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The Murder Capital

The Murder Capital – Blindness

Es musste sich etwas ändern, das war The Murder Capital klar. Ihr erstes Album war ein wütender Aufgalopp, dessen Tour von einer globalen Pandemie beschnitten wurde. Für den Nachfolger schloss man sich neun Monate in einem Landhaus in Wexford ein, drehte nach eigenen Angaben letztlich durch, erspielte sich jedoch starke Festival-Slots und Support-Gigs, unter anderem für Pearl Jam und Nick Cave. Und doch wollte man von dem zuletzt überfrachteten Songwriting wegkommen, reduzierte die Musik auf das Unmittelbare und verzichtete auf komplexes, ausformuliertes Demoing. Zwölf Songs waren in zehn Tagen entstanden, die Aufnahmen in Los Angeles schafften einen sehr willkommenen Perspektivenwechsel, bei der Anreise war man noch fast zerbrochen gewesen. Und doch entpuppt sich „Blindness“ als Triumphzug von der ersten bis zur letzten Sekunde.

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The Murder Capital

The Murder Capital – Gigi’s Recovery

Ihren Einstand schrieben The Murder Capital innerhalb der ersten neun Monate ihrer Existenz. „When I Have Fears“ etablierte die Iren von heute auf morgen als neue Größe im weiten Post-Punk-Universum. Für den Nachfolger hatte man unerwartet viel Zeit, und die war auch dringend nötig. Die anfängliche Leichtigkeit verschwand, man musste erst einmal mit der neuen, der eigenen Identität zurechtkommen. „Gigi’s Recovery“ ergab sich in einem zweijährigen Songwriting-Prozess, fand sich nur schleppend und zeigt das Quintett dafür von einer ganz anderen Seite. Eine neue Atmosphäre wird vollmundig angekündigt, und das kommt tatsächlich auch hin.

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The Human Capital

The Murder Capital – When I Have Fears

Zwei gefeierte Singles, Support-Slots für die Post-Punk-Bands der Stunde (Idles, Slaves, Fontaines D.C., Shame), mit Flood einen legendären Produzenten im Studio: Für The Murder Capital könnte es aktuell kaum besser laufen. In ihrer Heimatstadt Dublin verkauft das Quintett sämtliche Venues aus, seit Anfang des Jahres geht zudem ein Raunen durch die Hype-Presse. Ob die Iren tatsächlich das next big thing sind, muss nun das Debütalbum „When I Have Fears“ zeigen. Spoiler Alert: Fuck yeah.

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