Kategorie: Pop

The Bamboos feat. Daniel Merriweather – I Never

Auch wenn es hierzulande mit dem Durchbruch noch nicht geklappt hat – in ihrer australischen Heimat sind die Soul- / Funk-Experten The Bamboos mit ihren Singles und Alben regelmäßig in den Charts vertreten. Das aktuelle Album „Medicine Man“ unterhält immer noch bestens, was neben Stammsängerin Kylie Audist an diversen hochkarätigen Gästen liegt. Nachdem Aloe Blacc der ersten Single „Where Does The Time Go?“ seine Stimme lieh, konnte für den Nachfolger „I Never“ der hierzulande ebenfalls nicht gänzlich unbekannte Daniel Merriweather gewonnen werden.

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Rihanna – Diamonds

Der Herbst hat Einzug in die deutschen Lande gehalten. Neben den üblichen Anzeichen erkennt man die graue Jahreszeit seit 2009 an einem weiteren todsicheren Aspekt: Rihanna veröffentlicht ein neues Album. Mit schöner Regelmäßigkeit haut die Powerfrau aus Barbados seit nunmehr drei Jahren im Zeitraum von zwölf Monaten einen Longplayer nach dem anderen raus, wobei sie besonders 2011 nach der Veröffentlichung von „Talk That Talk“ kurz vor dem Burnout stand. „Unapologetic“, also kompromisslos, soll es am 19. November weitergehen und als Appetizer kommt nun auch die erste Single „Diamonds“ als Single-CD in die Läden. Diejenigen, die den Song bislang noch nicht gehört haben und eine Kopie der Kopie von „We Found Love“ erwarten, werden von eher unbekannten, wenn auch nicht ganz unvertrauten Tönen überrascht.

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fun. – Some Nights

Grund zur Freude haben die drei New Yorker von fun. zu Beginn ihrer Karriere nur wenig gehabt. Als sich das Trio um Frontmann Nate Ruess vor vier Jahren aus verschiedenen, weitestgehend erfolglosen Bands zusammengeschlossen hatte, war der Name fun. allenfalls ein Geheimtipp in der Indie-Szene. Das 2009 erschienene Debütalbum „Aim And Ignite“ heimste zwar gute Kritiken ein, fand aber nur wenig Abnehmer. Erst durch die Single „We Are Young“ in Kollaboration mit Janelle Monáe aus dem aktuellen Album „Some Nights“ stellte sich der weltweite Erfolg von fun. ein. Nach ewigem Hin und Her bezüglich der Veröffentlichung der zweiten Auskopplung, dem Titeltrack, hat sich dank guter Chartplatzierungen im Ausland die deutsche Plattenfirma für den CD-Release von „Some Nights“ entschieden.

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Patrick Watson – Blackwind

Obwohl er zuvor bereits als Singer/Songwriter aktiv war, schaffte es der Kanadier Patrick Watson in seiner Heimat erst als Mitglieder einer Band mit dem Namen, nun ja, Patrick Watson zu einer gewissen Berühmtheit, bevor er einige Songs für The Cinematic Orchestra schrieb und auf deren Album „Ma Fleur“ performte. Wenn Watson seinen Namen hört, denkt er mittlerweile aber nicht mehr an sich als Einzelperson, sondern an die Gesamtheit des Quartetts, wie er kürzlich zu Protokoll gab. Was verwirrend klingt, löst sich musikalisch auf dem aktuellen, in Kanada bereits mit Gold ausgezeichneten Album „Adventures In Your Own Backyard“ immerhin in musikalisches Wohlempfinden auf. Wem die cinesastisch-symphonischen Indie-Popper zuvor unbekannt waren, kann sich in Gestalt der dritten Auskopplung „Blackwind“ nun ein Bild von deren faszinierender Klangmelange machen.

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Mando Diao – Strövtåg i hembygden

Nach dem Durchbruch ist vor dem Durchbruch, dachten sich wohl auch Mando Diao. „Dance With Somebody“ schwebt noch im Hintergrund mit, die kleine Bandpause, die mit Caligola und der Top-2-Single „Forgive Forget“ überaus erfolgreich überbrückt wurde, ist ebenso passé. Um sich von jeglichem Erfolgsdruck zu befreien, nahmen die Schweden „Infruset“ (dt. „gefroren“) auf. Hier vertonen Mando Diao Gedichte Gustaf Frödings, natürlich in schwedischer Sprache. Mit charttauglicher Mucke darf man somit nicht rechnen, dafür mit einer faszinierenden Entdeckungsreise durch das Werk eines der wichtigsten schwedischen Dichter. Begonnen wird die Reise mit der Download-Single „Strövtåg i hembygden“ (dt. „Durch die Heimat spazieren“).

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Asaf Avidan – Different Pulses

Eine USA-Reise, ein Remix und Youtube- bzw. Soundcloud-Präsenz machten es möglich: Wochenlang stand der israelische Folkmusiker Asaf Avidan an der Spitze der deutschen Singlecharts. Die von Wankelmut überarbeitete Version von „One Day / Reckoning Song“ traf den Nerv des nationalen Publikums und bietet dem 32jährigen Singer/Songwriter nun die Möglichkeit, mit seinen eigenen, ’naturbelassenen‘ Songs nun auch von einem breiteren Publikum wahrgenommen zu werden. Sein erstes Soloalbum „Different Pulses“ – die Kollaboration mit seiner Band The Mojos liegt aktuell auf Eis – erscheint am 23. November, der Titeltrack ist ab sofort digital erhältlich.

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Tracey Thorn – In The Cold, Cold Night

Songs wie „I Don’t Want To Talk About It“, „Wrong“ und natürlich „Missing“ machten aus dem britischen Duo Everything But The Girl Chartstürmer. Noch immer befindet man sich in einer ‚verlängerten Auszeit‘, noch immer nähren die Mitglieder Gerüchte ob eines neuen Albums in mehr oder minder naher Zukunft. Währenddessen veröffentlicht die ikonische EBTG-Stimme Tracey Thorn ihr viertes Soloalbum. „Tinsel And Lights“ ist für die Weihnachtszeit gedacht und bietet eine Mischung aus eigenem Material, Kollaborationen und Cover-Versionen. Eine Woche vor Release erscheint „In The Cold, Cold Night“ als Download-Single.

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Everything Everything – Cough Cough

Auch ohne Chartplatzierungen und Monster-Tourneen haben sich Everything Everything einen Ruf als Kritikerlieblinge erspielt. 2010 fanden sie sich auf der prestigeträchtigen „BBC Sound of“-Longlist wieder, ihr Debütalbum „Man Alive“ schaffte es in der britischen Heimat in die Top 20 und wurde obendrein für einen Mercury Prize nominiert. Davon ist das Quartett aus Manchester hierzulande zwar meilenweit entfernt, was jedoch den Genuss ihrer Musik nicht einschränken soll. Das zweite Album „Arc“ soll im Januar 2013 erscheinen, die vorgeschickte Download-Single „Cough Cough“ lässt die Vorfeude an die Decke schnellen.

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Robbie Williams – Candy

Er ist ein Mann der Rekorde: 68 Millionen verkaufte Platten, die meisten BRIT-Awards aller Zeiten (fünfzehn!), 1,6 Millionen an nur einem einzigen Tag verkaufte Konzertkarten. Die Rede ist von Superstar Robbie Williams, der als Musterbeispiel für erfolgreich laufende Solokarrieren eines (Ex-)Boyband-Mitglieds herhalten kann. Nach seinem Ausstieg bei Take That 1995 war es vor allem der Herzschmerzsong „Angels“, der ihn europaweit in die Charts katapultierte, die er seitdem auch nie wieder für allzu lange Zeit verlassen hat. Alben wie „Escapology“, „S(w)ing When You’re Winning“ oder zuletzt „Reality Killed The Video Star“ brachten ihm dutzende Nr. 1-Platzierungen, nur der Sprung über den großen Teich blieb ihm bis heute verwehrt. Dafür erfreut er unseren Kontinent nun mit der neuen Single „Candy“ aus dem dazugehörigen Longplayer „Take The Crown“, die ordentlich Farbe in die oftmals tristen Herbsttage bringt.

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Gypsy & The Cat – Bloom

Gleich zwei Ohrwürmer – „Jona Vark“ und „Time To Wander“ – koppelten Gypsy & The Cat im vergangenen Jahr aus ihrem Album „Gilgamesh“ aus und hatten damit zumindest moderaten Erfolg. In ihrer australischen Heimat veröffentlicht das Duo am 19. Oktober bereits das neue Album „The Late Blue“; ein Deutschland-Release steht noch nicht fest, vor 2013 ist damit aber wohl kaum zu rechnen. Stillstand ist für Xavier Bacash und Lionel Towers keine Option, womit wohl auch erklärt ist, warum „Bloom“ so anders klingt.

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