Schlagwort: Alternative Rock

Ash – Kablammo!

Nach der Veröffentlichung von „Twilight Of The Innocents“ 2007 hatten Ash dem Album-Format abgeschworen und wollten sich künftig auf Singles konzentrieren. Im Rahmen der „A-Z Series“ wurden 26 solcher Releases, verteilt über ein Jahr, veröffentlicht, die später – Bonus-Material inklusive – dennoch den Weg auf Silberlinge fanden. Offensichtlich revitalisiert von dieser Herangehensweise, entdecken die nordirischen Power-Popper ihre alte Liebe wieder. „Kablammo!“ kehrt nun zum klassischen Album zurück.

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Superheaven – Ours Is Chrome

Heute schon ein Bad in der Essenz der 90er Jahre genommen? In etwa so klingen Superheaven aus Pennsylvania, die nun ihr zweites Album „Ours Is Chrome“ vorlegen und damit von den Höhen und Tiefen des Musikerlebens berichten. Hier treffen sich (Post-)Grunge und Alternative Rock irgendwo zwischen Soundgarden, The Smashing Pumpkins und Basement zu einem sympathischen Stelldichein mit hörbarer Ausrichtung auf amerikanische Rock-Radiostationen.

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Hathors – Brainwash

Die Mär von der zurückhaltenden Schweiz gehört schon lange der Vergangenheit an. Wenn man ehrlich ist, hätte man Hathors nicht unbedingt in Winterthur vermutet, sondern eher im Seattle der frühen 90er. Das Trio hat ganz offensichtlich „Bleach“ getrunken und mit Sonic Youth getanzt, ist aber mindestens genauso stark im Hardcore, Punk und Noise-Rock verankert. Das zweite Album „Brainwash“ spielt nun geschickt mit jenen Erwartungen, von deren Existenz man bislang nicht wusste.

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Apocalyptica – Shadowmaker

Nach der Veröffentlichung von „7th Symphony“ nahmen sich Apocalyptica erst einmal eine längere Auszeit, darunter ein ganzes Jahr, in dem kein einziger Song geschrieben wurde. Nach den zwischenzeitlichen Arbeiten am Live-Spektakel „Wagner Reloaded“ mit Orchester ging es dann schnell. Für das achte Studioalbum „Shadowmaker“ integrieren die Finnen ein neues Mitglied auf Zeit und präsentieren ihre erste Platte mit fixem Sänger.

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Drenge – Undertow

Der Name Drenge ist angelehnt an das dänische Wort für „Jungs“. Viel mehr sind die britischen Brüder Eoin und Rory Loveless auch nicht, die 2013 mit ihrem eponymen Debütalbum für hochgezogene Augenbrauen sorgten. So erinnerte das Duo mit ihrer Mischung aus Grunge, Punk, Noise und Blues nicht selten an ein Zwischenstück aus Nirvana und The Black Keys. Dieser Eindruck zieht sich auch durch so manche Stelle des Nachfolgers „Undertow“.

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Death By Chocolate – Among Sirens

Mit schweren Gitarren und packenden Melodien ausgerüstet, eroberten Death By Chocolate ihre Schweizer Heimat. Mit dem aktuellen Album „Among Sirens“ ging es für die Mannen aus Biel in die Top 10, eine Nominierung bei den Swiss Music Awards sowie gemeinsame Auftritte mit The Blue Van folgten. Besagte Platte erscheint nun auch in Deutschland und erinnert an die Anfänge von Mando Diao wie auch an die Übergangsphase der Arctic Monkeys von Garage-Helden zu Desert-Größen.

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Soup – The Beauty Of Our Youth

Wie beschreibt man Musik, die jeder Beschreibung spottet? Wie findet man den gemeinsamen Nenner einer Platte, die sich auf nichts reduzieren lassen will? Und vor allem: Nudelsuppe oder Cremesuppe? Soup aus dem norwegischen Trondheim zelebrieren ein musikalisches Spektrum, das weit über die herkömmliche Definition von Rock hinausgeht, das progressive Klänge und Soundtrack-Elemente miteinander vereint für so manche spektakuläre Überraschung. Auf „The Beauty Of Our Youth“ wächst das ehemalige Soloprojekt von Sänger Erlend Viken über sich hinaus.

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The Scenes – Beige

Von finnischen Bands erwartet man sich, sofern nicht im Pop angesiedelt, eine gewisse Grundmelancholie, Nachdenklichkeit, ja sogar Fatalitätsempfinden. Das junge Sextett The Scenes hält davon herzlich wenig und befindet sich nun auch auf Kurs nach Deutschland. Erschien das Debütalbum „Images Of Animals Crying In Public“ noch ausschließlich in der Heimat, setzen die Jungs aus Oulu mit „Beige“ nun zum Breitenangriff an. Das weitgesteckte Sound-Outfit zwischen Alternative Rock, Prog, Art-Pop und sogar Hardcore Punk macht dieses Unterfangen nicht immer leicht.

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Raketkanon – RKTKN#2

Der Wahnsinn kennt keine Grenzen. Hinter Raketkanon stecken vier Belgier, die Noise Rock und Post-Hardcore mit Synthesizern und schmissigen Melodien kreuzen. Das Debütalbum wurde zum Underground-Liebling und schickte die Herren auf Tour. Schließlich nahm Steve Albini Notiz und produzierte das zweite Album „RKTKN#2“ in jenen legendären Studios, die einst Nirvana und die Pixies besuchten. Von ihrem kaputten Charme ist der Benelux-Truppe nichts abhanden gekommen.

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Lieutenant – If I Kill This Thing We’re All Going To Eat For A Week

Mit Sunny Day Real Estate setzte er einst entscheidende Emo-Akzente, als Bassist und Gründungsmitglied der Foo Fighters füllt er Stadien. Nun begibt sich Nate Mendel auf bislang unerforschte Pfade und wagt sich an ein Soloprojekt. Als Lieutenant spielte er, parallel zu den Aufnahmesessions zu „Sonic Highways“, neun Songs in arbeitsfreien Stunden ein, nahm seinen Gesang gar im Badezimmer auf. Das Ergebnis „If I Kill This Thing We’re All Going To Eat For A Week“ kreuzt nur selten die Klingen mit seinem musikalischen Hauptbetätigungsfeld und hat so manche Überraschung zu bieten.

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