Schlagwort: AOR

Front Row Warriors

Front Row Warriors – Running Out Of Time

Stuttgart ist dank Fanta 4 und Massive Töne in musikalischer Hinsicht am ehesten für Rap- und Hip Hop-Fans von Bedeutung, doch dank der Erfolge von Die Nerven, Schmutzki, den Farmer Boys, Pyogenesis und natürlich den alteingesessenen End Of Green konnte auch die örtliche Rockmusik-Szene von sich reden machen. Mit den Front Row Warriors gesellte sich 2019 eine Band dazu, die sich musikalisch genau in der Mitte zwischen klassischem 80er Jahre-Hard Rock und dem typischen Melodic Metal der 90er positioniert. Das mehrfach vom Deutschen Rock & Pop Musikerverband ausgezeichnete Sextett setzt sich aus mehreren alten Hasen der Szene zusammen, die sich ihre Brötchen u. a. schon bei Samsara, Septagon und Ivanhoe verdient haben. Dazu kommt mit Elkie Gee eine Sängerin mit sehr markantem und kraftvollen Gesangsorgan, die bereits das Debütalbum „Wheel Of Fortune“ veredelt hatte – und auch auf dem Nachfolger „Running Out Of Time“ wieder voll überzeugt.

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Axxis

Axxis – Coming Home

35 Jahre Axxis – und leider ein Ende in Sicht! Tatsächlich wird in diesem Jahr das Ende einer Band eingeläutet, die schon mit ihrem 1989er Debütalbum „Kingdom Of The Night“ voll durchstarten konnte. Weitere Erfolgsalben Anfang der 90er folgten, ehe für die Nordrhein-Westfalener Mitte der 90er zu Hochzeiten des Grunge die erwartbare Krise einsetzte – inklusive der üblichen stilistischen Experimente. Ab 2000 standen die Zeichen für die Band um Sänger Bernhard Weiß und Keyboarder Harry Oeller mit „Back To The Kingdom“ aber wieder voll auf Comeback. In den darauf folgenden Jahren begann die Band dann zunehmend, Power Metal-Einflüsse in ihren Sound aufzunehmen, ehe mit „Retrolution“ die Rückkehr zum reinrassigen Hard Rock erfolgte. Und nun findet der lange gemeinsame Weg mit „Coming Home“, dem siebzehnten Album der Lüner, schließlich sein Ende.

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Wishbone Ash – Reason To Believe

Zuerst die nackten Fakten: Wishbone Ash sind zurück und haben Single und Album im Gepäck. Während die Älteren jetzt vermutlich am ehesten ein „die gibt’s immer noch?“ murmeln werden, fragen sich die Jüngeren wohl, wer sich hinter diesem Namen überhaupt verbirgt. Ihre erfolgreichsten Zeiten hatte die britische Band nämlich in den frühen 70ern, zur Blütezeit des Hard Rock. Den Status von Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin oder Black Sabbath erreichten Wishbone Ash zwar nie, dennoch konnte man damals in diesem Umfeld für einige Aufmerksamkeit sorgen. Viele Besetzungswechsel, Trennungen und Reunions später versucht es die Band nun noch mal mit einem kleinen Comeback in Form des Albums „Elegant Stealth“ und der Single „Reason To Believe“.

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Blue October – Any Man In America

Auch wenn Blue October mit ihrem letzten Album „Approaching Normal“ endlich einen Fuß in die europäische Rock-Tür bekamen, haben zuletzt Schlagzeilen über das turbulente Privatleben von Frontmann Justin Furstenfeld das musikalische Geschehen überschattet. Nach einem Zwischenfall an einem Flughafen wurde bei ihm eine manisch-depressive Erkrankung diagnostiziert. Obendrein hatte ihn seine Ex-Frau auf Tour hintergangen, woraufhin ein langer, erbitterter Streit um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter folgte. All diese Lasten und Täler haben Furstenfeld und Band auf „Any Man In America“ vertont, das mit einigen musikalischen Überraschungen aufwartet.

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