Kategorie: Rock

Embrace – Refugees EP

Kommerzieller Selbstmord – so und nicht anders nimmt man das wahr, was Embrace mit ihrer Karriere nach ihrem endgültigen Durchbruch 2006 anstellten. Das Album „This New Day“ war gerade erneut an die Spitze der britischen Charts gegangen, darüber hinaus schafften es gleich zwei Singles in Folge in die dortigen Top 3. Gefangen in der Musikmaschinerie, wollte sich das Quintett eine halbjährige Pause nehmen, die länger und länger wurde. Acht Jahre nach der letzten Platte erscheint am 25. April „Embrace“. Eine erste Hörprobe gibt es bereits jetzt in Form der EP „Refugees“.

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Beck – Blue Moon

Vom Feuilleton gefeiert, markierte „Sea Change“ 2002 einen musikalischen Einschnitt für Beck Hansen. Ironische Texte („Loser“) und Sample-Wahn wichen erdiger, ehrlicher Instrumentierung mit Folk- und Country-Anteilen. Zu eben jenem Sound will er nun mit „Morning Phase“ zurückkehren, das am 28. Februar erscheinen soll. „Blue Moon“ soll als Download-Single die Richtung weisen.

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Johnny Cash – She Used To Love Me A Lot

Über ein Jahrzehnt nach dem Tod der Country-Legende Johnny Cash erscheint ein neues Album. Anstatt dieses Mal den Outtake-Katalog erneut auszuquetschen, gibt es auf „Out Among The Stars“ tatsächlich brandneue Songs zu hören. Das am 21. März erscheinende Werk wurde 1981 und 1984 in einer der klassischen Countrymusik verschlossen gegenüber stehenden Ära unter der Ägide von Bill Sherrill aufgenommen. Cashs Sohn und Nachlassverwalter John Carter Cash entdeckte die Songs im Archiv und sorgt nun für eine Veröffentlichung, die als Verbindung den Sun-Rockabilly-Jahren und der „American Recordings“-Spätphase angekündigt wird. „She Used To Love Me A Lot“ darf als erste Hörprobe herhalten.

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King Krule – A Lizard State

Einer der interessantesten Figuren des vergangenen Jahres war der erst 19jährige Brite Archy Marshall. Als King Krule überraschte der schlacksige, rothaarige Teenager mit tiefer Grabesstimme und einem Gitarrenverstärkten Gossen-Poesie-Verständnis, das gängige Singer/Songwriter-Strukturen mit Jazz und Post-Dubstep-Understatement kollidieren ließ. Ohne große Medienpräsenz schaffte es das Debütalbum „6 Feet Beneath The Moon“ sogar auf Platz 100 in den deutschen Album-Charts – eine faustdicke Überraschung. Neben dem schlichten „Easy Easy“, für das sich gar eine Beyoncé begeistern konnte, zählt „A Lizard State“ zu den Highlights dieser Platte. Nun gibt es ein Video dazu.

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Collapse Under The Empire – Lost

Ausnahmsweise lassen sich Collapse Under The Empire ein wenig mehr Zeit mit dem zweiten Teil ihres Konzeptalbums. „Shoulders & Giants“ erschien im November 2011, der Nachfolger „Sacrifice & Isolation“ sollte eigentlich ein Jahr später veröffentlicht werden. Zwischendurch brachte das Hamburger Instrumental-Rock-Duo das Mini-Album „The Silent Cry“ an den Start, im Mai diesen Jahres soll besagter zweiter Teil nun auf den Markt kommen. Für die erste Hörprobe haben Chris Burda und Martin Grimm eine feine Sache überlegt – „Lost“ erscheint als Charity-Single.

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Bombay Bicycle Club – Carry Me

Obwohl sich Bombay Bicycle Club erstmals in ihrer Karriere Zeit gelassen haben, muss man den Arbeitseifer der vier jungen Briten extra hervorheben. Innerhalb von 25 Monaten veröffentlichten sie ihre ersten drei Alben, seit August 2011 hielt man sich jedoch ein wenig zurück – die erste ‚Pause‘ der Bandgeschichte, wenn man denn so will, und das bei Mittzwanzigern. Am 7. Februar erscheint „So Long, See You Tomorrow“, eine Art Konzeptplatte, für dessen Aufnahmen man eineinhalb Jahre investierte, um letztlich zu überraschen. Von synthetischen Klängen, Loops, Keyboards und unorthodoxen Rhythmen ist die Rede. Dass Jack Steadman und Konsorten allerdings nichts an Klasse eingebüßt haben, zeigt das vorab erhältliche „Carry Me“.

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Nine Black Alps – Novokaine

In der zweiten Hälfte der 90er Jahre war Post-Grunge groß, verdammt groß. Bands wie Bush, Staind und Creed verkaufen Millionen von Platten und brachten den Sound, wenngleich mit geringerem Erfolg, auch nach Europa. Mehr als eineinhalb Jahrzehnte später gibt es immer noch Künstler, die sich diesen Klängen hingeben. Nine Black Alps aus Manchester kombinierten 2005 auf ihrem Debütalbum „Everything Is“ den populären US-Rock-Radio-Sound mit Indie-Motiven und einem Hauch Britpop für ansehnlichen Erfolg – ein Erfolg, an den die drei Folgealben nicht anknüpfen konnten. Vielleicht klappt es 2014 wieder, eine neue Platte soll bereits in den Startlöchern stehen. Erster Vorbote ist die Download-Single „Novokaine“, die an den Esprit aus früheren Zeiten erinnert.

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The Vintage Caravan – Expand Your Mind

Keine Macht den Drogen? Ah, funk it! The Vintage Caravan konsumieren zwar selbst – vermutlich – keinerlei illegale Substanzen, ihre Musik klingt jedoch nach einem endlosen Trip. Hinter diesem opulenten Bandnamen, der eine wahnwitzige Rock-Zeitreise andeutet, stecken drei Isländer, kaum volljährig, bereits mit einem Deal beim Metal-Major Nuclear Blast ausgestattet. Dort erscheint am 10. Januar 2014 ihr zweites Album „Voyage“ erstmals auch international. Um sich bereits mental auf dieses Power-Trio vorzubereiten, sei die Download-Single „Expand Your Mind“ empfohlen.

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The Hoosiers – Somewhere In The Distance

Durch ihre beiden Radiohits „Worried About Ray“ und „Choices“ kennt man The Hoosiers auch in Deutschland, wenngleich es in der britischen Heimat für die Londoner mit ihrem Synthi-befeuerten Indie Pop/Rock deutlich besser lief. 2011 verschwand man erst einmal von der Bildfläche. Man trennte sich vom Majorlabel, weil man mit der Promo des zweiten Albums unglücklich war und arbeitet nun in Eigenregie. Eine neue Platte mit dem Namen „The News From Nowhere“ soll im März erscheinen, sofern es ausreichend Vorbestellungen gibt, um den Release über das eigene Label zu finanzieren. Dass es nach wie vor lohnt, ein Auge auf die mittlerweile zum Trio geschrumpften The Hoosiers zu haben, zeigt die Download-Single „Somewhere In The Distance“.

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Boxed In – All Your Love Is Gone

Der Moshi Moshi Singles Club geht in eine weitere Runde. Über diese Institution erlaubt das kleine aber feine Indie-Label Moshi Moshi vornehmlich neuen Bands erste Veröffentlichungen – ein erlesener Kreis, zu dem neben Teleman nun auch Boxed In zählt. Hinter diesem Projekt, benannt nach einem Gemälde von Francis Bacon, steckt Oli Bayston, den man vielleicht als ehemaliges Mitglied der weniger erfolgreichen Indie-Rocker Keith kennt. Unter anderem soll er auch schon mit Lianne La Havas und Lily Allen gearbeitet haben. Als Boxed In, live von Drummer Liam Hutton und Bassist Mark Nicholls unterstützt, versucht er sich nun an Synthi-Pop. Erster Release: „All Your Love Is Gone“.

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