafur Arnalds und Bloodgroup-Klangschmied Janus Rasmussen war in den letzten Jahren alles andere als untätig. Dennoch sollte es eine ganze Weile dauern, bis man ein frisches Rezept für die eigene elektronische Spielwiese mit Streichereinsatz fand. Beatesker und tanzbarer sollte der Zweitling werden, ohne dabei auf das emotionale Finetuning zu vergessen, aufbrandend und doch gekonnt minimalistisch. Letztlich ist „II“ all das, und doch so viel mehr.

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