Kategorie: Alben

Tora

Tora – Can’t Buy The Mood

Mit zwei starken Alben in Folge konnten sich Tora als Electro-Pop-Entität etablieren. Noch sind die Australier ein Geheimtipp, doch nach diversen Festival-Auftritten und umjubelten Tourneen mit so illustren Künstlern wie Oh Wonder stehen die Zeichen auf Sturm. Verbiegen lässt sich das Quartett allerdings keineswegs und zieht seinen Stiefel stattdessen konsequent durch. „Can’t Buy The Mood“ bleibt den etwas lebhafteren Tendenzen der letzten Platte treu, verzichtet dafür dieses Mal weitestgehend auf Gastbeiträge.

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Fionn Regan

Fionn Regan – Cala

Fionn Regan scheint außerhalb seiner irischen Heimat so etwas wie der ewige Geheimtipp zu sein. Der Folk-Musiker veröffentlichte bereits fünf sympathische Alben, sampelte Bon Iver und wurde für zahlreiche Preise nominiert. Wie schon sein Debüt „The End Of History“ schrieb Regan auch den neuesten Streich „Cala“ in seinem Haus am Stadtrand von Dublin. Warum aber hört es auf das spanische Wort für „Bucht“?

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Zesura

Zesura – Future Cult Leaders

„Let There Be Rock“, forderten Tocotronic vor mittlerweile 20 Jahren. Zesura tun genau das, ohne auch nur im Geringsten an die deutschen Indie-Päpste zu erinnern (bestenfalls episodisch an die ungestüme Frühphase). Das Quartett aus dem Saarbrückener Umland geht es gerne laut und ruppig an, packt ein wenig Noise Rock und Post Punk in den Mix. Und ja, selbst für ein paar poppige Hooks bleibt Platz. „Future Cult Leaders“, der Titel ihres Debütalbums, darf durchaus prophetisch verstanden werden.

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Sail By Summer

Sail By Summer – Casual Heaven

Etwas ältere Indie- und Alternative-Hörer erinnern sich vielleicht noch an Poor Rich Ones, Norwegens Antwort auf Radiohead. Die Band veröffentlichte zwischen 1996 und 2001 mehrere Alben, kurz danach war Schluss. Frontmann William Hut machte zunächst solo weiter, hat nun aber ein neues Projekt am Start. Gemeinsam mit dem dänischen Keyboarder Jens Kristian rief er Sail By Summer ins Leben, ein Indie-Pop/Rock-Projekt mit Synth- und Math-Schlagseite. Ihr Einstand „Casual Heaven“ könnte kaum bezaubernder und melancholischer sein.

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Junior

Junior – Beautiful Life

Wrestling-Fans könnten Junior ein Begriff sein. Hier steht NXT UK-Cruiserweight Mark Andrews an Bass und Mikrofon, Gitarrist und Co-Sänger Matt Attard schreibt zudem Themes für Athleten. Vervollständigt wird das Trio durch Drummer Si Martin, der zudem einer NPO für psychische Gesundheit vorsteht. Oberflächlich wirkt der Sound der Waliser wie netter Pop-Punk, hinter dem sich jedoch allerlei Ecken, Kanten und Überraschungsmomente verbergen. Nach mehreren Kleinformaten erscheint nun ihr Debütalbum „Beautiful Life“ in Eigenregie.

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The Drippers

The Drippers – Action Rock

Wer rotzigen, angepunkten 90s-Rock’n’Roll von skandinavischen Ikonen wie The Hellacopters, Gluecifer und Turbonegro vermisst, kriegt nun Nachschub aus Göteborg. The Drippers lieben den Sound ihrer Vorfahren – in den letzten beiden Jahren durften sie auf den berühmt-berüchtigten Hellacopters-Afterpartys spielen – verstehen sich aber ebenso auf die Rock-Klassiker aus den 60s und 70s. Ihr Debüt „Action Rock“ könnte kaum passender betitelt sein.

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Young Guv

Young Guv – GUV I

Fucked Up. Yacht Club. No Warning. Ben Cook ist überall und nirgendwo, meist recht lärmend unterwegs. Wenn seine diversen Bands Pause machen, widmet sich der Kanadier seiner Solo-Spielwiese Young Guv. Dieses deutlich poppigere Projekt erinnert ein wenig an die Beatles und die Kinks oder, wenn man es eine Spur moderner mag, Oasis und Supergrass. Auf „GUV I“ widmet er sich nun sonnigen Tönen in aller Kürze.

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Proper.

Proper. – I Spent The Winter Writing Songs About Getting Better

Aus Great Wight werden Proper., für Frontmann Erik Garlington ein bissiger wie wertvoller Seitenhieb auf befremdliche Reaktion, wie schön (engl. „proper“) er doch spräche. Rasse und Hautfarbe spielen eine entsprechend wichtige Rolle im Sound des Trios, ebenso Familie und sexuelle Identität. Garlingtons Ausbruch aus dem Bible Belt und Leben in New York City als junger Erwachsener, von der Kreativität eines Kanye West oder Max Bemis (Say Anything) inspiriert, bilden das Rückgrat für „I Spent The Winter Writing Songs About Getting Better“.

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Caamp

Caamp – By And By

Manchmal ist weniger so viel mehr. Das gilt für die Musik von Caamp, drei Freude aus Ohio, die sich bereits seit Jahren kennen. Beinahe konstant betouren sie ihre US-amerikanische Heimat, die bisherigen Releases wurden über 120 Millionen Mal auf Spotify gestreamt und selbst für erste Europa-Konzerte reichte es bereits. Mit ihrem lockeren, charmanten Mix aus Americana und Folk, begleitet von Texten über die Kindheit und Jugend, über Liebe und Herzschmerz, treffen sie offensichtlich den Nerv der Zeit. „By And By“ ist ihr Debütalbum.

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Mac Powell And The Family Reunion

Mac Powell And The Family Reunion – Back Again

Bruce Springsteen, Tom Petty – großartige Musiker mit starken Bands im Rücken. Mac Powell verfolgt eine ähnliche Vision. Der ehemalige Frontmann der kürzlich aufgelösten Christian-Rock-Band Third Day – sieben Millionen verkaufte Platten in den USA – widmet sich gemeinsam mit seiner Family Reunion der Musik seiner Eltern. Southern Rock, Country, MOR und Singer/Songwriter treffen auf charmante Weise zusammen, der Titel „Back Again“ ist durchaus programmatisch zu verstehen.

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