Kategorie: Singles & EPs

Yvonne Catterfeld – Pendel

Der musikalische Durchbruch gelang Yvonne Catterfeld 2003. Im besagten Jahr schaffte sie es dank des Bohlen-Schmachtfetzens „Für dich“ an die Spitze der deutschen Charts. Mit ihrem letzten Album „Blau im Blau“ und der gleichnamigen Single vollzog die ehemalige Soap-Darstellerin 2010 einen musikalischen Reifungsprozess, der jedoch nur bei den eingefleischten Fans auf Zustimmung traf. Nichtsdestotrotz versucht sich die nunmehr 34-jährige mit „Pendel“ und dem kommenden Album „Lieber so“ erneut an einem großen Coup mit reiferem Sound.

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The Dark Tenor – Haunted Hearts

Die Idee, Popmusik mit Klassik zu vermischen, ist beileibe nicht neu. Rondo Veneziano machten es in den 80er Jahren vor und die Älteren werden sich sicher auch noch an die „Hooked On Classics“-Ausflüge des Royal Symphony Orchestra erinnern – von heutigen Erscheinungen wie David Garrett gar nicht zu reden. Über eine zeitgemäße Neuinterpretation der alten Meisterwerke geht es dabei jedoch nur selten hinaus. Eine dieser seltenen Ausnahmen stellt das neue Projekt The Dark Tenor dar. Der aus den USA stammende und in Berlin lebende Tenor, der sich hinsichtlich seiner Identität bedeckt hält, greift zwar wie üblich auf klassische Standards zurück, spinnt die Idee aber weiter, um schließlich einen ganz neuen Song daraus zu entwickeln – wie man an seiner Debütsingle „Haunted Hearts“ schon sehr gut sehen kann.

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The Eclectic Moniker – Two Officers

Sieben Dänen erobern Europa mit Afropop und Calypso – klingt komisch, ist aber so. Das Kollektiv The Eclectic Moniker fährt in seiner nordeuropäischen Heimat regelmäßig respektable Chartplatzierungen ein und gehört zu den meist gespielten Radiokünstlern des Landes. Ihr schlicht „The Eclectic Moniker“ betiteltes Album schaffte es im Sommer auch nach Deutschland, mit „Two Officers“ erscheint nun die mittlerweile dritte Auskopplung daraus, die irgendwie anders und doch, nun ja, ganz anders klingt.

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Travis – Mother

Travis? Da war doch was! Zugegeben, es ist schon eine Weile her, dass Travis zuletzt Chartehren in Deutschland genossen haben. Ohnehin werden die vier Schotten eher als Albumband gehandelt, ab und an sprang aber auch mal ein adäquater Hit ab. 1999 etwa überraschten sie mit „Why Does It Always Rain On Me“, 2001 folgte „Sing“ und auch „Closer“ wusste 2007 zu überzeugen. Das letzte Album „Ode To J. Smith“, 2008 erschienen, floppte jedoch, und so ist die Rückkehr der Band nach fünf Jahren eine angenehme Überraschung, zumal ihr siebtes Album „Where You Stand“ in Deutschland die Top 10, in Großbritannien gar die Top 3 erreichen konnte. Singlemäßig sah es dagegen eher mau aus, der vorab veröffentlichte Titelsong und „Moving“ schrammten phänomenal an sämtlichen Charts vorbei, und so soll es nun die dritte Single „Mother“ richten.

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Pet Shop Boys feat. Example – Thursday

Kaum eine Band ist so zeitlos wie die Pet Shop Boys. Neil Tennant und Chris Lowe gehören zu den Wenigen, die immer noch wie in den 80ern klingen dürfen, ohne dabei altbacken zu wirken. Etwaige Ausflüge in die Moderne sorgen zwangsläufig für Diskussionen, was wohl auch für diese Single gelten wird. Dabei passt die Idee von „Thursday“ prima zu „Electric“, dem aktuellen, zwölften Studioalbum des Duos, das gleichermaßen klassisch, tanzbar, ausufernd und dabei doch zeitgenössisch klingt. Für diese dritte Auskopplung hat man sich tatsächlich den mit einem Brit Award ausgezeichneten Sänger und Rapper Example ins Boot geholt.

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Tocotronic – Warte auf mich auf dem Grund des Swimmingpools

Tocotronic sind bekannt dafür, sich hinter ihren abstrakten, mit elaborierten Metaphern angereicherten Texten förmlich zu verstecken. Die ehemaligen jugendlichen Revoluzzer sind längst sesshaft geworden und blicken regelmäßig von den oberen Rängen der Album-Charts auf die Konkurrenz herab, zuletzt mit „Wie wir leben wollen“. Der Festival-Sommer ist nun vorbei, eine dritte Single nach „Auf dem Pfad der Dämmerung“ und „Ich will für dich nüchtern bleiben“ soll das Jubiläumsjahr (20 Jahre Tocotronic) beschließen. Man tut dies mit einem besonders unorthodoxen Liebeslied: „Warte auf mich auf dem Grund des Swimmingpools“.

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Elenka – Schmetterling

Durch die Charterfolge von Cro ist Chimperator als Label in aller Munde. Man macht allerdings nicht nur HipHop, sondern blickt auch über den Tellerrand hinaus, wofür das Sub Chimperator Department gegründet wurde. Erstes Signing war die Stuttgarter Rockband Heisskalt. Mit der gebürtigen Kasachin Elenka, die im Schwarzwald aufwuchs und mittlerweile in Berlin lebt, hat man nun ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Zu ihren Vorbildern zählen Kavinsky und Trentemøller ebenso wie Björk und Edith Piaf. Folklore trifft auf Elektronik, wenn ihre erste Single „Schmetterling“ – digital und als limitierte 12″ zu haben – aus den Boxen blubbert.

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Fatboy Slim & Riva Starr feat. Beardyman – Eat, Sleep, Rave, Repeat

Länger nichts mehr von Fatboy Slim gehört? Wenn Norman Cook nicht gerade auf Festivals auflegte, war er offensichtlich mit seinem Kumpel Riva Starr Platten kaufen. Bei einer Vinyl-Shopping-Spree in Williamsburg, Brooklyn belauschten die beiden einen Raver, der wohl in bester Lützenkirchen-Manier drei Tage wach gewesen war und darüber philosophierte. Man fing den Typen, nun Beardyman genannt – der richtige Name ist nicht bekannt – ab, nahm seine Ergüsse auf und veröffentlicht diese nun unter dem Titel „Eat, Sleep, Rave, Repeat“.

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Lupe Fiasco feat. Ed Sheeran – Old School Love

Hierzulande seit der Top-40-Single „Superstar“ in den Charts nicht mehr in Erscheinung getreten, zählt der mit einem Grammy ausgezeichnete Lupe Fiasco zu den Großen der intelligenten Rap-Zunft. Sein 2012 erschienenes Album „Food & Liquor II“ verdiente sich den Untertitel „The Great American Rap Album“ redlich, warf mit „Around My Way“ und „Battle Scars“ immerhin zwei international erfolgreiche Singles ab. Für Anfang nächsten Jahres ist in Form von „Tetsuo & Youth“ bereits eine weitere Platte angekündigt. Einen ersten Vorgeschmack gibt es bereits mit „Old School Love“.

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Samy Deluxe feat. Matteo Capreoli – Perlen vor die Säue

Nach dem kleinen Seitensprung als Herr Sorge meldet sich Samy Deluxe wieder mit neuer Solo-Mucke zurück. Der Druck dürfte ein wenig gestiegen sein, schließlich schaffte es das letzte Album „SchwarzWeiss“ erstmals an die Spitze der deutschen Charts. Eine reguläre Platte soll im nächsten Jahr kommen, zuvor gibt es am 1. November das Mixtape „Perlen vor die Säue“ mit Gästen wie Megaloh, ASD und Brixx. Vorab erscheint der Titeltrack als Download-Single.

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