Kategorie: Alben

Leitkegel

Leitkegel – Wir sind für dich da

Geduld ist bei Leitkegel-Fans Pflicht. Der Mix aus Punk, Emo, Hardcore und Indie schlägt alle paar Jahre auf, dann dafür umso heftiger. Ihr Debütalbum hat bereits sieben Jahre auf dem Buckel, den letzten Split-Release gab es 2014. Nach ein paar einzelnen Tracks folgt nun endlich der nächste, angenehm vogelwilde Output: „Wir sind für dich da“ weckt wehmütige Erinnerungen an Escapado und nimmt zugleich Marathonmann, Fjørt und Konsorten mit.

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The New Rising Sons

The New Rising Sons – Set It Right

Vor mittlerweile über 20 Jahren fanden sich Garrett Klahn (Texas Is The Reason) und Drew Thomas (Into Another), beide frisch bei ihren jeweiligen Bands ausgestiegen. Kurz darauf stieß Kevin McGinnis dazu, The New Rising Sons waren gegründet. Eine in Eigenregie veröffentlichte EP wirbelte Staub auf, danach spielte man ein Album ein, das allerdings aufgrund von Differenzen mit der Plattenfirma sowie innerhalb der Band nie erscheinen soll. Zum 20jährigen Jubiläum kommt „Set It Right“ nun doch noch als limitierte Vinyl-Edition auf Arctic Rodeo.

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Drive Moya

Drive Moya – The Light We Lost

Mit Mimi Secue und Contour schwang sich Christian Jurasovich einst zu einem der österreichischen Slowcore-Vordenker auf, nun ist es Zeit für eine etwas andere Perspektive. Drive Moya aus Wien tauchen tief in schroffe, verführerische 90s-Rock-Klänge ein, irgendwo zwischen Shoegaze, Alternative, Noise und Post Rock. Das Trio debütiert mit „The Light We Lost“, eine packende Reise durch Effekte, Modulationen und originelle Gitarrensounds.

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The DogHunters

The DogHunters – Splitter Phaser Naked

Es lebe die Selbstironie. Wer seine Debüt-EP „The Shit Singles“ nennt, kann über sich lachen. Noch dazu war die Musik alles andere als verkehrt auf dem ersten Release von The DogHunters. Das Quintett aus Köln versteht sich auf eingängigen, durchaus sonnigen Indie Rock mit starker psychedelischer Schlagseite und kleinen, wilden Ausschlägen in etwas kantigere Gefilde. Der ureigene Sinn für Humor kommt auch auf dem Debütalbum durch: „Splitter Phaser Naked“ ist amüsantes Denglisch in Reinkultur.

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Kettcar

Kettcar – …und das geht so

Nach der Bandpause ist vor der Bandpause, und so kündigen Kettcar eine weitere Auszeit an, weil ihnen die letzte so gut getan an. „Ich vs. Wir“ hat bereits zwei Jahre auf dem Buckel, wurde ausgiebig betourt und erhielt eine kleine EP hinterher. Auch Anfang 2020 spielt die Band noch ein paar ausgewählte Konzerte, dann verabschiedet man sich erst einmal. Wer bei der kommenden Tour nicht dabei sein kann, kriegt das Doppel-Live-Album „…und das geht so“ für die eigene Stereoanlage.

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Beans On Toast

Beans On Toast – The Inevitable Train Wreck

Das neue Beans On Toast-Album am 1. Dezember – eine lieb gewonnene Tradition in der Vorweihnachtszeit, so wie Glühwein und Kekse für andere. Jay McAllister veröffentlicht seit mittlerweile zehn Jahren neue Musik an seinem Geburtstag. Nachdem „A Bird In The Hand“ den Blick nach innen richtete, deutlich von der Geburt seiner Tochter beeinflusst, widmet „The Inevitable Train Wreck“ nun sämtliche Aufmerksamkeit den Katastrophen der Gegenwart. Musikalisch sollte die neue Platte ebenfalls anders klingen, und so ließ sich Beans On Toast klassische Rock’n’Roll-Arrangements von Lewis & Kitty Durham (Kitty, Davis & Lewis) zu seinen Texten zimmern.

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Vug

Vug – Onyx

Nach ellenlanger Anlaufzeit erschien im Frühjahr 2018 schließlich das selbstbetitelte Debütalbum von Vug, geraume Zeit zuvor aufgenommen. Der ewige Geheimtipp bestätigte seine eindrucksvolle Form zwischen bluesigem Hard Rock und druckvoll-metallischen Klängen. Drummer Nick DiSalvo ging in der Zwischenzeit von Bord, um sich seiner Hauptband Elder zu widmen, man ist sich aber nach wie vor freundschaftlich verbunden. Leonard Vaessen von den aufgelösten White Dukes übernahm den Posten hinter der Schießbude und brauchte auch gleich ein eigenes Studio mit. Schon war der Nachfolger „Onyx“ fertig.

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Grizzly

Grizzly – Movement

Der pure Spaß an der Musik treibt Grizzly aus Karlsruhe seit ihrer Gründung 2014 an. Scheuklappen gibt es für das Quintett nicht, stattdessen landet alles in einem gewaltigen Topf – Punk, Pop, Hardcore, Rap und mehr. Vergangenes Jahr erreichte das zweite Album „Polaroids“ Platz 51 der deutschen Album-Charts, nach der Tour steht schon wieder ein neuer Longplayer bereit. „Movement“ wirft abermals alles in den Mixer und lädt sich einige Gäste ins Studio ein.

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Woodland

Woodland – Bad Days In Disguise

Seit Jahren machen Woodland Norwegens Club-Bühnen unsicher und wagen sich immer wieder in südlichere Gefilde vor. Das Quintett aus Trondheim steht auf zeitlosen Rock – hart, fuzzig, durchaus bluesig und immer mit Blick auf die Garage. „Go Nowhere“ sorgte vor zweieinhalb Jahren für beste Unterhaltung, schon steht der Nachfolger in den Startlöchern. Auf dem dritten Studioalbum „Bad Days In Disguise“ setzt es mittlerweile gewohnte Kost mit unheimlicher Power und viel Nachdruck.

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Coma

Coma – Voyage Voyage

Wer auch immer behauptet, dass Electro-Pop in Zeiten des großen 80s-Synth-Revivals generisch AF klingen muss, hat den Schuss nicht gehört, geschweige denn Coma. Das Kölner Duo veröffentlicht seit Jahren etwas andere Genre-Platten, die nichts von großen Club-Momenten, endlosen Chart-Synthie-Schleifen oder 08/15-Gewummer halten. Jeder Track erzählt für sich eine Geschichte, wirkt organisch und begleitet auf eine kleine Reise. Nicht umsonst nennt sich das neue Album „Voyage Voyage“ und führt durch 20 Jahre gemeinsame Musik-Historie.

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