Schlagwort: Southern Rock

Orango – Evergreens

Orango spielen sich abermals in einen Rausch. Das norwegische Trio veröffenlicht neues Material in kurzer Abfolge und weiß immer wieder zu überraschen. „Evergreens“ markiert überhaupt den Aufbruch in eine neue Ära. Südstaaten-Klänge bleiben wichtiger Eckpfeiler des Sounds, werden nun aber auf deutlich trockenere Hard-Rock- und Blues-Arrangements heruntergebrochen. Außerdem halten deutlich proggigere Elemente Einzug.

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Woodland – Go Nowhere

Langsam aber sicher dringt Trondheims Rock-Underground in den Rest Europas vor und demonstriert die Kreativität der Szene rund um Motorpsycho und Spidergawd. Neuestes Beispiel sind Woodland, die sich hörbar vom amerikanischen Delta-Blues beeinflussen ließen, diesem Sound jedoch eine dicke Rock-Schlagseite verpassten. Jack White trifft auf Robert Johnson trifft auf Seasick Steve – bevor es auf gemeinsame Tour mit Spidergawd geht, erscheint nun erst einmal „Go Nowhere“.

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Orango – The Mules Of Nana

Bei den norwegischen Südstaaten-Fetischsten Orango geht es aktuell schnell: Keine 21 Monate nach „Battles“ steht bereits ein Nachfolger in den Läden, der Blues- und Southern-Fans vereint, dabei aber auch das nötige Händchen für Soul und Folk mitbringt. Für „The Mules Of Nana“ packt das Trio zehn neue, leicht verträumte Songs aus, die mit ihren Harmonien die goldenen 60s und 70s amerikanischer Rockmusik heraufbeschwören.

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Orango – Battles

Obwohl Orango bereits seit 2004 Platten veröffentlichen, schafften es die Norweger bislang kaum über die Landesgrenzen hinaus. Woran das liegt, kann sich Sänger und Gitarrist Helge Bredeli Kanck selbst nicht so recht erklären. Mit dem sechsten Studioalbum „Battles“ soll sich das nun ändern, denn das Trio trägt seine Interpretation des guten, alten Southern Rock mit einer kräftigen Portion Soul und Blues endlich in die Welt hinaus.

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Giant X – I

Rock ’n‘ Rolf wohin man sieht. Hatte sich der Running Wild-Bandkopf zwischen 2009 und 2011 noch ziemlich rar gemacht (manche wähnten ihn gar schon in Rocker-Rente), so bewegt er sich seit dem letztem Jahr wieder omnipräsent durch die Metalszene – oder sollte man besser sagen Hard Rock-Szene? Schließlich schielte schon das letztjährige Running Wild-Album „Shadowmaker“ verdächtig in diese Richtung und auf „I“, dem Debütalbum seines neuen Nebenprojektes Giant X, begibt er sich nun komplett auf rockiges Terrain. Giant X ist allerdings nicht allein Rolfs Baby, denn Peter J. Jordan, der schon als Komponist, Produzent tätig war und seit 2005 auch als Running Wild-Gitarrist aktiv ist, ist als gleichberechtigtes Mitglied ebenfalls mit an Bord.

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Smoke & Jackal – EP No. 01

Während die Kings Of Leon nach ihrem vor zwei Jahren erschienenen Album gerade eine kleine Pause einlegen, fand sich Zeit für ein kleines Nebenprojekt. Gemeinsam mit Mona-Sänger und -Gitarrist Nick Brown gründete Bassist Jared Followill, wohl durch einige Flaschen Rotwein inspiriert, Smoke & Jackal. Die ersten beiden Songs wurden noch am Abend des Besäufnis fertig gestellt, vier weitere folgten am Ende derselben Woche. Unter dem ominösen wie schlichten Titel „EP No. 01“ erscheint das gemeinsam erarbeitete Material nun auf CD.

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Lynyrd Skynyrd – God & Guns

Lynyrd Skynyrd? Sind das nicht die Opas von Kid Rock? Nicht ganz, auch wenn es die Southern-Rock-Legenden in seiner Urform bereits seit 45 Jahren gibt. Kaum eine Band hatte mit so vielen menschlichen Tragödien zu kämpfen wie die Herren aus Jacksonville, Florida. Man denke an das Flugzeugunglück 1977 zurück, aber auch an die letzten Monate, in denen Gründunsmitglied Billy Powell und Bassist Ean Evans verstorben sind. Ihr Geist schwebt über „God & Guns“, dem zwölften Studioalbum seit 1973.

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