Kategorie: Singles & EPs

The Hoosiers – Somewhere In The Distance

Durch ihre beiden Radiohits „Worried About Ray“ und „Choices“ kennt man The Hoosiers auch in Deutschland, wenngleich es in der britischen Heimat für die Londoner mit ihrem Synthi-befeuerten Indie Pop/Rock deutlich besser lief. 2011 verschwand man erst einmal von der Bildfläche. Man trennte sich vom Majorlabel, weil man mit der Promo des zweiten Albums unglücklich war und arbeitet nun in Eigenregie. Eine neue Platte mit dem Namen „The News From Nowhere“ soll im März erscheinen, sofern es ausreichend Vorbestellungen gibt, um den Release über das eigene Label zu finanzieren. Dass es nach wie vor lohnt, ein Auge auf die mittlerweile zum Trio geschrumpften The Hoosiers zu haben, zeigt die Download-Single „Somewhere In The Distance“.

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Boxed In – All Your Love Is Gone

Der Moshi Moshi Singles Club geht in eine weitere Runde. Über diese Institution erlaubt das kleine aber feine Indie-Label Moshi Moshi vornehmlich neuen Bands erste Veröffentlichungen – ein erlesener Kreis, zu dem neben Teleman nun auch Boxed In zählt. Hinter diesem Projekt, benannt nach einem Gemälde von Francis Bacon, steckt Oli Bayston, den man vielleicht als ehemaliges Mitglied der weniger erfolgreichen Indie-Rocker Keith kennt. Unter anderem soll er auch schon mit Lianne La Havas und Lily Allen gearbeitet haben. Als Boxed In, live von Drummer Liam Hutton und Bassist Mark Nicholls unterstützt, versucht er sich nun an Synthi-Pop. Erster Release: „All Your Love Is Gone“.

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Casper – Jambalaya

Casper ist nicht nur der Größte, er hat auch den Größten. Mit dem dritten Nummer-Eins-Album („Hinterland“) in Serie und zwei Hit-Singles („Im Ascheregen“, „Hinterland“) hintereinander, darf man schon mal große Töne spucken, zumal die dazugehörige Tour ebenfalls binnen kürzester Zeit ausverkauft war. Dass Emo-Rap nun von Singer/Songwriter-Elementen und gelegentlichen Seitenblicken auf HipHop-Traditionen (vorerst) abgelöst wurde – ein Erfolgsrezept. Wie groß Casper nun ist, erklärt er in der dritten Auskopplung „Jambalaya“. Dass der klassische, überdrehte Braggadocio-Track als Download-Single erscheint, passt zur Selbstironie Benjamin Griffeys.

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Beady Eye – Soul Love / Iz Rite

Die seit Jahren erwartete Implosion von Oasis brachte gleich zwei neue Bands mit sich: Noel Gallagher’s High Flying Birds um, nun ja, Noel Gallagher, sowie Beady Eye mit gleich vier ehemaligen Mitgliedern, zu denen auch Liam Gallagher zählt, kürzlich um Ex-Kasabian-Gitarrist Jay Mehler verstärkt. Zwar trennt man sich nach wie vor nicht ganz von der Vergangenheiten – nach wie vor schaffen es einzelne Oasis-Songs in die Live-Sets, spätestens mit dem im Juni veröffentlichten zweiten Album „BE“ konnte man sich dafür vollends als eigenständige Band etablieren. Das Kalenderjahr beschließen Beady Eye mit der mittlerweile zur Rarität gewordenen Kurzform der Doppel-A-Seite: „Soul Love / Iz Rite“.

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Calvin Harris & Alesso feat. Hurts – Under Control

Wenn gleich mehrere Musikgrößen der letzten Jahre zusammenkommen um Musik zu machen, muss nicht automatisch ein Hit entstehen. Bei Calvin Harris jedoch schon. Dessen Album „18 Months“ besteht fast ausschließlich aus Kooperationen mit Sängern, Rappern und anderen Produzenten. Diese Arbeitsweise zahlte sich allein im UK mit neun Top-10-Hits aus und soll nun die internationale Karriere des schwedischen DJ und Produzenten Alesso anstoßen. Dieser machte bereits mit Remixes für Keanes „Silenced By The Night“ oder OneRepublics „If I Lose Myself Tonight“ auf sich aufmerksam. Nun soll es mit der eigenständigen Nummer „Under Control“ funktionieren.

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Skambankt – Voodoo

Ursprünglich 1994 als Trio gegründet, um bei einem Konzert für eine ausgefallene Band einzuspringen, lösten sich Skambankt (dt. „verprügelt“ oder „zusammengeschlagen“) angesichts ausbleibender Gigs gleich darauf wieder aus. Zehn Jahre später traf man sich erneut auf einer Junggesellenparty, wo man sich spontan zu einem Auftritt entschied. Sänger und Gitarrist Terje Winterstø Røthing hatte sich in der Zwischenzeit als Mitglied von Kaizers Orchestra einen Namen gemacht, einen Plattenvertrag hatte man schnell in der Tasche, vier Alben und eine EP entstanden seither. Nun, da Rothings Hauptband ihre opulente „Violeta Violeta“-Trilogie abgeschlossen hat, bleibt Zeit für Neues von Skambankt, vorab in Form der Single „Voodoo“.

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Yvonne Catterfeld – Pendel

Der musikalische Durchbruch gelang Yvonne Catterfeld 2003. Im besagten Jahr schaffte sie es dank des Bohlen-Schmachtfetzens „Für dich“ an die Spitze der deutschen Charts. Mit ihrem letzten Album „Blau im Blau“ und der gleichnamigen Single vollzog die ehemalige Soap-Darstellerin 2010 einen musikalischen Reifungsprozess, der jedoch nur bei den eingefleischten Fans auf Zustimmung traf. Nichtsdestotrotz versucht sich die nunmehr 34-jährige mit „Pendel“ und dem kommenden Album „Lieber so“ erneut an einem großen Coup mit reiferem Sound.

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The Dark Tenor – Haunted Hearts

Die Idee, Popmusik mit Klassik zu vermischen, ist beileibe nicht neu. Rondo Veneziano machten es in den 80er Jahren vor und die Älteren werden sich sicher auch noch an die „Hooked On Classics“-Ausflüge des Royal Symphony Orchestra erinnern – von heutigen Erscheinungen wie David Garrett gar nicht zu reden. Über eine zeitgemäße Neuinterpretation der alten Meisterwerke geht es dabei jedoch nur selten hinaus. Eine dieser seltenen Ausnahmen stellt das neue Projekt The Dark Tenor dar. Der aus den USA stammende und in Berlin lebende Tenor, der sich hinsichtlich seiner Identität bedeckt hält, greift zwar wie üblich auf klassische Standards zurück, spinnt die Idee aber weiter, um schließlich einen ganz neuen Song daraus zu entwickeln – wie man an seiner Debütsingle „Haunted Hearts“ schon sehr gut sehen kann.

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The Eclectic Moniker – Two Officers

Sieben Dänen erobern Europa mit Afropop und Calypso – klingt komisch, ist aber so. Das Kollektiv The Eclectic Moniker fährt in seiner nordeuropäischen Heimat regelmäßig respektable Chartplatzierungen ein und gehört zu den meist gespielten Radiokünstlern des Landes. Ihr schlicht „The Eclectic Moniker“ betiteltes Album schaffte es im Sommer auch nach Deutschland, mit „Two Officers“ erscheint nun die mittlerweile dritte Auskopplung daraus, die irgendwie anders und doch, nun ja, ganz anders klingt.

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Travis – Mother

Travis? Da war doch was! Zugegeben, es ist schon eine Weile her, dass Travis zuletzt Chartehren in Deutschland genossen haben. Ohnehin werden die vier Schotten eher als Albumband gehandelt, ab und an sprang aber auch mal ein adäquater Hit ab. 1999 etwa überraschten sie mit „Why Does It Always Rain On Me“, 2001 folgte „Sing“ und auch „Closer“ wusste 2007 zu überzeugen. Das letzte Album „Ode To J. Smith“, 2008 erschienen, floppte jedoch, und so ist die Rückkehr der Band nach fünf Jahren eine angenehme Überraschung, zumal ihr siebtes Album „Where You Stand“ in Deutschland die Top 10, in Großbritannien gar die Top 3 erreichen konnte. Singlemäßig sah es dagegen eher mau aus, der vorab veröffentlichte Titelsong und „Moving“ schrammten phänomenal an sämtlichen Charts vorbei, und so soll es nun die dritte Single „Mother“ richten.

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