Bullet For My Valentine – Fever

Versierte Leidenschaft als Grundlage der kommerziellen Eigendynamik, Tränen umhagelt, gewaltig inszeniert und dazu dieser dämonische Blick unter jedem Riff – Bullet For My Valentines erste fünf wirklichen Jahre waren viel mehr als nur zwei Alben, die sie schnurstracks in die Top-Liga des Metalcore katapultierten: „The Poison“ und „Scream Aim Fire“. Der Erfolg beflügelte das walisische Quartett. Inklusive dessen musikalischen Zielen. Denn diese hinterfragt es auf seinem dritten Album „Fever“ prompt selbst.

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Madsen – Labyrinth

Nach drei Album, so die allgemeine Annahme, ist eine Band längst über den Berg. Die mittlerweile zum Quartett geschrumpften Wendländer Madsen haben die Indie-Rock-Landschaft längst im Griff und wollen jetzt mehr. Ihre vierte Platte „Labyrinth“ klingt größer, wüchtiger und allumfassender als seine Vorgänger – eine Wanderung auf einem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn.

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Kate Nash – My Best Friend Is You

Dank „Foundations“ ist die junge Londonerin Kate Nash auch in Deutschland ein Begriff. Die Dame mit dem markanten Akzent stand auf ihrem Debütalbum „Made Of Bricks“ für sympathischen, überdurchschnittlich schrägen Pop mit kräftigem Folk- und Indie-Einschlag. Die selbstverordnete nutzte sie für ihren Freund Ryan Jarman (selbsternannter Erfinder von ‚Live 8‘) und das Songwriting für „My Best Friend Is You“, ihr selbstbewusstes und herrlich ungewöhnliches Zweitlingswerk.

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Cancer Bats – Bears, Mayors, Scraps & Bones

Auf ihren beiden ersten Album „Birthing The Giant“ und „Hail Destroyer“ haben sich die Cancer Bats als potentielle Macht im Hardcore- / Dirty-Southern-Metal vorgestellt. Den großen Sprung dürften die bärtigen Kanadier aber mit „Bears, Mayors, Scraps & Bones“ schaffen – ihr Roadrunner-Debüt ist schlicht und ergreifend auch das bisherige Highlight ihrer Karriere.

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The BossHoss – Low Voltage

Längst haben sich The BossHoss einen Namen gemacht. Ihre Adaptionen bekannter Welthits in ihr patentiertes Country-Outfit (das Debüt „Internashville Urban Hymns“ hat mittlerweile Platin erreicht) sind mittlerweile ebenso populär wie eigene Songs, die die Cowboys deutlich rockiger, abgedrehter zeigen. „Low Voltage“ ist nun eine Werkschau der anderen Art – 15 BossHoss-Songs, die gemeinsam mit 20 Streichern und Bläsern des Babelsberger Filmorchesters umgesetzt und neu arrangiert wurden. Yeeha auf unplugged.

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Eurovision Song Contest 2010: Vorschau (3)

Lena singt für Deutschland! Was haben wir uns dieses Jahr Mühe gegeben, erst ein neues Konzept und dann eine demokratisch untermauerte Vertreterin zu finden. Schließlich gab es in den vergangenen Jahren genug ernüchternde Ergebnisse. Die bisher letzte Top-10-Platzierung datiert aus dem Jahr 2004 mit Max Mutzke. Damals wie heute war der Impulsgeber Stefan Raab. Zumindest weiß er, wie man ambitionierte Talente fordert und fördert. Dass er das für die Öffentlich-Rechtlichen tat, spricht eine deutliche Sprache – eigentlich gegen eben jene Fernsehanstalt und deren hoffnungslose Lage in den Punkteuntiefen, aber für Deutschland 2010.

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AC/DC – Iron Man 2 OST

Denkt man an AC/DC, kommt man nicht umhin mit Superlativen um sich zu werfen – nur wenige Bands haben die Rock-Geschichte ähnlich geprägt wie die Australier. Entsprechend groß war die Begeisterung, als 2008 ihr neuestes Studioalbum „Black Ice“ erschienen war, garniert mit einigen Neuauflagen klassischer Alben und der Raritäten-Sammlung „Backtracks“ – großartige Zeiten für Fans.

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Turbostaat – Das Island Manøver

Rascheln im Blätterwald. Major-Label. Beatsteaks-Produzent. Turbostaat als Sellout? Mitnichten, denn das energische „Vormann Leiss“ hat viel mehr die Ausnahmestellung der Flensburger in der deutschen Punkszene untermauert, auch wenn diese vier Buchstaben eher zur groben Orientierung dienen. Nun also „Das Island Manøver“, erneut in Berlin mit Moses Schneider aufgenommen.

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Eurovision Song Contest 2010: Vorschau (2)

Wie bereits in den vergangenen beiden Jahren gibt es auch dieses Mal Änderungen beim Abstimmungsmodell. So werden nicht nur im Finale, sondern bereits in den Halbfinals Jurys zum Einsatz kommen. Während die Zuschauer also über neun der Qualifikanten bestimmen, wird der zehnte Startplatz an einen potentiell erfolgreichen Beitrag vergeben, der sich nicht über das Voting qualifizieren konnte. Selbiges startet außerdem bereits ab dem ersten Act.

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