Kategorie: Alben

Pleil

Pleil – Die Spur des Kalenders

Seit drei Jahrzehnten ist Marco Pleil mittlerweile unterwegs, zuerst mit Strange (Pop-Punk), danach als Teil von Cloudberry (Alternative / Indie Rock). Beide Bands gibt es seit geraumer Zeit nicht mehr, Pleil selbst macht aber weiterhin Musik und tritt seit 2011 solo auf, nur mit Gesang und E-Gitarre bewaffnet. Dieser etwas andere Singer/Songwriter-Ansatz brachte ihn bereits auf gemeinsame Bühnen mit Therapy? und Tito & Tarantula, erst vergangenen Mai ging es ins Studio für ein Debütalbum. „Die Spur des Kalenders“ fängt die spontane Lo-Fi-Atmosphäre von Pleils Musik ein und schließt die Lücke zwischen Klez.e und Tocotronic.

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Dool

Dool – Summerland

Die Suche nach dem eigenen Sound scheint für Dool abgeschlossen zu sein. Als sich die fünf Niederländer 2015 fanden, war noch weitestgehend unklar, wohin die Reise gehen soll. Das passt durchaus, denn der Bandname bedeutet übersetzt so viel wie „Umherwandern“. Und so einigte man sich auf „Here Now, There Then“ auf eine Art Mix aus Dark Rock, Psychedelic Rock und Post-Something mit metallischer Kante. Eine kleine EP später steht der Nachfolger „Summerland“ in den Startlöchern. Wer The Devil’s Blood mag, jedoch gut und gerne auf billige Teufelsgesten verzichten kann, ist hier richtig.

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Final Days Society

Final Days Society – Firestarter

Fünf neue Post-Rock-Hoffnungsträger aus Schweden melden sich zum Dienst. Wobei, eigentlich sind Final Days Society alles andere als ’neu‘, denn die Herren aus Växjö sind bereits seit 14 Jahren gemeinsam unterwegs. Unter anderem teilte man sich die Bühne mit God Is An Astronaut, EF und Junius, das letzte Album hat aber bereits einige Jahre auf dem Buckel. Der gemächliche, konzentrierte DIY-Ansatz braucht eben Zeit, um sämtliche Zutaten ausreichend reifen zu lassen, und so steht nun mit „Firestarter“ ein Werk in den Startlöchern, welches die ohnehin großzügig gesteckten Grenzen des Genres weiter aufweicht.

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Pokey LaFarge

Pokey LaFarge – Rock Bottom Rhapsody

2018 übersiedelte Pokey LaFarge von St. Louis nach Los Angeles. In seiner neuen Umgebung fand der Swing- und Americana-Troubadour viele neue Ideen und ordentlich Inspiration, erlag aber auch so mancher Versuchung. Zahlreiche schlechte bis katastrophale Entscheidungen waren die Folge. „Rock Bottom Rhapsody“ nimmt diese Zeit nun mit – geschrieben während dieser Abwärtsspirale, aufgenommen in der Zeit danach, als sich das Privatleben zu einer Art Scherbenhaufen gewandelt hatte. Selten ging die Text-Musik-Schere bei LaFarge so weit auseinander.

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Warm Digits

Warm Digits – Flight Of Ideas

Wenn sich die beiden Klangmagier von Warm Digits aus Newcastle-upon-Tyne an die Arbeit machen, wird es spektakulär. Irgendwo zwischen Space-Disco, Electro-Pop und Krautrock legen Andrew Hodson und Stephen Jefferis ungeahnte kombinatorische Möglichkeiten frei. Abwechselnd unverschämt eingängig und im besten Sinne abgehoben, lässt sich der Sound nie so recht festnageln, die Idee dahinter allerdings schon: „Flight Of Ideas“ ruft zum Nachdenken auf, widmet sich der Wahrheit eigener Gedanken und der Geschichte der Psychologie.

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Peel Dream Magazine

Peel Dream Magazine – Agitprop Alterna

Vor zwei Jahren gelang Joe Stevens eine Punktlandung. Der New Yorker rief Peel Dream Magazine ins Leben und veröffentlichte „Modern Meta Physic“, eine schwebende Melange aus Indie Pop, Psychedelic Rock und Shoegaze. An den Zutaten hat sich wenig geändert, an den Köchen des Breis allerdings schon: Für den Nachfolger lud sich Stevens Mitglieder seiner rotierenden Live-Band ins Studio ein, darunter Schlagzeuger Brian Alvarez und die mittlerweile wieder ausgestiegene Sängerin Jo-Anne Hyun. „Agitprop Alterna“ folgt der Brecht’schen Maxime, Kunst als Werkzeug zur Anregung der Aktion heranzuziehen.

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A Choir Of Ghosts

A Choir Of Ghosts – An Ounce Of Gold

Aus den Tiefen des skandinavischen Waldes steigt ein sympathischer Musiker mit elf kleinen Songperlen empor. James Auger aka A Choir Of Ghosts arbeitete drei Jahre lang an den Songs seines Debütalbums, aufgenommen mit dem kanadischen Produzenten Terry Benn. Die kleinen Folk-Weisheiten begleiten Auger auf der Suche nach seinem Platz in der Welt und widmen sich den Höhen und Tiefen des Lebens. Was er in diesen wechselhaften Momenten gefunden hat: „An Ounce Of Gold“.

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Her Name Was Fire

Her Name Was Fire – Decadent Movement

Obwohl Rock in Portugal seit jeher populär ist, konnte das Land auf der Iberischen Halbinsel nur wenige Bands von internationalem Format hervorbringen. Metal-Fans kennen natürlich Moonspell, im Post-Rock-Bereich feierten First Breath After Coma Achtungserfolge, ansonsten gestaltet sich die Liste recht übersichtlich. Her Name Was Fire könnten und sollten das nun ändern. Das Power-Duo aus Lissabon hat ein hörbares Faible für druckvolle Klänge aus der Garage, möglichst laut und gerne mal abgedreht. „Decadent Movement“ ist bereits ihr zweites Album.

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Maserati

Maserati – Enter The Mirror

Maserati werden 20 – das kann man durchaus abgefahren finden. Furchtbare Wortspiele mal beiseite geschoben, darf man sich nach mehrjähriger Stille wieder über neue Musik dieser etwas anderen Post-Rock-Band freuen. Das Quartett aus Athens im US-Bundesstaat Georgia verwendet entfremdete Vocals, spacige Effekte und kräftigen Synth-Einschlag mit gelegentlichen technoiden Untertönen und kräftigen 80s-Referenzen. „Enter The Mirror“ wirft all das in einen Topf und tanzt drauf.

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Sorry

Sorry – 925

Seit ein paar Jahren tummeln sich Sorry vornehmlich durch die Londoner Underground-Szene sowie in den „Must-Watch“-Spalten diverser Blogs und Musikmagazine. Die junge Band um Asha Lorenz und Louis O’Bryen – man ist seit der Kindheit befreundet – wirft die verschiedensten Sounds und Einflüsse in einen großen Mixer und streut selbstbewusstes Understatement bei. Ihre bisherigen Kleinformate und Mixtapes wurden verdient abgefeiert, auf dem Debütalbum „925“ finden Indie, Alternative, Pop, Soul und Electro nun unverschämt gut zusammen.

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