Autor: Walter Kraus

Ich bin, also denke ich.

Alison Krauss – Essential Alison Krauss

26 Grammy Awards, 11,5 weltweit verkaufte Alben – Alison Krauss wird in Deutschland nur am Rande wahrgenommen. Kunststück, ist ihre Folk- und Bluegrass-Melange doch vor allem auf ihre amerikanische Heimat ausgereichtet. „Raising Sand“, ihre mit fünf Grammys ausgezeichnete Kollaboration mit dem legendären Robert Plant, dürfte hingegen viel eher ein Begriff sein. Wer diese viel zu leicht übersehene Künstlerin näher kennen lernen will, bekommt mit der von Krauss selbst zusammengestellten Compilation „Essential“ nun die passende Gelegenheit dazu.

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KiloWatts & Vanek – Focus & Flow

Wie nennt man den Sound von KiloWatts & Vanek? Elektroakustik? IDM? Das belgisch-amerikanische Duo hat ganze vier Alben und tonnenweise Festplatten benötigt, um das einzigartige Treffen von Schräubchen-Arrangeur James Watts und Singer/Songwriter Peter Vanek fertigzustellen, nur um es schließlich auf der eigenen Homepage zu veröffentlichen. Mit dem eigens für die beiden Herren reaktivierten Label Dependent erhält „Focus & Flow“ nun auch einen regulären Release in Deutschland.

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Noiseaux – Out Now

Beinahe hätten wir Noah Sow an die Mafia der Geschmacklosigkeit verloren. Dass „Popstars“ nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, hat sie selbst erkannt und ist während ihrer Jurorentätigkeiten in der zweiten Staffel der Castingshow aus „moralischen Gründen“ ausgestiegen. Seither ist sie mit den Sisters und deer Band Heimlich Maneuver immer wieder kurz aufgetaucht. Noiseaux wollen hoffentlich nicht nur die Wartezeit bis zur Comeback-Single von Skunk Anansie überbrücken. Ihr Debüt „Out Now“ jedenfalls riecht nach einer längerfristigen Anstellung.

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The Asteroids Galaxy Tour – Fruit

Es knarzt und krächzt an jeder Ecke, klingt positiv kaputt und angenehm beseelt – die Rede ist von The Asteroids Galaxy Tour, einem dänischen Duo mit Werbehit und UK-Hype. Mette Lindberg und Lars Iversen lassen Funk, Soul, Pop, Electro und Psychedelia zu einem erstaunlich frischen, bis dato ungehörten Sound zusammentreffen, der sich gleichzeitig retro anfühlt und dennoch am Puls der Zeit liegt. Ihr Debütalbum „Fruit“ erscheint mit viel zu großer Verzögerung nun auch hierzulande.

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Muse – The Resistance

Nach zehn Jahren buddeln sind Muse zur Stadionrockband geworden. Ihr „Black Holes And Revelations“ war ein kleines Meisterwerk, ihr Live-Set „HAARP“ eine Offenbarung an Bombast, Schweiß und elektronisch aufgeladenem Rock’n’Roll. Nun, das zählt jetzt nichts mehr, denn das neue Album „The Resistance“ muss eben jenes schwere Erbe antreten und die hohen Erwartungen erst einmal erfüllen.

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Megadeth – Endgame

Für markige Ansagen ist Dave Mustaine bestens bekannt. So erklärte der Rotschopf letztens, dass er mit dem neuen Megadeth-Album „Endgame“ an den übermenschlich gewordenen Klassiker „Rust In Peace“ anknüpfen will. Große Worte, die er gemeinsam mit Neuzugang Chris Broderick (Ex-Nevermore) in die Tat umzusetzen glaubt. Und tatsächlich: „Endgame“ ist das beste Album dieser Megadekade, was angesichts der letzten beiden, durchaus guten Platten, durchaus einiges zu heißen hat.

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Porcupine Tree – The Incident

Inspiration kann einen aus jeder Ecke  – egal wie unerwartet sie auch sein mag – wie ein sprichwörtlicher Blitz treffen. Für Steven Wilson – sein letztjähriges Solodebüt „Insurgents“ hallt noch nach – hat ein Schlid mit der Aufschrift „Police – Incident“ gereicht. Binnen kürzester Zeit hatte der Mastermind von Porcupine Tree das Konzept für sein neues Album „The Incident“ fix und fertig.

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Mesh – Only Better

Drei Jahre Stille sind in der schnelllebigen Musikwelt eine verdammt lange Zeit. Wer allerdings wie Mesh über anderthalb Dekaden mit dabei ist, gerät nicht so schnell in Vergessenheit. Die beiden Briten Mark Hockings und Richard Silverthorn präsentieren im Oktober ihr neues Album „A Perfect Solution“. Bereits gibt es die erste Hörprobe in Form der Single „Only Better“.

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Jamie T – Kings & Queens

Wimbledon und Erdbeeren, Wimbledon und Tennis, Wimbledon und Jamie Treays. Der prominente Londoner Stadtteil hat der Musikwelt mit „Panic Prevention“ 2007 eines der ungewöhnlichsten Debütalbum der letzten Jahre geschickt. Jamie T verarbeitete darauf seine Jugend zwischen The Clash, HipHop, Alkohol und jugendlichem Fernweh. Anstatt ein zweites Album aufzunehmen, übererspringt er diesen Schritt und nennt „Kings & Queens“ sein „drittes Album“. Um das berühmt berüchtigte Zweites-Album-Syndrom zu vermeiden? Das ist ihm definitiv gelungen.

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Muse – Uprising

Nach zehn Jahren buddeln sind Muse zur Stadionrockband geworden. Ihr „Black Holes And Revelations“ war ein kleines Meisterwerk, ihr Live-Set „HAARP“ eine Offenbarung an Bombast, Schweiß und elektronisch aufgeladenem Rock’n’Roll. Nun, das zählt jetzt nichts mehr, denn das neue Album „The Resistance“ muss diesen Höhenflug erst einmal bestätigen. Dass sich Muse allerdings auf dem richtigen Weg befinden, illustriert die erste Single „Uprising“.

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