Kategorie: Singles & EPs

Declan McKenna – Isombard

Gerade erst 18 Jahre alt geworden, blickt der Brite Declan McKenna wohl dem spannendsten Jahr seiner noch jungen Karriere entgegen. Bereits seit geraumer Zeit schreibt der Teenager hochgradig intelligente und sozialkritische Songs, darunter „Brazil“, eine kritische Auseinandersetzung mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 zwischen Unruhen und sozialer Ungerechtigkeit. Nun steht er auf der BBC-Longlist für die illustre „Sound of 2017“-Auswahl. Grund genug, auf seine aktuelle Single „Isombard“ zu blicken.

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Elektro Guzzi – Parade

Elektro Guzzi sind so etwas wie eine elektronische Urgewalt. Für ihren technoiden Sound verwenden die drei Österreicher vornehmlich akustische und analoge Instrumente und liefern damit eine faszinierende Alternative zu gängigen Clubtönen. Nur drei Monate nach ihrem aktuellen Album „Clones“ erscheint bereits eine brandneue EP. Mit „Parade“ feiern die Wiener Einstand bei Denovali Records und lassen zudem ein neues Instrument Einzug in ihren Soundmix halten.

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Jain – Makeba

In ihrer französischen Heimat ist die junge Jain einer der Breakout-Stars 2015. Mit der Single „Come“, die auf YouTube bereits über 45 Millionen Mal geklickt wurde, ging es auf Platz 1, für das dazugehörige Debütalbum „Zanaka“ gab es eine Gold-Auszeichnung. Hierzulande ist die 24jährige noch ein Geheimtipp. Passend zur kürzlich veröffentlichen Deluxe-Ausgabe ihres Erstlings setzt es nun die nächste Single „Makeba“.

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Coldcut – Only Heaven

Englands Electro-Pioniere Coldcut melden sich nach fast einem Jahrzehnt Pause wieder aus dem Studio zurück. Die Ninja-Tune-Begründer und einstigen Förderer von Yazz oder Lisa Stansfield, denen sie in den späten 80ern durch Kollaborationen zu erster Aufmerksamkeit verhalfen, machten sich in jüngerer Vergangenheit rar. Ihr letztes Album „Sound Mirrors“ hat bereits zehn Jahre auf dem Buckel. Eine neue Platte soll nun in Arbeit sein, mit „Only Heaven“ steht bereits eine mächtige EP in den Startlöchern.

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Sløtface – Empire Records

Während manche ein X für ein U vormachen, verwandeln andere ein U in ein Ø. Sløtface begründen ihre Namensänderung mit Zensur durch soziale Medien. Ihrem Faible für zackige Gitarren und Pop-Hooks tat dies jedoch keinen Abbruch. Mit der bereits zweiten EP in diesem Jahr kündigen die Norweger ein erstes Album für 2017 an. Ob die vier neuen Tracks von „Empire Records“ darauf Platz finden werden, muss sich erst zeigen.

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Der Ringer und Isolation Berlin – Ich gehör nur mir allein

Es war Liebe auf den ersten Blick, die gemeinsame Tour von Isolation Berlin und Der Ringer. Echte Freundschaft im Musikgeschäft? Gibt es wirklich, und dann auch noch unter Labelmates. Isolation Berlin legten mit „Und aus den Wolken tropft die Zeit“ eines der besten deutschsprachigen Indie-Alben des Jahres hin, Der Ringer kündigen ihr Staatsakt-Debüt für Ende Januar 2017 an. Nun treffen sich die neuen BFFs auf der gemeinsamen EP „Ich gehör nur mir allein“.

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Conner Youngblood – The Generation Of Lift

Ohne Musik wäre Conner Youngbloods Leben nur halb so schön. Seine ersten Songs schrieb der US-Amerikaner im College, inspiriert durch so komplexe wie vielschichtige Künstler wie Gorillaz, Sufjan Stevens und Elliott Smith. Bereits im vergangenen Jahr sorgte er mit seiner in Eigenregie veröffentlichten EP „The Generation Of Lift“ für Aufsehen, nun folgt endlich ein weltweiter Release via Counter Records – digital sowie als 12″ Special Edition.

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GEIST – Ausser Kontrolle

In den letzten Jahren waren bei den Kölner Alternative Rock/Metal-Veteranen GEIST personelle Umbauarbeiten angesagt. Gleich drei Mitglieder verabschiedeten sich, und so durfte Fares Rahmun ein komplett neues Lineup zusammenschrauben. Unter anderem durch Mitglieder von Circle Of Grin befeuert, haben Unplugged- und Akustik-Nebenschauplätze wieder Pause. Die 4-Track-EP „Ausser Kontrolle“ ist eine Rückkehr zu alter Stärke.

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Marcus Marr & Chet Faker – Work

Angefangen hat alles über Twitter, als Chet Faker einen Song des Süd-Londoner DJs Marcus Marr teilte. Schnell kam man miteinander ins Gespräch, entlarvte sich gegenseitig als Musik-Nerd und schloss Freundschaft. Faker, im bürgerlichen Namen Nicholas Murphy, besuchte den Briten schließlich dieses Jahr im Studio. Dabei entstand eine 4-Track-EP, die House-Klänge in all ihrem Facettenreichtum mit der weichen, durchaus souligen Stimme des Australiers vereint. Unter dem Titel „Work“ ist sie nun digital über Marrs eigenes Label Detail Records erhältlich.

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Lea Porcelain – Lea Porcelain EP

Unter dem Banner Lea Porcelain kollidieren zwei Welten im Rhein-Main-Gebiet: Markus Nikolas, seit Jahren erfolgreich in der europäischen Independent-Szene unterwegs, und Julien Bracht, der einst bei Sven Väths Plattenfirma unter Vertrag war. Ihr gemeinsamer Sound basiert auf finsterer, alles verschlingender Elektronik in Verbindung mit Post Punk, depressiver Popmusik, Echokammer und tiefster Hochachtung vor Joy Division. Die erste EP trägt den Titel der Band und wagt sich in vier Kapiteln auf eine höchst faszinierende Forschungsreise.

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