Schlagwort: Hard Rock

Laura Cox

Laura Cox – Burning Bright

Natürlich könnte man über Frauen an der Gitarre sprechen, über die nach wie vor bestenfalls stiefmütterliche Repräsentation in der Rockmusik und über Schönheitsideale, die an allen Ecken und Enden das Gespräch dominieren. Laura Cox lässt jedoch die Musik für sich sprechen, und das ist die richtige Herangehensweise. Ihr Debütalbum „Hard Blues Shot“ knackte in Frankreich die 10.000er Marke, ihr überaus erfolgreicher YouTube-Kanal kann über 90 Millionen Views aufweisen. Nun startet die Gitarristin und Sängerin ein weiteres Mal durch. Auf „Burning Bright“ packt sie abermals ordentlich Blues, Southern und Hard Rock in den leidenschaftlich groovenden Mixer.

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Goodbye June

Goodbye June – Community Inn

Nach dem Major-Ausflug ist vor dem Major-Ausflug: Goodbye June durften ihre erste Platte über einen Industriegiganten veröffentlichen. Der bluesige Hard-Rock-Sound mit Southern-Einflüssen ließ „Magic Valley“ herrlich abgehangen leuchten, nur geht es jedoch gen neue Ufer. Dass die drei Herren aus Nashville gut mit Greta Van Fleet befreundet sind und diese auch schon auf Tour begleiten durften, hört man ihrem Sound an. Ein wenig Rival Sons und Lynyrd Skynyrd spielt auch mit, fertig ist der alles andere als schwere Zweitling „Community Inn“.

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The Blue Poets

The Blue Poets – All It Takes

Blues-Gitarrist Marcus Nepomuc Deml ist ein Getriebener. Der gebürtige Prager, ein echter Weltenbummler, sucht immer wieder neue Herausforderungen, zuletzt als Errorhead-Mastermind. Aktuell hat er sich in Hamburg niedergelassen und The Blue Poets ins Leben gerufen. Das Quartett punktet mit Rock-Klängen, welche stark an die 70s erinnern und rein gar nichts vom klassischen Blues-Klischee halten. „All It Takes“ erweist sich als kurzweiliges Kleinod.

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Jailbirds

Jailbirds – The Great Escape

Was macht man, wenn man in einem der größten Rock’n’Roll-Länder der Welt lebt, und eine Band gründen will? Richtig, man zieht auf die andere Seite der Welt. Die australischen Brüder Axel und Jay McDonald gingen nach Irland, um ihrer Liebe für klassischen Riff-Rock – AC/DC und Rose Tattoo lassen grüßen – zu frönen. Gemeinsam mit Jamie Trimble und Ed Orr wurden Jailbirds ins Leben gerufen, nach einer ersten EP erscheint nun das Debütalbum „The Great Escape“.

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King Hobo

King Hobo – Mauga

Jean-Paul Gaster und Per Wiberg lernten sich 2003 während einer gemeinsam Tour ihrer Bands Clutch und Spiritual Beggars kennen. Seither fühlen sich die Herren, wenig später durch Kamchatka-Gitarrist Thomas Andersson vervollständigt, freundschaftlich verbunden. Ihr gemeinsames Projekt King Hobo veröffentlichte 2008 ein erstes Album, man spielte ein gemeinsames Konzert, dann verhinderten die Hauptbands weitere Aktivitäten. Zumindest bis jetzt: „Mauga“ hat in seinem Fundament bereits mehrere Jahre auf dem Buckel, wurde allerdings erst in den letzten Monaten komplettiert.

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Black Mountain

Black Mountain – Destroyer

Sein ganzes Erwachsenenleben verzichtete Stephen McBean auf automotive Freiheit. Erst 2017 machte er seinen Führerschein und begann, einiges nachzuholen. In der Garage seines Stiefvaters begann der Sänger und Gitarrist von Black Mountain schließlich ein Dodge Destroyer-Muskelauto, Baujahr 1985, zu restaurieren. Das Album „Destroyer“ wurde nach besagtem Fahrzeug benannt, die Musik soll als Soundtrack für die erste Autofahrt dienen, passt aber dennoch zu den gängigen Psychedelic-Mustern der Band.

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The Devil And The Almighty Blues

The Devil And The Almighty Blues – Tre

Wie heavy kann Delta Blues eigentlich klingen? The Devil And The Almighty Blues versuchen das seit 2010 herauszufinden. Hinter dem norwegischen Quintett versteckt sich eine hörbare Liebe für die Schwere des Blues, gepaart mit nicht minder bleiernen Riffs. Stoner- und Hard Rock dürften regelmäßig als Referenzen herhalten, und das wird sich auch auf dem dritten Album nicht ändern. „Tre“ heißt sowohl „Drei“ als auch „Baum“ im Norwegischen, was zum erdigen Sound wie Flechte auf Wurzel passt.

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Tesla

Tesla – Shock

Wer beim Teekesselchen-Spiel einen Begriff mit gleich drei Bedeutungen ins Rennen schicken möchte, der trifft mit ‚Tesla‘ nicht die schlechteste Wahl. Immerhin verbirgt sich dahinter nicht nur ein berühmter Erfinder und ein Hersteller von Elektroautos, sondern auch eines der Glanzlichter des 80er Jahre-Haarspray-Rocks. Wo schrille Gruppen wie Poison und Warrant damals viel zu sehr in Richtung Pop/Rock schielten, waren es neben Cinderella vor allem Tesla, die ihren musikalischen Kurs in deutlich erdigere, bluesige Gefilde verlegten. Alben wie „Mechanical Resonance“ und „The Great Radio Controversy“ gelten heute als Glanzlichter des oft eher belächelten Glam Metals. Seit einigen Jahren ist der US-Fünfer auch wieder aktiv und legt mit „Shock“ sein nunmehr achtes reguläres Studioalbum vor.

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Coppersky

Coppersky – Orbiter

Coppersky um die drei in Kolumbien geborenen Brüder Zwart melden sich mit einem neuen Nackenschlag zurück. Die niederländische Alternative-Band versteht sich auf dicke Riffs, 70s-Referenzen, Power-Pop und einen Hauch von Grunge – im Prinzip alles, was die letzten gitarrenverstärkten Jahrzehnte so hervorgebracht haben. „Orbiter“, das mittlerweile dritte Studioalbum, befasst sich vornehmlich mit Enttäuschung und zwischenmenschlichen Beziehungen, und genauso heavy wie zerrissen klingen auch diese neun Tracks.

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Spidergawd – V

Der überaus faszinierende Werdegang Spidergawds setzt sich fort und erreicht einen weiteren kleinen Gipfel. Nach den experimentellen ersten beiden Alben hielt auf den letzten beiden Platten eine deutliche Portion Heavyness Einzug. Längst ist das Baritonsax keine Kuriosität mehr, sondern essenzieller Bestandteil des muskulösen, angenehm vertrauten und doch ungewöhnlichen Bandsounds. Tatsächlich werden die Norweger auf „V“ sogar zur Hit-Schleuder und liegen ihr vielleicht bestes Album bis dato vor.

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