Schlagwort: Soul

Laura Mvula – The Dreaming Room

Gleich mit ihrem Debütalbum „Sing Me To The Moon“ erreichte Laura Mvula vor drei Jahren die britischen Top 10. Ihre ganz besondere, im Positiven eigentümliche Mischung aus Soul, Jazz und einem Hauch von Bon Iver’scher Kammermusik machte sie zum Kritikerliebling. Wenig später nahm sie die Platte sogar mit einem Orchester neu auf. Nun folgt der nächste Entwicklungsschritt: „The Dreaming Room“ setzt auf vertraute Klänge, bemüht sich aber ebenso um frische Akzente und hat so manch unerwarteten Unterstützer an Bord.

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Faada Freddy – Gospel Journey

Der gebürtige Senegalese Faada Freddy gilt aktuell als einer der heißesten Newcomer Frankreichs, und das mit gutem Grund. Sein Debütalbum „Gospel Journey“ sorgte aus zweierlei Gründen für Aufmerksamkeit: Einerseits interpretierte er eine Reihe genrefremder Songs komplett neu im Soul-, Roots- und RnB-Gewand, andererseits erhob er Beatboxing zur Kunst und spielt mit Body Percussion, d.h. sein ganzer Körper wird zur Rhythmusabteilung. Nun erscheint dieser faszinierende Einstand endlich auch in Deutschland.

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Jools Holland & Ruby Turner – Jools & Ruby

Seit mittlerweile 22 Jahren bilden Jools Holland und Ruby Turner ein wahres RnB- und Big-Band-Dream-Team. Die Zusammenarbeit begann, als der legendäre britische Showmaster und Jazz-Pianist nach einer Stimme für sein neues Projekt suchte. Seither tourt man gemeinsam durch die Lande – aktuell durch Großbritannien und Irland mit dem Rhythm & Blues Orchestra sowie einer Reihe von Gaststars. Auf „Jools & Ruby“ feiern die beiden ihre Zusammenarbeit mit, wie könnte es anders sein, 22 Tracks, von denen vier exklusiv für diese Compilation geschrieben wurden.

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Blue – Colours

Seit mittlerweile 15 Jahren ist die britische Boyband Blue eine feste Größe im europäischen Musikgeschäft. Songs wie „All Rise“, „U Make Me Wanna“, „Breathe Easy“ oder „Sorry Seems To Be The Hardest Word“ zusammen mit Elton John entwickelten sich nicht nur zu riesigen Radiohits, sondern waren auch kommerziell höchst erfolgreich. Passend zum Bandjubiläum veröffentlichen die vier Jungs aus London nun auch in Deutschland ihr fünftes Studioalbum „Colours“, welches in ihrer Heimat Großbritannien bereits im März erschienen ist. Darauf präsentieren sie sich musikalisch merklich gereift und mischen betont lässige RnB- und Soul-Nummern mit klassischen Balladen, die zu einem insgesamt stimmigen Gesamtpaket führen.

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Dave Gahan & Soulsavers – Angels & Ghosts

Nach dem gemeinsamen Abtasten, aus dem das überlebensgroße „The Light The Dead See“ entstand, steht sein Name nun auch auf dem Cover. Sogar an erster Stelle. Dave Gahan ist nicht nur der legimite Nachfolger von Mark Lanegan als Sänger der Soulsavers, er ist ein Drittel einer ganz besonderen musikalischen Erfahrung, die rein gar nichts mit Depeche Mode zu tun hat. Soul, Gospel und Blues säumen „Angels & Ghosts“, das in neun launischen Akten der gerade erst begonnenen Erfolgsgeschichte ein attraktives neues Kapitel hinzufügt.

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Jono McCleery – Pagodes

Vier Jahre sind mittlerweile seit Jono McCleerys letztem Album „There Is“ vergangen. Untätigkeit kann man dem Briten aber keinesfalls vorwerfen, schließlich lieh er in den Zwischenzeit mehreren Projekten, darunter Portico und Menace Beach, seine Stimme. Auf „Pagodes“, das in Zusammenarbeit mit dem weit über die Landesgrenzen bekannten Londoner Plattenladen IF Music erscheint, erweitert er sein elektronisches, beseeltes Singer/Songwriter-Spektrum nun um eine gesunde Portion Jazz und Miles Davis.

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Years & Years – Communion

50 Cent, Keane, Adele, Ellie Goulding, Jessie J und Sam Smith. Sie alle waren einmal Platz 1 der berühmt berüchtigten „BBC Sound of…“-Liste und sie alle erfüllten, was die vielen britischen Kritiker, Blogger und Musikkenner von ihnen erwarteten – den Ton angeben im Musikbusiness. Und auch diesmal scheinen die Briten ihren Kaffeesatz bzw. ihre Teeblätter richtig gelesen zu haben, denn das Elektro-Soul-Trio Years & Years schickt sich an, auch in Realität „the Sound of 2015“ zu werden. Mit „King“ konnten Sänger Olly Alexander und seine Soundbastler Emre Turkmen und Michael Goldsworthy im UK bereits ihren ersten Nummer-1-Hit feiern. Der Erfolg schwappte auch nach Deutschland. Nun soll das Debütalbum „Communion“ genauso durch die Decke gehen wie die Lead-Single.

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Leon Bridges – Coming Home

Leon Bridges gilt als neuer Stern am Soul-Himmel, der mit seiner weichen Stimme und abwechslungsreichen Songs den Geist der Frühzeit dieses Genres einfängt. Dabei dauerte es eine ganze Weile, bis der US-Amerikaner seine Stimme gefunden hatte. Nach RnB-Experimenten und einem Tanz-Studium entdeckte er sie schließlich bei Keyboard-Experimenten mit Moll-Akkorden. Der Rest ist mittlerweile, wie es so schön heißt, Geschichte, die zum Hier und Jetzt führt: das Debütalbum „Coming Home“ mit Major-Unterstützung im Rücken.

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Algiers – Algiers

Als Franklin James Fisher zu den von Post-Punk-Idealen beeinflussten Ryan Mahan und Lee Tesche stieß, infizierte er seine Mitstreiter mit dem Gospel-Virus. Aus dem folgenden Dialog entsprang mit Algiers eine Band, die – nicht nur für Atlanta – untypischer kaum sein könnte. Gospel und Soul treffen auf Post Punk, Industrial, No Wave und politisch motivierte Texte. Das Ergebnis: ein gleichermaßen sperriges wie überwältigend faszinierendes, rastloses Debütalbum, schlicht „Algiers“ betitelt.

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Benjamin Clementine – At Least For Now

Als der heute 26jährige Sänger, Songwriter, Pianist und Poet Benjamin Clementine in seiner Geburtsstadt London keine Zukunft für sich sah, wagte er sich vor fünf Jahren mit einem One-Way-Ticket nach Paris und sicherte sich sein Einkommen, indem er in der Métro Coversongs zum Besten gab. Dabei wurde er entdeckt, mit einem Plattenvertrag ausgestattet und seither von Show zu Show gereicht. Auf zwei EPs folgt nun das Debütalbum „At Least For Now“, eine komplexe Wundertat zwischen Jazz, Soul, klassischer Musik, Singer/Songwriter, Pop und bluesiger Schwere.

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