Kategorie: Singles & EPs

Ivy Quainoo – You Got Me

Als Gewinnerin der ersten Staffel von „The Voice of Germany“ hat sich Ivy Quainoo bereits bestens in der nationalen Musiklandschaft eingelebt. Die erste Single „Do You Like What You See“, eine Art Bond-Song, hat es bis auf die Zwei geschafft, das dazugehörige Debütalbum „Ivy“ landete in den Top 5. An diese Erfolge will der Cowboy-Schützling nun anknüpfen: „You Got Me“, das bereits seit über einem Monat durch Radio und TV-Werbung ausgiebig beworben wird, erscheint, wohl ein wenig spät, als zweite Single.

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The Gaslight Anthem – „45“

Während die musikalische Zukunft von Against Me! aktuell alles andere als sicher ist – Tom Gabel nahm all seinen Mut zusammen, outete sich im Mai als transsexuell, nennt sich fortan Laura Jane Grace und unterzieht sich aktuell einer Hormontherapie – ist es mehr denn je an The Gaslight Anthem, die gute alte Rock’n’Roll-Flagge, getränkt in Punk-Absinth, hoch zu halten. Ende Juli erscheint „Handwritten“, ihr Major-Einstand, der in Nashville unter der Regie von Brendan O’Brien aufgenommen wurde und uramerikanische Themen behandeln soll. „’45′“, die erste Single, weckt große Hoffnungen.

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The Cast Of Cheers – Animals

‚Neu‘ ist Math Rock längst nicht mehr, popularisiert wurde er von Mutemath, 65daysofstic und Foals bereits zur Genüge. Ob man in diesem Genre dennoch neue Akzente setzen kann? Wenn man The Cast Of Cheers heißt, lautet die Antwort ‚Ja‘. Die vier Iren stellten ihr Debütalbum „Chariot“ gratis auf Bandcamp und wurden mit 150.000 Downloads belohnt. Mit einem Plattenvertrag in der Tasche, steht das neue Album „Family“ bereits in den Startlöchern und verspricht eine Fülle an potentiellen Genrehits. Was man von den Mannen aus Dublin erwarten kann, verrät die zweite Vorabsingle „Animals“.

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Chima – Morgen

Mit seinen 39 Jahren ist der Deutsch-Nigerianer Chima bereits ein Veteran im Musikgeschäft. Seine ersten Gehversuche wagte er Mitte der 90er Jahre, gemeinsam mit den Geschwistern Aisha und Ismael Abdallah, als Teil der Rapgruppe Otropic T(h)ree, was sich jedoch als kommerzielle Bauchlandung erwies. Einer breiten Öffentlichkeit wurde Chima als Teil der Brothers Keepers bekannt, die 2000 mit „Adriano“ die Top 4 erreichten. Sämtliche Soloversuche in den nächsten Jahren, darunter die hervorragende Single „Wundervoll“, ein Soul-Electro-Pop-Hybrid, und das dazugehörige Album „Im Rahmen der Möglichkeiten“, floppten. Nach sechs Jahre Release-Auszeit geht es nun mit einem neuen Major-Vertrag und der Single „Morgen“ in eine neue, wohl deutlich erfolgreichere Runde.

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The Asteroids Galaxy Tour – Major

Es ist wie verhext: Da räumen The Asteroids Galaxy Tour europaweit ab (die Single „The Golden Age“ platzierte sich auf der #4 in Österreich, der #7 in der Schweiz und der #19 in Spanien) und schaffen es sogar dank massivem Werbe-Einsatz nach Nordamerika, doch in Deutschland kriegt man davon nichts mit. Schade, denn „Fruit“, das schräge Debütalbum der Dänen, entpuppte sich ob seiner eigenwilligen Mischung – irgendwo zwischen Pop, Indie, Funk, Soul, Reggae, Dancehall, Acid und Electro – als Wundertüte und Grower. Selbst der noch stärkere Nachfolger „Out Of Frequency“ ging unter, obwohl sich die Dänen musikalisch nichts vorzuwerfen haben. Auf das verschmähte „Heart Attack“ folgt nun mit „Major“ eine mächtige zweite Single.

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Oliver Koletzki feat. Bosse – Karambolage

Ein Album lang funktionierte die Idee: Auf „Großstadtmärchen“ kombinierte Oliver Koletzki („Der Mückenschwarm“) elektronische Musik mit Pop, ließ prominente Gäste wie Mieze Katz von MIA. und Axel Bosse aufmarschieren. Für die Fortsetzung gab es sogar einen Major-Deal, allerdings keinerlei Weiterentwicklung – die Höhepunkte kann man an einer Hand abzählen. Erneut vertreten ist Bosse, der das nun als zweite Single veröffentlichte „Karambolage“ mitgeschrieben und eingesungen hat – ein Silberstreif am ausgeleierten Horizont.

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Kontrust – The Butterfly Defect

Von wegen antiquiert: Kontrust beweisen seit geraumer Zeit, dass man mit Crossover immer noch ordentlich punkten kann. Ihr letztes Album „Time To Tango“ bescherte den Österreichern mit polnischer Sängerin einen Amadeus Music Awards, einen bereits jetzt legendären Auftritt am polnischen Woodstock-Festival und stattliche Klickzahlen für die dazugehörigen Videos. Allein die visuelle Volksmusik-Persiflage „Bomba“ wurde bereits weit über zwei Millionen Mal angesurft. Auch die neue Platte „Second Hand Wonderland“ setzt den Siegeszug fort. Mit „The Butterfly Defect“ hat man sogar einen potentiellen Sommerhit, zumindest aber einen weiteren mächtigen Festival-Abräumer im Gepäck.

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M83 – Reunion

Als Synth-Pop-Großmeister hat sich Anthony Gonzalez ein wenig verhoben. Das Doppelalbum „Hurry Up, We’re Dreaming“ hat zwar viele gute Momente – die erste Single „Midnight City“ ist einer davon – ist aber insgesamt eine Spur zu lang geworden, wurde mit ein wenig Füllmaterial gestreckt. Wie gut, dass sich der Franzose für die Auskopplungen auf die echten Highlights konzentriert. Mit „Reunion“ erscheint nun ein echter M83-Sommerhit, der immerhin mit einem ausladenden Download-Paket, mit einem Who-is-Who der Remix-Mafia ausgestattet wird.

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The Bamboos feat. Aloe Blacc – Where Does The Time Go?

Mit dem anstehenden Sommer schwappt auch der dazu passende Sound nach und nach gen Europa. Dabei darf es auch gern südlich sein, wobei südlicher als Australien wohl kaum möglich ist. Dort residiert das Soul- / Funk-Kollektiv The Bamboos, das sich über mehrere Alben den Ruf als hervorragender Studio- und Live-Act erarbeitet hat. „Medicine Man“, die bereits fünfte Platte, erscheint am 1. Juni und wirft einen potentiellen Hit-Kandidaten weitestgehend unbeachtet als Download ab. „Where Does The Time Go?“ glänzt dabei nicht nur als beseelt-poppiges Instrumental, sondern hat überdies einen bestens bekannten Gastsänger zu bieten.

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Callejon – Porn From Spain 2

Dank Callejon weiß man, dass moderner Metal bzw. Metalcore und deutsche Texte durchaus miteinander harmonieren können. Zwischen Zombies und verfaultem Zirkuszelt haben sich die fünf Düsseldorfer in die Hartwurst-Herzen der Nation gespielt. Mit einem neuen Label im Rücken wird nun der Release von „Blitzkreuz“ am 15. Juni vorbereit, für den man mit Colin Richardson und Ted Jensen zwei internationale Größen für den Mix und das Mastering gewinnen konnte. Für den ersten Aufgalopp setzt man nun auf Party galore: „Porn From Spain 2“, die Fortsetzung des „Zombieactionhauptquartier“-Rausschmeißers, damals mit Nico von K.I.Z. als Gast-Raper, geht betont derb nach vorne und punktet mit prominenter Unterstützung.

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