Kategorie: Alben

Charlie Cunningham

Charlie Cunningham – Permanent Way

Die Schönheit des Moments und die Magie des perfekten Songs – zwei Idealbilder, denen Charlie Cunningham weiterhin nachjagt. Wobei, eigentlich ist „jagen“ ein widersprüchlicher Begriff, denn der Brite bleibt auch auf seinem zweiten Album relativ ruhig und entspannt. „Permanent Way“ macht genau dort weiter, wo „Lines“ vor zweieinhalb Jahren aufgehört hatte. Es setzt gefällige, reduzierte Singer/Songwriter-Kost mit gelegentlichen Anflügen von orchestraler Brillanz und einer feinen Prise Elektronik.

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Robag Wruhme

Robag Wruhme – Venq Tolep

Robag Wruhme zeigt sich aktuell recht umtriebig. Erst im vergangenen September veröffentlichte er „Wuzzelbud FF“, eine vergleichsweise straighte und technoide Platte für den Dancefloor. Nun widmet sich der gebürtige Jenaer allerdings wieder deutlich entspannteren Klängen. „Venq Tolep“ bemüht sich um Leichtigkeit und synthetische Reduktion, versucht eine Brücke zwischen Techno, Pop und Ambient zu schlagen.

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allusinlove

allusinlove – It’s Okay To Talk

Als etablierte Britpop-Granden zum Jahrtausendwechsel mit etwas psychedelischeren Klängen experimentierten, dürften allunsinlove ganz genau zugehört haben. Das Quartett aus Castleford, einer alten Bergbaustadt bei Leeds, spielten ihren ersten Gig an Halloween 2012 als Allusondrugs. Seit kurzem haben sie einen neuen Namen und genug Material für ein Debütalbum. „It’s Okay To Talk“ deckt so ziemlich alles, was unter Rock firmiert, in 43 kurzweiligen Minuten ab.

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Krief

Krief – Dovetale

Nach langen Jahren bei The Dears wollte Patrick Krief wieder auf eigenen musikalischen Beinen stehen. „Automanic“, ein Doppelalbum über Herzschmerz und Selbstzerstörung, erwies sich als sprichwörtliche schwere Geburt. Die schlechten Zeiten sind für den Kanadier mittlerweile passé, in seinen Songs finden sich nur noch wenige Überreste davon. Stattdessen bezog „Dovetale“ seine Kraft aus Freude und Glückseligkeit, aus Hoffnung und dem Eheleben. Der Mix aus Indie Rock und Folk Pop erreicht neue Höhen.

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Apex Manor

Apex Manor – Heartbreak City

Pimento Cheese rettete Ross Flournoys Leben. Nach dem Release des Apex Manor-Debüts „The Year Of Magical Drinking“ 2011 schwor er dem Alkohol ab und stieg in das Pimento-Geschäft seines Vaters ein. Es dauerte eine Weile, um sich vollends zu erholen, doch nun scheint Flournoy mit sich selbst und seiner Vergangenheit im Reinen zu sein. Seit dem Einstand vergingen acht Jahre, nun sind Apex Manor wieder da. „Heartbreak City“ bewegt sich einmal mehr zwischen schroffen und verträumten musikalischen Welten.

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The Violent Years

The Violent Years – Via Antarctica

Ein verloren geglaubtes Album meldet sich zurück. Eigentlich hatten The Violent Years aus der südnorwegischen Küstenstadt Mandal ihr „Via Antarctica“ bereits fertig aufgenommen, doch dann wurden alle Daten gestohlen. Als Reaktion spielte man sich auf „Blame“ frei und machte sich erst danach an die mühevolle Rekonstruktion des verlorenen Materials. Entsprechend düster, hoffnungslos und aussichtslos gestalten sich diese zehn neuen, alten Tracks.

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Carousel Kings

Carousel Kings – Plus Ultra

Carousel Kings sind die Arbeitstiere unter den US-Pop-Punk-Bands. Das Quartett aus Lancaster, Pennsylvania widmet sich seit mittlerweile zehn Jahren dem konstanten Album-Tour-Rhythmus und veröffentlicht mit schöner Regelmäßigkeit neue Musik. „Plus Ultra“ spricht für dieses Verlangen, immer weiter zu ziehen und immer mehr erreichen zu wollen. Mit insgesamt neun Gästen und schmissigen, kurzweiligen Tracks sollte auch genau das gelingen.

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King Hobo

King Hobo – Mauga

Jean-Paul Gaster und Per Wiberg lernten sich 2003 während einer gemeinsam Tour ihrer Bands Clutch und Spiritual Beggars kennen. Seither fühlen sich die Herren, wenig später durch Kamchatka-Gitarrist Thomas Andersson vervollständigt, freundschaftlich verbunden. Ihr gemeinsames Projekt King Hobo veröffentlichte 2008 ein erstes Album, man spielte ein gemeinsames Konzert, dann verhinderten die Hauptbands weitere Aktivitäten. Zumindest bis jetzt: „Mauga“ hat in seinem Fundament bereits mehrere Jahre auf dem Buckel, wurde allerdings erst in den letzten Monaten komplettiert.

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The Gotobeds

The Gotobeds – Debt Begins At 30

Wann ist das Leben eigentlich zu Ende? Wer jetzt „30“ sagt, ist a) viel zu jung, b) zynisch und/oder c) ein Fan der Gotobeds. Das Quartett aus Pittsburgh, eine der unangenehmsten und doch sympathischsten Rock-Bands der letzten Jahre, lud sich einige Freunde ins Studio ein, um die Leichtigkeit des Seins mit Wut und Frust zu torpedieren. Freilich ist der Albumtitel „Debt Begins At 30“ mit Vorsicht zu genießen, und doch scheint die Auflösung jeglicher Lebensfreude zum Greifen nahe.

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Thorsteinn Einarsson

Thorsteinn Einarsson – IngI

In Reykjavik geboren, in Salzburg zuhause und über den Umweg TV-Talentshow auf dem Weg zur großen Karriere: Thorsteinn Einarsson hält nichts davon, auf Nummer Sicher zu gehen. Die Wurzeln des gebürtigen Isländers liegen im Rock, musikalisch ist der in der Mozartstadt wohnhafte Songwriter angenehm poppig und charmant eingängig unterwegs. Seine erste Single holte einen Amadeus, das Debütalbum ging in die österreichischen Top 10 und der Nachfolger scheint zu noch höheren Weihen berufen zu sein: Auf „IngI“ zeigt sich Einarsson erneut von seiner besten Seite.

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