Schlagwort: Surf Rock

Reverend Stomp

Reverend Stomp – Mescalero Ranger

Vier Herren aus Wien, die Wurzeln in Übersee am Chiemsee, der Sound sumpfig und surfend. Reverend Stomp nennen ihre Musik ‚Swamp Surf‘ und haben damit ein neues Genre erfunden. Blues, Surf, Garage, Alternative und ein wenig Americana stecken unter anderem im wilden, bekömmlichen Mix des Quartetts um Charakterstimme Christoph Mooser, der für zusätzliche Würze sorgt. Live im Studio eingespielt, klingt das zweite Album „Mescalero Ranger“ wie der Soundtrack zu einer Fahrt durch den wüsten Süden Amerikas und ist dabei stets auf hochspannende Weise sein ganz eigenes Ding.

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YIN YIN

YIN YIN – Yatta!

Die kleinen und großen, gerne cineastisch angehauchten Weltreisenden YIN YIN melden sich zurück, fast auf den Tag genau zwei Jahre nach „Mount Matsu“. Auf dem Weg quer über globale Tanzflächen tankt sich der instrumentale Sound des niederländischen Quartetts durch fantasievolle Jams von Nord nach Süd, Ost nach West. Einmal mehr dominierten östliche Stimmungen, auch der Titel ihres neuen Albums kommt eigentlich aus dem Japanischen. „Yatta!“ heißt so viel wie „Wir haben es geschafft!“, und erreicht haben YIN YIN mit dieser Platte richtig viel.

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The Wytches

The Wytches – Talking Machine

Bevorzugt wirre musikalische Welten und wechselnde Drummer – zwei Dinge, die The Wytches seit ihrer Gründung vor bald 15 Jahren auszeichnen. Das Quartett aus dem britischen Peterborough wollte sich auf seine Wurzeln konzentrieren und entschied sich, den mittlerweile fünften Longplayer live einzuspielen und selbst zu produzieren. Und das darf durchaus mal menschlich klingen, kleinere Fehler inklusive, die einfach auf Band belassen wurden. Entsprechend organisch, lebendig und mehr retro denn je klingt „Talking Machine“, ein gezielter Rückgriff auf 60s-Psychedelia, der in seiner Schlichtheit massiv und intensiv klingt.

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Rum Jungle

Rum Jungle – Recency Bias

Was soll man bloß tun, wenn jeder Song besser als der vorangegangene klingt, auch wenn man sich das vielleicht nur einbildet? Diese verzerrte Form der Wahrnehmung begleitete Rum Jungle bei den Arbeiten an ihrem ersten Album. Nach mehreren EPs begannen die Australier mit der Arbeit an frischem Stoff, begleitet von allerlei Unsicherheiten. Und doch verzichtete das Quartett letztlich auf den großzügigen Umgang mit dem Rotstift, sondern konzentrierte sich auf eigene Qualitäten – hymnischer, energischer Indie Rock, sonniger Pop mit Alternative-Untertönen und, natürlich, eine gesunde Portion Surf. „Recency Bias“ trägt die verunsichernde Entstehungsgeschichte bereits im Titel.

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Dives

Dives – Teenage Years Are Over

Seit 2011 macht das Pink Noise Girls Rock Camp Lust auf Musik in ganz Österreich. Bei einem solcher Camp trafen sich 2016 Viktoria Kirner, Tamara Leichtfried und Dora de Goederen, die Band Dives war geboren. Seither arbeitet das Trio am herrlich schrägen eingängigen Mix aus Indie, Surf und Garage, der bereits zu diversen Festival- und Club-Auftritten führte. Auf eine starke EP folgt nun das nicht minder packende Debütalbum „Teenage Years Are Over“.

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Ouzo Bazooka – Transporter

Ouzo Bazooka sind die heißeste Psych-Aktie Israels – ein Land, das unter vielen Genre-Fans bis dato die Form eines weißen Flecks hatte. Tatsächlich fühlt sich das Quartett hörbar wohl in den 70er Jahren, nur um Instrumente und Klänge des Nahen Ostens in ihren Sound-Mix, der nebenher auch ein wenig Garage Rock und Surf mitnimmt, zu inkludieren. „Transporter“ ist bereits ihr drittes Studioalbum.

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Turbo Fruits – No Control

Beinahe wäre den Turbo Fruits auf der Zielgerade das Geld ausgegangen. Nach drei erfolgreichen Alben versuchte sie ihr Label zu einer Zusammenarbeit mit Songwriting-Größen aus Nashville zu überreden. Das Quartett aus der Country-Hauptstadt lehnte dies jedoch ab und beschloss die Platte in Eigenfinanzierung einzuspielen. Im letzten Moment sprang ein prominenter Fan, Patrick Carney von den Black Keys, ein und proudzierte „No Control“ zu Ende.

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Obits – Moody, Standard And Poor

Auch wenn die erst 2007 gegründeten Obits eine relativ junge Band sind, steckt hinter dem dialektal widersprüchlich wahrnehmbaren Namen mit Rick Froberg (Drive Like Jehu, Hot Snakes, Pitchfork) ein prominenter Name der Post-Hardcore-Liga. Die wütenden Schreie hat der Elder Statesman der Lautstürmerei längst in den Schrank eingesperrt und zockt mit seinen drei Mitstreitern nun eine relativ reduzierte Mischung aus Indie, Surf Rock und Garage Punk. „Moody, Standard And Poor“, das mittlerweile zweite Album, setzt ein grundsympathisches Lo-Fi-Ausrufezeichen.

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