Schlagwort: The River

Travis

Travis – L.A. Times

Vor nunmehr 25 Jahren veröffentlichten Travis ihr zweites Album „The Man Who“, das für die Schotten den Durchbruch und alleine in Großbritannien gleich neunfach Platin bedeutete. Es war eine persönliche Platte für Frontmann Fran Healy, der die Songs bewusst therapeutisch gestaltete. Wenn das neueste Werk nun als persönlichstes Album seit besagtem Opus Magnus bezeichnet wird, hört man unweigerlich genauer hin. Der bald 51jährige Frontmann erlebte in den letzten Jahren große private und professionelle vveränderungen, begleitet von der etatmäßigen Erfahrung, vielleicht sogar Weisheit, des Alters. „L.A. Times“ wagt sich erneut in die Untiefen des eigenen Seelenlebens hinab und zeigt das Quartett zugleich in bestechender Form.

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Spring Offensive – Young Animal Hearts

Selbst ist die Band, wenn sich der Erfolg einstellen und Träume verwirklicht werden sollen. Spring Offensive aus Oxford können auf acht Jahre Bandgeschichte zurückblicken, in denen die Indie Rock-Band eine Reihe talentierter Bands (allein in den letzten Monaten u.a. London Grammar, To Kill A King und Local Natives) supporten und sich über BBC-Radio-Airplay freuen durfte. Das Debütalbum „Young Animal Hearts“ wurde via Crowdfunding finanziert, ist aber auch für alle Späteinsteiger regulär im Handel erhältlich.

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Blues Pills – Devil Man

Retro und kein Ende – in so ziemlich jedem Genre sind Zeitreisen nach wie vor höchst angesagt. Es passt ins Bild, dass sich der Metal-Branchenriese Nuclear Blast eine 70s-Rock-Revival-Band unter den Nagel gerissen hat. Blues Pills, ein amerikanisch-schwedisch-französisches Quartett, gründete sich erst im Dezember 2011 und gelangte über ihre erste EP sofort an einen großen Deal. Die jungen Herrschaften um Ausnahmesängerin Elin Larsson versteht etwas von, nun ja, Blues Rock und musikalischem Bombast. „Devil Man“ heißt ihre neue EP, die Lust auf mehr macht.

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