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Haudegen – Lichtblick

Die Genre-Bezeichnung Deutsch-Rock hat in den letzten Jahren eine ordentliche Wandlung durchgemacht. Anfangs ein Synonym für den Krautrock der frühen 70er, bezog sich der Begriff in den 80er und 90er Jahren auf Bands wie BAP oder Solokünstler wie Heinz Rudolf Kunze und Herbert Grönemeyer. Wer heute von Deutschrock spricht, meint damit jedoch am ehesten den rauen Straßenrock von mitunter eher konservativen, häufig sehr erfolgreichen Bands, wie den Böhsen Onkelz, Frei.Wild oder Kärbholz. Doch es gibt Ausnahmen: Haudegen aus Berlin beispielsweise gehören zu den erfolgreichsten aktuellen Deutsch-Rock-Bands und landeten mit ihren beiden bisherigen Alben zwei Mal in den Top 10 (goldene Schallplatte inklusive), konservativ sind sie jedoch keineswegs. Immerhin haben sich Hagen Stoll und Sven Gillert bereits deutlich gegen populistische Bewegungen wie Pegida ausgesprochen – und auf ihrem neuen Album „Lichtblick“ unterstreichen sie dies noch einmal.

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Haudegen – Ich war nie bei dir

Was für ein Wandel – gestern noch Rapmusik, heute schon emotionaler Deutschrock. Die aus Berlin stammenden Musiker Hagen Stoll und Sven Gillert begannen ihre Karriere voneinander unabhängig in der deutschen Rapszene. 2010 taten sie sich schließlich zusammen und kehrten der Rapmusik gemeinsam den Rücken. Unter dem Namen Haudegen haben sie seitdem eine EP, ein Album, das die Top 10 geknackt hat, und drei Singles aufgenommen. Sämtliche Produktionen lassen sich eindeutig im Deutschrocksektor verorten und orientieren sich an Größen wie Billy Idol, Everlast und, um bei deutschen Vorbildern zu bleiben, Klaus Lage. Mit „Ich war nie bei dir“ koppelt das Duo gut einen Monat nach der Echo-Verleihung, bei der Haudegen in der Kategorie ‚Bestes Video National‘ nominiert waren, nun noch eine vierte Single aus ihrem Debüt-Doppelalbum „Schlicht & ergreifend“ aus.

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