Kategorie: Alben

FFS (Franz Ferdinand & Sparks) – FFS

FFS, das ist nicht etwa ein mit Flüchen behafteter Ausruf, sondern die von langer Hand geplante und nun endlich realisierte Zusammenarbeit von Franz Ferdinand und Sparks, hinter der Jahre gegenseitiger Bewunderung stecken. Eigentlich hätte dieses Projekt schon vor zehn Jahren realisiert werden sollen, doch dann wurden die vier Schotten von einer wahren Erfolgswelle übermannt. 2013 traf man sich zufällig wieder, der Rest ist Geschichte. Nun steht „FFS“ in den Läden.

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Miaoux Miaoux – School Of Velocity

Julian Corrie schickt seine All-inclusive-Lösung Miaoux Miaoux in die nächste Runde. Der schottische Producer, Multi-Instrumentalist und Sänger debütierte 2012 mit dem herrlich schrägen „Light Of The North“ und einem Electro-Pop-Wunderwerk, das geschickt die Grenzen zwischen 80s-Synthi-Wabern, LCD Soundsystem und Caribou verwischte. Mehr davon bietet nun „School Of Velocity“, eine herrliche, durchaus hitverdächtige Überspitzung des bisherigen Schaffens.

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Leftfield – Alternative Light Source

Die alte britische Techno-Garde lässt sich nicht unterkriegen: Orbital taten sich für ein letztes großes Hurra zusammen, The Prodigy rocken aktuell wieder Charts und Clubs, The Chemical Brothers veröffentlichen im Sommer ein neues Album und Underworld waren sowieso nie weg. Nun geben auch die Pioniere Leftfield ihr Studio-Comeback. Zwar ist Neil Barnes mittlerweile alleine unterwegs, für „Alternative Light Source“, das erste Album seit „Rhythm And Stealth“ 1999, hat es dennoch gereicht.

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Alesso – Forever

2012 nahm die musikalische Reise für Alessandro Lindblad langsam an Fahrt auf. Mit Remixen für Keanes „Silenced By The Night“ und vor allem OneRepublics „If I Lose Myself“ hatte der Schwede italienischer Abstammung unter seinem Künstlernamen Alesso auf sich aufmerksam gemacht. Ein Jahr später landete er an der Seite von Calvin Harris und Hurts mit „Under Control“ seinen ersten großen Hit. Nachdem seine gänzlich eigene Single „Heroes (We Could Be)“ seit Ende 2014 ununterbrochen im Radio zu hören ist und bereits international einige Auszeichnungen abgestaubt hat, versucht sich der Produzent mit „Forever“ nun auch auf Albumlänge.

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Fightball – théâtre fatal

Langsam aber sicher entwachsen Fightball dem Punk-Rock-Korsett. 2006 in Berlin gegründet, erspielte sich das Quintett schnell den Ruf als patente Live-Band, die auch so manchen Lineup-Wechsel locker verkraften konnte. Auf Studio-Ebene war es zuletzt auffällig ruhig; 2012 erschien die EP „Remains“, dann wurden ein neuer Gitarrist und ein neuer Schlagzeuger integriert. „théâtre fatal“ beseitigt nun diesen, pardon, fatalen Missstand und rockt in 13 Kapiteln zum Festival-Soundtrack.

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Jason Derulo – Everything Is 4

Er ist Dauergast in den Charts, bekannt für Clubhits und Balladen gleichermaßen und seit nunmehr sechs Jahren dick im Geschäft. Die Rede ist vom 25-jährigen RnB-Singer/Songwriter Jason Derulo. Allein in Deutschland konnte der US-Amerikaner mit haitianischen Wurzeln bereits sechs Singles in den Top 10 platzieren und mit „Talk Dirty“ im Jahr 2013 sogar seinen ersten Nr. 1-Hit verbuchen. Seit Ende Mai gibt es nun sein mittlerweile viertes Studioalbum namens „Everything Is 4“ zu erstehen, für das er sich prominente Unterstützung in Form von namhaften Gastmusikern ins Boot geholt hat.

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Algiers – Algiers

Als Franklin James Fisher zu den von Post-Punk-Idealen beeinflussten Ryan Mahan und Lee Tesche stieß, infizierte er seine Mitstreiter mit dem Gospel-Virus. Aus dem folgenden Dialog entsprang mit Algiers eine Band, die – nicht nur für Atlanta – untypischer kaum sein könnte. Gospel und Soul treffen auf Post Punk, Industrial, No Wave und politisch motivierte Texte. Das Ergebnis: ein gleichermaßen sperriges wie überwältigend faszinierendes, rastloses Debütalbum, schlicht „Algiers“ betitelt.

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Maribou State – Portraits

Der Sommer klopft bestimmt an die Tür und verlangt nach entspannter Tanzmusik – keineswegs ein Paradoxon, wie unter anderem Ben Westbeech unter Beweis stellt, unabhängig von seinem aktuellen Pseudonym. Ähnlich smart präsentiert sich das Londoner Duo Maribou State. Chris Davids und Liam Ivory konnten sich zu Schulzeiten nicht riechen, fanden schließlich an der Uni durch die Musik zueinander und legen nach ein paar EPs nun ihr herausragendes Debütalbum „Portraits“ vor.

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Turbo Fruits – No Control

Beinahe wäre den Turbo Fruits auf der Zielgerade das Geld ausgegangen. Nach drei erfolgreichen Alben versuchte sie ihr Label zu einer Zusammenarbeit mit Songwriting-Größen aus Nashville zu überreden. Das Quartett aus der Country-Hauptstadt lehnte dies jedoch ab und beschloss die Platte in Eigenfinanzierung einzuspielen. Im letzten Moment sprang ein prominenter Fan, Patrick Carney von den Black Keys, ein und proudzierte „No Control“ zu Ende.

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Lena – Crystal Sky

Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätte sich Lena nicht machen können. Es war der Vortag ihres 24. Geburtstages, an dem ihr mittlerweile viertes Album „Crystal Sky“ auf Platz 2 der deutschen Charts einstieg. Nicht selbstverständlich, zweieinhalb Jahre nach dem letzten Longplayer und nach einer musikalischen Hundertachtziggraddrehung, zumal die nach dem ESC-Sieg 2010 gefeierte „Lovely Lena“ ohnehin stark polarisiert. Mit „Crystal Sky“ nimmt die gebürtige Hannoveranerin vor allem jenen Kritikern den Wind aus den Segeln, die nach der Vorab-Single „Traffic Lights“ bereits erwarteten, dass Lena auf ihrem Album versucht, Ellie Goulding nachzueifern und gezwungenermaßen zu kopieren.

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