Kategorie: Rock

Anna Calvi – Strange Weather

Als Stimmwunder und Art Rock-Hoffnungsträgerin schlug die Londoner Singer/Songwriterin Anna Calvi ein wie eine Bombe. Große Charterfolge sind die Sache der mittlerweile 33jährigen aus Twickenham nicht, wohl aber feine, kunstvoll geschmiedete Songs, die Fans wie Kritiker gleichermaßen begeistern. Neun Monate nach ihrem zweiten Soloalbum „One Breath“ kommt nun ein etwas atypischer Nachschlag: Auf der EP „Strange Weather“ covert die Britin fünf grundverschiedene Künstler und erhält dafür unerwartete Unterstützung.

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The Subways – My Heart Is Pumping To A Brand New Beat

The Subways sind mittlerweile eine typische Festival-Band. Ihre kleinen Indie-Hits gehen vor allem live besonders ab und brachten ihre beiden letzten Alben, „All Or Nothing“ und „Money And Celebrity“, in die deutschen Top 20. Neben diversen Auftritten im diesjährigen Festival-Sommer – Glastonbury, Hurricane, Southside und Taubertal stehen unter anderem auf dem Programm – arbeitet das Trio aktuell in Brüssel an einem neuen Album. Einen ersten Vorboten gibt es bereits jetzt: „My Heart Is Pumping To A Brand New Beat“.

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July Talk – Paper Girl EP

Hier kommt eine Band, die in den nächsten Monaten Europa im Sturm erobern könnte. In ihrer kanadischen Heimat haben sich July Talk bereits einen Namen gemacht. Für ihr eponymes Debütalbum, das demnächst auch in Deutschland erscheinen wird, gab es sogar eine Juno-Nominierung (kanadische Grammies) als Newcomer des Jahres 2013. Mit der digitalen EP „Paper Girl“ stellt das sehr eigentümliche Quintett sich und seine beiden Trümpfe vor: das überaus unkonventionelle Gesangsduo Leah Fay und Peter Dreimanis.

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Fozzy – Lights Go Out

Nicht erst seit dem Wechsel zu Century Media sind Fozzy ein durchaus bekannter Name der internationalen Metalszene geworden. Die ehemalige Coverband um Frontmann und Profi-Wrestler Chris Jericho sowie Stuck Mojo-Gitarrist Rich Ward gibt es zwar bereits seit 15 Jahren, der Durchbruch gelang jedoch erst mit den letzten beiden Alben „Chasing The Grail“ und „Sin And Bones“. Noch im Juli soll eine neue Platte erscheinen mit dem Titel „Do You Wanna Start A War“, Konzerte rund um den Globus davor und danach inklusive. Der Appetithappen „Lights Go Out“ lässt neben bewährten Trademarks auf Experimente hoffen.

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God Damn – Shoe Prints In The Dust

Wütender Rock aus den britischen Midlands, das hat Tradition. Black Sabbath, Led Zeppelin, Napalm Death, Judas Priest – diese Liste lässt sich nun um God Damn aus Wolverhamption erweitern. Mittlerweile zu einem Duo geschrumpft, beschwören Thom Edward und Ash Weaver den Geist früher Nirvana, Pixies und Jesus Lizard. Nach mehreren EPs und Singles – das mittlerweile ausverkaufte Tape „Heavy Money“ wird auf der offiziellen Bandcamp-Seite sogar zum Gratis-Download angeboten – ist man nun bei One Little Indian gelandet, wo die Single „Shoe Prints In The Dust“ erscheint.

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Apologies, I Have None – Black Everything

Mittlerweile auf ein Trio zusammengeschrumpft, versuchen Apologies, I Have None den Schwung ihres starken Debütalbums „London“ mitzunehmen. Der Ausstieg des zweiten Frontmannes Dan Bond tut zwar weh, eventuelle Songwriting-Lücken konnten die Briten jedoch auffangen. Wie der Heartcore-Sound in diesem neuen Line-Up klingt, zeigt nun die EP „Black Everything“, auf der man sich vornehmlich der traurigen, melancholischen Seite hingibt, und somit neben den allgegenwärtigen Brand New-Einflüssen nun The Cure noch ein wenig näher steht.

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Blek Le Roc – We Just Met

Am 19. April lockt der jährlich stattfindende ‚Record Store Day‘ Kaufwillige in die Plattenläden, um dort limitierte, exklusive Releases zu beziehen, bevor sie überteuert auf eBay landen.  Das gute, alte Ladengeschäft wird auch von Blek Le Roc aus München unterstützt, die für den Frühsommer einen Nachfolger für ihr eponymes Debüt vorgesehen haben. Zwei neue Songs gibt es ab eben jenem 19. April auf 7″ in Form von „We Just Met“ – Musik, die exemplarisch für die Wandlungsfähigkeit des Trios stehen.

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Judith Holofernes – Danke, ich hab schon!

Wenn schon nicht Heldenzeit, dann eben Holofernes-Zeit. Die Band macht Pause auf unbestimmte Zeit. Vielleicht findet man sich mal wieder zusammen, vielleicht aber auch nicht. Wo Erinnerungen bleiben, setzt Judith Holofernes zur Enthauptung an. „Ein leichtes Schwert“ erinnert, natürlich, nicht nur aufgrund ihrer charakteristischen Stimme an Wir sind Helden, auch textlich mag sich dort so mancher gut gelaunter, an unbeschwertere Zeiten erinnerter Querverweis versteckt haben. Die Mutterrolle hört man ihr auf dem charmant-überraschenden Lo-Fi-Platte an – und sie steht ihr gut. Wenn Holofernes daraus ausbricht, dann aber so richtig: „Danke, ich hab schon!“.

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Kerretta – His Streets Of Honey, Her Mouth Of Gold

Zuletzt war es etwas ruhig in Neuseeland. Kerretta veröffentlichten im September 2011 ihr Album „Saansilo“ und betourten dieses auch, danach hörte man wenig aus dem Lager des Instrumental-Rock-Trios aus Auckland. Im Herbst soll nun ein noch namenloser Nachfolger erscheinen. Zuvor geht es ab dem 11. April auf Europa-Tour. Mit im Gepäck: „His Streets Of Honey, Her Mouth Of Gold“, eine neue 2-Track-Single, die digital und als 7″ erhältlich sein wird.

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The Black Keys – Fever

Zweieinhalb Jahre nach „El Camino“ kündigen The Black Keys ein neues Album an. Auf „Turn Blue“, das am 9. Mai erscheinen soll, arbeiteten Dan Auerbach und Patrick Carney einmal mehr mit Danger Mouse zusammen. Das Ergebnis dürfte erneut weitestgehend funky ausfallen, zieht man als ersten Hinweis die Single „Fever“ heran, die man bei digitaler Vorbestellung frei Haus (bzw. Festplatte) geliefert bekommt.

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