Kategorie: Singles & EPs

Barbarossa – Elevator EP

Mit „Bloodlines“ schoss Barbarossa vergangenes Jahr in die Electro-Soul-Champions-League. Hinter dem Pseudonym steckt der Londoner James Mathé, ein ausgezeichneter Klangschmied und Sänger. Gemeinsam mit Boy 8 Bit wurde nun die neue EP „Elevator“ erarbeitet, die zum Teil als Soundtrack für einen Kurzfilm von Montserrat Lombard und Sean Harris dienen wird. Entsprechend cineastisch und doch nicht minder eingängig, geradezu hitverdächtig klingt das Ergebnis.

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July Talk – Paper Girl EP

Hier kommt eine Band, die in den nächsten Monaten Europa im Sturm erobern könnte. In ihrer kanadischen Heimat haben sich July Talk bereits einen Namen gemacht. Für ihr eponymes Debütalbum, das demnächst auch in Deutschland erscheinen wird, gab es sogar eine Juno-Nominierung (kanadische Grammies) als Newcomer des Jahres 2013. Mit der digitalen EP „Paper Girl“ stellt das sehr eigentümliche Quintett sich und seine beiden Trümpfe vor: das überaus unkonventionelle Gesangsduo Leah Fay und Peter Dreimanis.

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Cold Specks – Absisto

Düster, beseelt, bedrückend und bewegend – was Al Spx mit ihrer Band als Cold Specks anpackt, löst Emotionen aus, die man zu fühlen sich nicht in der Lage glaubte. Als ‚Doom Soul‘ bezeichnet die 26jährige Kanadierin ihren Sound und könnte damit kaum richtiger liegen. „I Predict A Graceful Expulsion“ war eines der großen Überraschungsalben 2012, der beinahe perfekt Hybrid aus Soul, Gospel, Gothic und Doom. Der heiß herbeigesehnte Nachfolger „Neuroplasticity“ soll am 22. August erscheinen und noch mehr Unübliches zu bieten haben. Einer eben jener unorthodoxen Tracks ist die erste Hörprobe „Absisto“.

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Nausica – The Molecules Fall Closer

Vier Musiker, drei Länder, eine Vielzahl an Genres: Nausica trafen sich an der Musikhochschule im Arnheim (neben den Niederlanden kommt man ebenso aus Deutschland und Polen) und brachten verschiedenste Einflüsse sowie unterschiedlische geographische Bedingungen in einen gigantischen Melting Pot ein. Die letztjährige, eponyme EP gab sich bereits verheißungsvoll, nun explodiert jedoch der eklektische, experimentelle Stil des Quartetts mit seiner Basis irgendwo im weiten Indie Pop/Rock-Feld. „The Molecules Fall Closer“ lässt sich so schnell in keine Schublade stecken.

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Fozzy – Lights Go Out

Nicht erst seit dem Wechsel zu Century Media sind Fozzy ein durchaus bekannter Name der internationalen Metalszene geworden. Die ehemalige Coverband um Frontmann und Profi-Wrestler Chris Jericho sowie Stuck Mojo-Gitarrist Rich Ward gibt es zwar bereits seit 15 Jahren, der Durchbruch gelang jedoch erst mit den letzten beiden Alben „Chasing The Grail“ und „Sin And Bones“. Noch im Juli soll eine neue Platte erscheinen mit dem Titel „Do You Wanna Start A War“, Konzerte rund um den Globus davor und danach inklusive. Der Appetithappen „Lights Go Out“ lässt neben bewährten Trademarks auf Experimente hoffen.

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God Damn – Shoe Prints In The Dust

Wütender Rock aus den britischen Midlands, das hat Tradition. Black Sabbath, Led Zeppelin, Napalm Death, Judas Priest – diese Liste lässt sich nun um God Damn aus Wolverhamption erweitern. Mittlerweile zu einem Duo geschrumpft, beschwören Thom Edward und Ash Weaver den Geist früher Nirvana, Pixies und Jesus Lizard. Nach mehreren EPs und Singles – das mittlerweile ausverkaufte Tape „Heavy Money“ wird auf der offiziellen Bandcamp-Seite sogar zum Gratis-Download angeboten – ist man nun bei One Little Indian gelandet, wo die Single „Shoe Prints In The Dust“ erscheint.

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Apologies, I Have None – Black Everything

Mittlerweile auf ein Trio zusammengeschrumpft, versuchen Apologies, I Have None den Schwung ihres starken Debütalbums „London“ mitzunehmen. Der Ausstieg des zweiten Frontmannes Dan Bond tut zwar weh, eventuelle Songwriting-Lücken konnten die Briten jedoch auffangen. Wie der Heartcore-Sound in diesem neuen Line-Up klingt, zeigt nun die EP „Black Everything“, auf der man sich vornehmlich der traurigen, melancholischen Seite hingibt, und somit neben den allgegenwärtigen Brand New-Einflüssen nun The Cure noch ein wenig näher steht.

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Blek Le Roc – We Just Met

Am 19. April lockt der jährlich stattfindende ‚Record Store Day‘ Kaufwillige in die Plattenläden, um dort limitierte, exklusive Releases zu beziehen, bevor sie überteuert auf eBay landen.  Das gute, alte Ladengeschäft wird auch von Blek Le Roc aus München unterstützt, die für den Frühsommer einen Nachfolger für ihr eponymes Debüt vorgesehen haben. Zwei neue Songs gibt es ab eben jenem 19. April auf 7″ in Form von „We Just Met“ – Musik, die exemplarisch für die Wandlungsfähigkeit des Trios stehen.

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Anastacia – Stupid Little Things

„I’m back“ heißt es auf Anastacias offizieller Website. Recht hat sie. Ihr für Ende 2012 anvisiertes Comeback mit dem Cover-Album „It’s A Man’s World“ fand wegen einer erneuten Brustkrebs-Diagnose nach wenigen Monaten ein jähes Ende. Kaum ein Jahr später schickt sich die 45-jährige US-Amerikanerin jedoch an, eine umso fulminantere Rückkehr ins Musikbusiness zu starten. Mit „Stupid Little Things“, dem ersten Vorboten zu ihrem kommendem Album „Resurrection“, liefert Anastacia Sprock par excellence und erinnert damit an ihre musikalischen Höhepunkte.

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Judith Holofernes – Danke, ich hab schon!

Wenn schon nicht Heldenzeit, dann eben Holofernes-Zeit. Die Band macht Pause auf unbestimmte Zeit. Vielleicht findet man sich mal wieder zusammen, vielleicht aber auch nicht. Wo Erinnerungen bleiben, setzt Judith Holofernes zur Enthauptung an. „Ein leichtes Schwert“ erinnert, natürlich, nicht nur aufgrund ihrer charakteristischen Stimme an Wir sind Helden, auch textlich mag sich dort so mancher gut gelaunter, an unbeschwertere Zeiten erinnerter Querverweis versteckt haben. Die Mutterrolle hört man ihr auf dem charmant-überraschenden Lo-Fi-Platte an – und sie steht ihr gut. Wenn Holofernes daraus ausbricht, dann aber so richtig: „Danke, ich hab schon!“.

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