The Vintage Caravan – Expand Your Mind

Keine Macht den Drogen? Ah, funk it! The Vintage Caravan konsumieren zwar selbst – vermutlich – keinerlei illegale Substanzen, ihre Musik klingt jedoch nach einem endlosen Trip. Hinter diesem opulenten Bandnamen, der eine wahnwitzige Rock-Zeitreise andeutet, stecken drei Isländer, kaum volljährig, bereits mit einem Deal beim Metal-Major Nuclear Blast ausgestattet. Dort erscheint am 10. Januar 2014 ihr zweites Album „Voyage“ erstmals auch international. Um sich bereits mental auf dieses Power-Trio vorzubereiten, sei die Download-Single „Expand Your Mind“ empfohlen.

Weiterlesen

Blank & Jones present Chilltronica N°4

Wenn die weihnachtliche Hektik einsetzt, suchen Piet Blank und Jaspa Jones nach Entspannung. Urspünglich planten die beiden ein entspanntes Artistalbum unter dem Arbeitstitel „The Chilltronica Sessions“, was ihnen letztlich nicht zeitgemäß erschien. Die acht neuen Songs und Versionen bilden dafür nun das Rückgrat des vierten Teils der „Chilltronica“-Sampler-Reihe, erneut mit dem passenden Untertitel „night music for the cold & rainy season“ versehen, erneut eine atmosphärische Alternative zum Trubel des Alltags.

Weiterlesen

Ivy Quainoo – Atomic

Während aktuell die dritte Staffel von „The Voice of Germany“ läuft, versucht es Ivy Quainoo mit einer neuen Single. Dass man an den Erfolg nach dem Sieg nicht herankommen würde, war zu erwarten. Von daher ist die Top 40-Platzierung des zweiten Albums „Wildfires“ sowie die drei Chartwochen der gleichnamigen Auskopplung als durchaus anständige Leistung zu sehen. Im Schatten der neuen Hoffnungsträger erscheint nun „Atomic“ als Download-EP mit mächtiger Tracklist.

Weiterlesen

Imperial State Electric – Reptile Brain Music

Das Ende der legendären The Hellacopters riss ein klaffendes Rock’n’Roll-Loch, das von seinen ehemaligen Mitgliedern mittlerweile geschlossen wurde. Die schwedischen Protagonisten der aufgelösten Granden – Dregen und Nicke Andersson – gehen im Dezember sogar gemeinsam auf Tour. Während Dregen gerade sein erstes Soloalbum veröffentlicht hat, war Andersson deutlich umtriebiger. Direktes Nachfolgeprojekt ist Imperial State Electric, das im Akkord Alben und Singles auf den Markt schmeißt. „Reptile Brain Music“ ist bereits die dritte Studioplatte seit 2010. Abnutzungserscheinungen: Fehlanzeige.

Weiterlesen

The Hoosiers – Somewhere In The Distance

Durch ihre beiden Radiohits „Worried About Ray“ und „Choices“ kennt man The Hoosiers auch in Deutschland, wenngleich es in der britischen Heimat für die Londoner mit ihrem Synthi-befeuerten Indie Pop/Rock deutlich besser lief. 2011 verschwand man erst einmal von der Bildfläche. Man trennte sich vom Majorlabel, weil man mit der Promo des zweiten Albums unglücklich war und arbeitet nun in Eigenregie. Eine neue Platte mit dem Namen „The News From Nowhere“ soll im März erscheinen, sofern es ausreichend Vorbestellungen gibt, um den Release über das eigene Label zu finanzieren. Dass es nach wie vor lohnt, ein Auge auf die mittlerweile zum Trio geschrumpften The Hoosiers zu haben, zeigt die Download-Single „Somewhere In The Distance“.

Weiterlesen

Boxed In – All Your Love Is Gone

Der Moshi Moshi Singles Club geht in eine weitere Runde. Über diese Institution erlaubt das kleine aber feine Indie-Label Moshi Moshi vornehmlich neuen Bands erste Veröffentlichungen – ein erlesener Kreis, zu dem neben Teleman nun auch Boxed In zählt. Hinter diesem Projekt, benannt nach einem Gemälde von Francis Bacon, steckt Oli Bayston, den man vielleicht als ehemaliges Mitglied der weniger erfolgreichen Indie-Rocker Keith kennt. Unter anderem soll er auch schon mit Lianne La Havas und Lily Allen gearbeitet haben. Als Boxed In, live von Drummer Liam Hutton und Bassist Mark Nicholls unterstützt, versucht er sich nun an Synthi-Pop. Erster Release: „All Your Love Is Gone“.

Weiterlesen

Casper – Jambalaya

Casper ist nicht nur der Größte, er hat auch den Größten. Mit dem dritten Nummer-Eins-Album („Hinterland“) in Serie und zwei Hit-Singles („Im Ascheregen“, „Hinterland“) hintereinander, darf man schon mal große Töne spucken, zumal die dazugehörige Tour ebenfalls binnen kürzester Zeit ausverkauft war. Dass Emo-Rap nun von Singer/Songwriter-Elementen und gelegentlichen Seitenblicken auf HipHop-Traditionen (vorerst) abgelöst wurde – ein Erfolgsrezept. Wie groß Casper nun ist, erklärt er in der dritten Auskopplung „Jambalaya“. Dass der klassische, überdrehte Braggadocio-Track als Download-Single erscheint, passt zur Selbstironie Benjamin Griffeys.

Weiterlesen

Mojo Fury – The Difference Between

Es sind seltene Momente wie diese, in denen man beobachten kann, wie die Summe der einzelnen Teile ein großes, überwältigendes Ganzes ergeben. Mojo Fury beißen sich seit geraumer Zeit durch die nordirische Musiklandschaft und benötigten ganze fünf Jahre, bevor sie 2011 ihr Debütalbum „Visiting Hours Of A Travelling Circus“ auf den Markt schmeißen wollten und konnten. Eine alte Weisheit besagt, dass man sich für das ach so schwierige zweite Album nicht zu viel Zeit lassen darf. Nun bringt das Quartett aus Lisburn „The Difference Between“ an den Start – ‚Difference‘ im Sinne eines Unterschieds zu anderen Bands der Region, denn die wahnwitzige Mischung aus Prog, Alternative Rock, Post-Hardcore und Wohlfühl-Pop kannte man in dieser Zusammensetzung zuvor nicht.

Weiterlesen

Plan B – The Grindhouse Tour – Live At The O2

Aus dem Nirgendwo wurde Plan B 2010 zum Gast in den internationalen Charts. „She Said“ erreichte die Top 10 und hielt sich 31 Wochen in den Charts, das dazugehörige Album „The Defamation Of Strickland Banks“ peakte gar auf der #7. Als es für den Briten von Soul zurück zu seinen Rap-Wurzeln ging, waren zumindest in Deutschland deutlich weniger Käufer an Bord, auch wenn es in UK für den Soundtrack zu „iLL Manors“ für die Spitze reichte. Beide Platten vereinte der mittlerweile 30jährige Ben Drew im Februar 2013 auf seiner Arena-Tour zu einem konzeptuellen Live-Doppelschlag. Das dazugehörige Bild-Dokument „The Grindhouse Tour – Live At The O2“ verdient die Bezeichnung ‚Konzertfilm‘ wie kaum ein anderer Live-Release der letzten Jahre.

Weiterlesen

The KVB – Minus One

Es ist ein brachialer, schwer entstellter Wall of Sound mit Pop-Appeal und psychedelischen Untertönen, der aktuell den Underground der britischen Hauptstadt bereichert und nun endlich nach Deutschland rüberschwappt. The KVB, ein audiovisuelles Projekt um die beiden jungen Londoner Nicholas Wood und Kat Day, bietet tief in den 80ern verwurzelte Klänge, zwar gitarrengesteuert, wohl aber irgendwo zwischen New Romanticism, Post Punk und Psycho-Pop hängen geblieben. Entsprechend dicht gestaltet sich ihr neues Album „Minus One“, die bereits zweite Platte in diesem Jahr und dritte insgesamt.

Weiterlesen

Wir verwenden Cookies. Cool?