Kategorie: Alben

Mozes And The Firstborn – Dadcore

Warum eine Platte aufnehmen, wenn man gleich ein Mixtape basteln kann? So oder so ähnlich scheinen sich das Mozes And The Firstborn im Vorfeld ihres dritten Studioalbums gedacht zu haben. Die Power-Pop-Fans mit Faible für Grunge-Riffs arbeiteten mit verschiedenen Produzenten zusammen, vermischten diverseste Stilrichtungen und spickten diese Tracks mit einer Reihe an Interludes, welche den Albumtitel buchstabieren: „Dadcore“ zeigt die Niederländer von ihrer Schokoladenseite.

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At Pavillon – Believe Us

Seit vier Jahren als eine der heißesten österreichischen Indie-Aktien gehandelt, setzen At Pavillon Vorschusslorbeeren nun endlich auch im Album-Format um. Das Quartett mit Wurzeln in Österreich, Deutschland, Iran und Tansania versteht sich auf Indie Pop mit dezent synthetischen Untertönen und intelligenten Texten. Immigration, Xenophobie, Gender Equality, Scheuklappen und Flucht sind nur einige der Themen, denen sich „Believe Us“ widmet.

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Breathe Atlantis – Soulmade

In nur zwei Alben zum Modern-Rock-Hoffnungsträger: Ihre metallischen Wurzeln mögen Breathe Atlantis mittlerweile weitestgehend hinter sich gelassen haben, der wuchtige Alternative-Sound mit Post-Hardcore-Einflüssen und butterweichen Vocals ist dafür ein Erfolgsrezept. Frisch zu Arising Empire gewechselt, veröffentlicht das Quartett aus Essen nun sein drittes Album „Soulmade“. Darauf zu hören: noch mehr waschechte Stadionhymnen.

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De Staat – Bubble Gum

Latenter musikalischer Wahnsinn hat einen Namen: De Staat. Seit Jahren brechen die Niederländer mit Konventionen der Gitarrenmusik – sie sehen sich dieser hörbar nicht exklusiv verschrieben – und durften zuletzt unter anderem Muse auf Tour supporten. Von deren Gigantismus ist zwar nichts zu hören, in punkto Experimentierfreude legt das Quintett dafür ordentlich nach. „Bubble Gum“ lässt die Grenzen zwischen Alternative und Techno vollends verschwimmen.

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Mnevis – Episodes

In der aargauischen Provinz sagt man Mnevis Kultstatus nach. Seit zehn Jahren drängen die Schweizer immer wieder an die Oberfläche für einige wenige Konzerte, auf Platte gebannte Musik ist jedoch Mangelware. Dass es erst jetzt zum Debütalbum kommt, passt ins Bild, doch das ist dafür eine richtig starke Nummer geworden. „Episodes“ schubst seine Pop-Visionen durch Indie- und Electro-Welten, begleitet vom geschickten Aufbrechen gängiger Songstrukturen und konsequenten Um-die-Ecke-Denken.

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Lost Under Heaven – Love Hates What You Become

Auf den avantgardistischen Husarenritt folgt die gesittete Kür: LUH wurden zu Lost Under Heaven und lassen das wilde, schwierige „Spiritual Songs For Lovers To Sing“ weit hinter sich – ein lohnenswertes wenn auch sperriges Album. Ebony Hoorn und Ellery Roberts (ex-Wu Lyf) arbeiteten seither fleißig an neuen Songs, am Schlagzeug saß Thor Harris von Swans. „Love Hates What You Become“ wirkt nun eine Spur direkter und schroffer und folgt dem Mantra, das Songwriting einfacher zu halten.

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Spidergawd – V

Der überaus faszinierende Werdegang Spidergawds setzt sich fort und erreicht einen weiteren kleinen Gipfel. Nach den experimentellen ersten beiden Alben hielt auf den letzten beiden Platten eine deutliche Portion Heavyness Einzug. Längst ist das Baritonsax keine Kuriosität mehr, sondern essenzieller Bestandteil des muskulösen, angenehm vertrauten und doch ungewöhnlichen Bandsounds. Tatsächlich werden die Norweger auf „V“ sogar zur Hit-Schleuder und liegen ihr vielleicht bestes Album bis dato vor.

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Ouzo Bazooka – Transporter

Ouzo Bazooka sind die heißeste Psych-Aktie Israels – ein Land, das unter vielen Genre-Fans bis dato die Form eines weißen Flecks hatte. Tatsächlich fühlt sich das Quartett hörbar wohl in den 70er Jahren, nur um Instrumente und Klänge des Nahen Ostens in ihren Sound-Mix, der nebenher auch ein wenig Garage Rock und Surf mitnimmt, zu inkludieren. „Transporter“ ist bereits ihr drittes Studioalbum.

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Rhonda – You Could Be Home Now

Die überaus aktiven, sympathischen Rhonda sind mit ihrem dritten Album am Start. Ihr Verständnis für die Musik, tief in vergangenen Dekaden verwurzelt und irgendwo zwischen Rock’n’Roll, Soul und Soundtrack-Arbeiten verortet, verbindet Generationen und sprengt geografische Grenzen, von einem geschickten Boogie im Spannungsverhältnis zwischen Düsternis und Heiterkeit ganz zu schweigen. „You Could Be Home Now“ ist ihr mittlerweile drittes Studioalbum.

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Electric Acid – TrouperspHEARe

Wenn vergleichsweise junge Bands wie alte Profis klingen, dann ringt das Respekt ab. Noch schöner natürlich, wenn eine solche Band aus Deutschland kommt. Electric Acid fanden sich im Winter 2016 in Leipzig und erklärten schnell die 70s zum idealen Rock-Jahrzehnt. Rund um den Release ihres ersten Albums „TrouperspHEARe“ ist von ‚New Classic Rock‘ die Rede, einer gekonnten Vermischung aus Hard Rock, psychedelischen Sounds und vielen weiteren Zutaten.

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