Kategorie: Alben

Nathan Gray

Nathan Gray – Live In Wiesbaden / Iserlohn

Nach seinem umjubelten Soloalbum „Feral Hymns“ ging Nathan Gray auf Tour und spielte zwei Konzerte in besonders intimem Rahmen. Diese „An Evening With Nathan Gray“-Darbietungen in der imposanten Ringkirche von Wiesbaden und der mystischen Dechenhöhle zu Iserlohn zeigten einen Künstler, der nach Jahren und Jahrzehnten des Kampfes und des Herumirrens endlich zu sich gefunden hatte. „Live In Wiesbaden / Iserlohn“ fasst diese beiden Abende nun auf CD und DVD zusammen.

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Ageist

Ageist – Babyface

Mitglieder so prominenter Bands wie Thursday, Freedom Fighters, Primitive Man, God Fires Man, I Hate Our Freedom und Errortype:11 suchten ein neues Betätigungsfeld. Nun sind sie, so die süffisante Anmerkung im Pressetext, „alte Männer, die in einer Band spielen, von der niemand je gehört hat“. Das wird sich aber ändern, denn das herrlich angepisste Alternative-Rock-Outfit Ageist hält, wie schon der Name verrät, rein gar nichts vom Altenteil. „Babyface“ erweist sich als angenehm schroffes und zugleich hochgradig eingängiges Debüt.

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Lex Audrey

Lex Audrey – No Intention Of Changing The World

Selbst ist die Band, dachten sich Lex Audrey, und kümmerten sich vom Songwriting über die Aufnahme bis zur Abmischung komplett um ihr Debütalbum. Das österreichische Trio war bereits im vergangenen Jahr mit seinem elektronischen, lebhaften Rock positiv aufgefallen, die EP „GodGiven“ hallt noch nach. „No Intention Of Changing The World“ setzt den lässigen Indie- und Alternative-Charme nun im XL-Format um und widmet sich zudem, wie das Albumcover bereits herrlich andeutet, der Rolle zwischenmenschlicher Beziehungen in digital schnelllebigen Zeiten.

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Within Temptation

Within Temptation – Resist

Mehr als fünf Jahre ist es her, seitdem Within Temptation ihr letztes Studioalbum „Hydra“ veröffentlicht haben, das sich zum bisher erfolgreichsten der Band entwickelte. Nach einer anschließenden langen Tournee häuften sich jedoch die Probleme: Persönliche Schicksalsschläge bei Frontfrau Sharon den Adel, Schreibblockaden und Uneinigkeit über die musikalische Entwicklung manövrierten die niederländische Symphonic-Metal-Band an den Rand einer möglichen Auflösung. Doch die Kreativität und die Lust auf neue Songs kehrten zurück und so konnten nach und nach alle Hürden aus dem Weg geräumt werden. Das Ergebnis ist die mittlerweile siebte Platte „Resist“, die den vollzogenen Wandel deutlich hörbar unterstreicht, ohne gleich eine Revolution loszutreten.

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Spielbergs

Spielbergs – This Is Not The End

Im April vergangenen Jahres gelang Spielbergs mit ihrer ersten EP „Distant Star“ eine echte Punktlandung. Durch die Bank Hits und ein echter Überflieger schraubten die Erwartungen auf das Debütalbum der Norweger in schier außerirdische Sphären. Davon ließ sich das Trio aus Oslo kein Stück beeindrucken und wurde im Laufe der Monate sogar noch eine Spur lauter und kratzbürstiger. „This Is Not The End“ darf gut und gerne als Kampfansage verstanden werden.

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NEØV

NEØV – Volant

Manchmal scheint wichtiger zu sein, was zwischen den Noten passiert. So zumindest lässt sich der Sound von NEØV erklären. Das finnische Trio scheint die Lücke zwischen lokaler, folkloristischer Melancholie und bewegender Indie-Magie schließen zu wollen. Ihre Songs wirken reduziert und sprechen doch eine deutliche Sprache, geben Gitarre und Loops nahezu gleichberechtigte Rollen. Ihr Debütalbum „Volant“ kann sich absolut hören lassen.

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Rustin Man – Drift Code

Im Herbst 2002 veröffentlichte Portishead-Sängerin Beth Gibbons das grandiose „Out Of Season“. An ihrer Seite war ein gewisser Rustin Man, ein Pseudonym des ehemaligen Talk Talk-Bassisten Paul Webb. Kurz nach dem Release begann er mit den Arbeiten an einer Solo-Platte. Warum „Drift Code“ erst jetzt erscheint? Webb gründete eine Familie, hatte zwei Töchter, baute eine alte Farm zum Wohnraum und Studio um, und nahm schließlich Instrument für Instrument, Track für Track, mit nur wenig Unterstützung auf. Prominentester ‚Mitstreiter‘ ist ohne Frage Schulfreund Lee Harris, mit dem er bereits gemeinsam bei Talk Talk und .O.rang spielte.

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Blood Red Shoes – Get Tragic

Nach mehreren Jahren im strengen Tour-Album-Tour-Rhythmus waren Blood Red Shoes – Lieferanten von Indie-Perlen wie „You Bring Me Down“, „Cold“ und „Say Something, Say Anything“ – 2014 komplett ausgelaugt in eine dringende Pause gegangen. Man arbeitete immer wieder an neuer Musik, veröffentlichte zwischendurch eine Raritäten-Sammlung sowie ein paar einzelne Tracks, doch „Get Tragic“ ist tatsächlich das erste reguläre Studioalbum des britischen Duos seit knapp fünf Jahren.

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Gunner & Smith – Byzantium

Düstere Klänge, düstere Texte: Gunner & Smith werden gerne als „Dark Country“ bezeichnet, und das macht durchaus Sinn. Die Kanadier um Sänger Geoff Smith bereiten aktuell eine Februar-Tour durch Deutschland im Paket mit PR Newman und Onk Lou vor. Von Geschichtswissen über religiöse Motive bis zu persönlichen Beobachtungen deckt das zweite Album „Byzantium“ die volle Americana-Palette ab.

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Destroyed But Not Defeated – Deluxe Redux

Zwei Alben und zwei EPs binnen sieben Jahren: Destroyed But Not Defeated waren zuletzt fleißig, wollten aber nicht in Formelhaftigkeit verfallen. So nahm sich das Wiener Trio kurzzeitig zurück, holte ein wenig aus und startete neu durch. Musikalisch noch eine Spur frischer und abwechslungsreicher, dazu von einer langen Latte an Gästen (u.a. aktuelle und ehemalige Mitglieder der Sofa Surfers, Heinz aus Wien und DAWA) begleitet, steht nun das Indie-Kaleidoskop „Deluxe Redux“ in den Startlöchern.

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