Kategorie: Singles & EPs

Kontrust – The Butterfly Defect

Von wegen antiquiert: Kontrust beweisen seit geraumer Zeit, dass man mit Crossover immer noch ordentlich punkten kann. Ihr letztes Album „Time To Tango“ bescherte den Österreichern mit polnischer Sängerin einen Amadeus Music Awards, einen bereits jetzt legendären Auftritt am polnischen Woodstock-Festival und stattliche Klickzahlen für die dazugehörigen Videos. Allein die visuelle Volksmusik-Persiflage „Bomba“ wurde bereits weit über zwei Millionen Mal angesurft. Auch die neue Platte „Second Hand Wonderland“ setzt den Siegeszug fort. Mit „The Butterfly Defect“ hat man sogar einen potentiellen Sommerhit, zumindest aber einen weiteren mächtigen Festival-Abräumer im Gepäck.

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M83 – Reunion

Als Synth-Pop-Großmeister hat sich Anthony Gonzalez ein wenig verhoben. Das Doppelalbum „Hurry Up, We’re Dreaming“ hat zwar viele gute Momente – die erste Single „Midnight City“ ist einer davon – ist aber insgesamt eine Spur zu lang geworden, wurde mit ein wenig Füllmaterial gestreckt. Wie gut, dass sich der Franzose für die Auskopplungen auf die echten Highlights konzentriert. Mit „Reunion“ erscheint nun ein echter M83-Sommerhit, der immerhin mit einem ausladenden Download-Paket, mit einem Who-is-Who der Remix-Mafia ausgestattet wird.

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The Bamboos feat. Aloe Blacc – Where Does The Time Go?

Mit dem anstehenden Sommer schwappt auch der dazu passende Sound nach und nach gen Europa. Dabei darf es auch gern südlich sein, wobei südlicher als Australien wohl kaum möglich ist. Dort residiert das Soul- / Funk-Kollektiv The Bamboos, das sich über mehrere Alben den Ruf als hervorragender Studio- und Live-Act erarbeitet hat. „Medicine Man“, die bereits fünfte Platte, erscheint am 1. Juni und wirft einen potentiellen Hit-Kandidaten weitestgehend unbeachtet als Download ab. „Where Does The Time Go?“ glänzt dabei nicht nur als beseelt-poppiges Instrumental, sondern hat überdies einen bestens bekannten Gastsänger zu bieten.

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Callejon – Porn From Spain 2

Dank Callejon weiß man, dass moderner Metal bzw. Metalcore und deutsche Texte durchaus miteinander harmonieren können. Zwischen Zombies und verfaultem Zirkuszelt haben sich die fünf Düsseldorfer in die Hartwurst-Herzen der Nation gespielt. Mit einem neuen Label im Rücken wird nun der Release von „Blitzkreuz“ am 15. Juni vorbereit, für den man mit Colin Richardson und Ted Jensen zwei internationale Größen für den Mix und das Mastering gewinnen konnte. Für den ersten Aufgalopp setzt man nun auf Party galore: „Porn From Spain 2“, die Fortsetzung des „Zombieactionhauptquartier“-Rausschmeißers, damals mit Nico von K.I.Z. als Gast-Raper, geht betont derb nach vorne und punktet mit prominenter Unterstützung.

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Jennifer Lopez feat. Pitbull – Dance Again

Selbst in einer fabelhaften Karriere wie jener der rassigen Sängerin und Berufs-Latina Jennifer Lopez läuft nicht immer alles hundertprozentig rund. Während ihre Filmkarriere bekanntlich oft eher suboptimal verläuft, verdient sie ihren nicht gerade kärglichen Lebensunterhalt mit der Musik. Nach jahrelangen Durststrecken gelang ihr 2011 mit „On The Floor“ mal wieder ein Welthit, auch das Album „Love?“ lief recht erfolgreich, doch auf eine offizielle Nachfolge-Single wartete man vergebens. Nachdem „I’m Into You“ und „Papi“ nur digital veröffentlicht wurden und nichts Großes in den Charts reißen konnten, vertraut J.Lo nun erneut auf ihren Lieblings-Duettpartner Pitbull und lässt den Non-Album-Track „Dance Again“ auf die Tanzwütigen los.

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Maximo Park – Write This Down

Acht Jahre ist das große Post-Punk- und Gitarren-Rock-Revival mittlerweile her. Die Protagonisten knabbern entweder fieberhaft an der Last der Evolution (Franz Ferdinand), sind längst in anderen musikalischen Gefilden angekommen (Bloc Party, Arctic Monkeys) oder gar in der Bedeutungslosigkeit versunken (Art Brut). Maximo Park wagen sich nach dem durchwachsenen dritten Album „Quicken The Heart“, auf dem man gen neue Ufer aufbrechen wollte, zurück zur eigenen Vergangenheit. Die ersten Hörproben von „The National Health“ deuten auf eine spaßige, zuweilen tanzbare Platte im Stil der ersten beiden Werke hin. Während in UK das gitarrenlastige „Hips And Lips“ ausgekoppelt wurde, erscheint in Deutschland „Write This Down“ als erste Single.

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Havok – Point Of No Return

Gerade bei Metal-Bands ist Havok ein häufiger Bandname – siehe die Death Metal-Band aus Deutschland oder die schwedischen Melancholiker, die 2009 mit „Being And Nothingness“ debütierten. Ebenfalls nicht zu verachten: Havok aus Denver, Colorado, die vergangenes Jahr mit ihrem zweiten Album „Time Is Up“ einen lupenreinen Old School Thrash-Leckerbissen ablieferten. Kaum hat man die gemeinsame US-Tour mit Sepultura, Krisiun und Death Angel abgeschlossen, ist man auch schon gemeinsam mit 3 Inches Of Blood in Europa unterwegs. Mit im Gepäck: die neue EP „Point Of No Return“.

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Passion Pit – Take A Walk

Zuerst war das Helium da, dann die Suche nach dem perfekten Popsong: Irgendwo in den Untiefen der großen Glam-Electro-Pop-Welle (Empire Of The Sun und MGMT, anybody?) schwammen auch Passion Pit mit, deren „Sleepyhead“ schon lange vor dem Major-Deal zum Kulthit geworden war. Wie die BBC richtig vermutete, wurde ihr Debütalbum „Manners“ zu einem echten Leckerbissen, ging jedoch – vollkommen zu Unrecht – weitestgehend unter. Der Nachfolger „Gossamer“ soll Ende Juli erscheinen, mit „Take A Walk“ gibt es einen ersten Teaser bereits jetzt zu hören.

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Marathonmann – Die Stadt gehört den Besten

Ist die ‚New Wave of Hardcore‘ tatsächlich in Deutschland angekommen? Während die Kollegen von VISIONS potentielle Protagonisten zu Wort kommen lassen und damit weitaus mehr Fragen aufwerfen, als sie zu beantworten in der Lage sind (im Grunde genommen will niemand Teil eines neuen Sounds sein), manövrieren sich Marathonmann verdientermaßen in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Das Quartett aus München, zuletzt unter anderem mit Casper unterwegs, gehören zu den großen Hoffnungsträgern der deutschsprachigen Post-Hardcore-Landschaft. Ein Album ist aktuell in der Mache, die Anfang Februar bereits digital erschienene EP „Die Stadt gehört den Besten“ gibt es nun endlich auch auf CD.

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Sandra – Maybe Tonight

Dass die Trance-Produzenten Blank & Jones mal zur Speerspitze des deutschen 80er Jahre-Revivals zählen würden, hätte vor einigen Jahren kaum jemand vermutet. Inzwischen hat sich ihre so80s-Reihe jedoch mit überaus großem Erfolg etabliert, der siebte Teil ist gerade in Vorbereitung und mit einer Hubert Kah-Best of gab es bereits einen gelungenen Ableger. Mit Sandra kommt nun ein weiterer Name ins Spiel und dieses Mal haben alle Beteiligten die Möglichkeit, das Projekt auf eine neue Stufe zu hieven. Die Best of-Box „so80s presents Sandra“ erfreut sich schon großer Beliebtheit, doch für weitaus größeres Interesse dürfte die neue Single „Maybe Tonight“ sorgen, die gänzlich im Stil ihrer frühen Erfolge gehalten ist.

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