Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Springsteen & I

Ein Film von Fans für Fans, das ist die Idee hinter „Springsteen & I“. Gemeinsam mit verschiedenen Filmemachern, darunter Ridley Scott („Gladiator“, „Alien“, „Thelma & Louise“), wurde treuen Anhängern von Bruce Springsteen die Möglichkeit gegeben, ihren Gefühlen für den Boss Ausdruck zu verleihen, Geschichten zu erzählen, Eindrücke zu verarbeiten, Erinnerungen weiterzugeben – realisiert mit Springsteens vollster Unterstützung. Kann so eine Ansammlungen von Fan-Gedanken auch für einen Nicht-Fan ansprechend ausfallen?

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Aloe Blacc – Lift Your Spirit

Durch den Hit „I Need A Dollar“ und das ebenfalls erfolgreiche „Loving You Is Killing Me“ lernte Deutschland den smarten Retro-Soul von Aloe Blacc kennen. Das dazugehörige Album „Good Things“ konnte mit diesen Platzierungen zwar nicht mithalten, hielt sich aber immerhin über ein halbes Jahr in den Top 100 – durchaus ein Erfolg. Und dann war da noch Avicii, der Blacc für seinen weltweiten Hit „Wake Me Up“ rekrutierte. Nachdem die beiden Herren mit Edelmetall nur so überhäuft wurden, gab der Soul-Sänger bekannt, eine eigene Akustik-Version des Dance-Tracks und ein neues Album mit dem Titel „Lift Your Spirit“ veröffentlichen zu wollen. Nimmt da etwa jemand Abschied vom Wohlfühl-Soul-Sound?

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Yuck – Glow & Behold

Mit ihrem furiosen, eponymen Debüt gelang Yuck vor zwei Jahren eine Noise-Punktlandung. Seither musste sich das Trio aus London neu orientieren. Sänger und Gitarrist Daniel Blumberg hat die Band verlassen, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren. Max Bloom kümmert sich nun um den Gesang, mit Ed Hayes hat man kürzlich einen zweiten Gitarristen gefunden. Musikalisch bauen die Briten ihre kauzige Aggressivität ein wenig ab und legen den Fokus stärker auf die dahinter verborgene Schönheit des Momentes. „Glow & Behold“ ist ein schwieriges, zweites Album im besten Sinn.

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Stone Temple Pilots with Chester Bennington – High Rise

Ob die Stone Temple Pilots jemals zur Ruhe kommen? Die Reunion mit Sänger Scott Weiland brachte immerhin ein gutes Album und eine noch stärkere Live-DVD mit sich. Danach war vorerst Schluss, aktuell sind vor allem die Anwälte damit beschäftigt, die Rausschmiss des Sängers und damit verbundene Forderungen bzw. Zwistigkeiten abzuhandeln. Anstatt abzuwarten und Tee zu trinken, machen die drei Instrumentalisten einfach weiter. Die Vocals übernimmt nun Linkin Park-Frontmann Chester Bennington, seit seiner Kindheit großer STP-Fan. Die erste EP „High Rise“ zeigt, dass nach wie vor mit den Rock-Legenden zu rechnen ist.

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Hugh Laurie – Live On The Queen Mary

Dr. House ist ein begnadeter Musiker – was vor zwei Jahren mit der Veröffentlichung des Debütalbums „Let Them Talk“ als kleine Sensation durchging, überrascht mittlerweile kaum einen. Dabei ist Hugh Lauries musikalisches Talent bestens bekannt, wie man nicht erst seit seiner Zeit als Double-Act mit Stephen Fry weiß. Nach dem Release von „Didn’t It Rain“ gab er am 26. März 2013 ein Konzert auf dem berühmten Kreuzfahrtschiff Queen Mary, das aktuell ständig im kalifornischen Longbeach vor Anker liegt. Den gemeinsamen Gig mit seiner Copper Bottom Blues Band gibt es in Form von „Live On The Queen Mary“ nun auf DVD und Blu-Ray.

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Morrissey – 25Live

2013 machte Morrissey vornehmlich Schlagzeilen mit Tourabsagen – im Frühjahr aufgrund einer schweren, beidseitigen Lungenentzündung, im Sommer musste Südamerika aufgrund von Finanzierungsproblemen auf die Präsenz des legendären Sängers verzichten. Zuvor gab er am 2. März, nur einen Tag nach einem gigantischen, ausverkauftem Hallenkonzert, einen seltenen, intimen Gig vor 1800 Zuschauern in der Hollywood High School. Die Performance wurde mitgeschnitten und erscheint nun als „25Live“, Morrisseys erster autorisierter Konzertfilm seit neun Jahren.

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Motörhead – Aftershock

Es gab eine Zeit, da schien Lemmy unzerstörbar – ein Image, dass durch die gesundheitlichen Probleme in diesem Jahr, die unter anderem zu einem frühzeitigen Abbruch des Wacken-Auftritts führten, mehr als bloß den einen oder anderen Kratzer genommen hat. Mittlerweile hat sich der 67jährige wieder halbwegs erholt und bringt das 21. Studioalbum seiner Hauptband Motörhead an den Mann. Der Nachfolger zu „The Wörld Is Yours“ – unterbrochen durch zwei Live-Platten und HeadCat-Nachschub – hört auf den Namen „Aftershock“ und klingt, na klar, nach Motörhead.

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Morcheeba – Head Up High

Irgendwie sind sie alle wieder Zuhause. Sängerin Skye Edwards kehrte auf dem letzten Album „Blood Like Lemonade“ zurück zu Morcheeba, Ross Godfrey verließ sein kalifornisches Exil, wo er als Filmkomponist arbeitete, und Paul Godfrey arrangierte sich mit Depressionen und seiner Diabetes-Diagnose. Gemeinsam nahm man die neue Platte „Head Up High“ auf, die den Vorgänger ganz locker überflügelt, mit ein paar durchaus prominenten Gästen aufwarten kann und Morcheeba endgültig in der Neuzeit ankommen lässt.

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dan le sac Vs Scroobius Pip & Flux Pavilion – Gold Teeth

Nach der Veröffentlichung von Soloalben stehen Produzent dan le sac und Rap-Poet Scroobius Pip wieder gemeinsam im Ring, um guten Geschmack mit intelligenten Texten, die zum Nachdenken anregen sollten, erneut zu verbinden. „Repent Replenish Repeat“ heißt ihr bereits drittes Album, das am 18. Oktober erscheint und abermals kräftig wie auch wohlüberlegt austeilen wird. Zeitgleich erscheint die Single „Gold Teeth“, auf der die beiden mit Drumstep-Produzent Flux Pavilion zusammenarbeiten.

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Deep Purple – Perfect Strangers Live

Acht Jahre nach dem Split und insgesamt derer elf, nachdem man zum letzten Mal in dieser Besetzung zusammengespielt hatte, taten sich Deep Purple 1984 im legendären MkII Line-Up um Ritchie Blackmore, Ian Gillan, Roger Glover, Jon Lord und Ian Paice wieder zusammen, um, bis zum nächsten Teil-Split, zwei weitere Alben einzuspielen und erfolgreich auf Tour zu gehen. Von der Tour zu „Perfect Strangers“ gibt es eine einzige komplette Aufnahme von einer Show im australischen Melbourne aus dem Jahr 1985, die nun als „Perfect Strangers Live“ erscheint und auf CD, DVD und LP erhältlich ist.

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