Schlagwort: Hard Rock

The Limit

The Limit – Caveman Logic

Supergroups scheint es mittlerweile wie Sand am Meer zu geben, und doch sind The Limit irgendwie anders. Hier trifft Bobby Liebling, Frontmann der Doom-Rock-Legenden Pentagram, auf die Punk-Urväter Sonny Vincent (Testors) und Jimmy Recca (The Stooges) sowie Hugo Conim und João Pedro Ventura von den portugiesischen Doom-Metal-Veteranen Dawnrider – sicher kein vorhersehbares Line-up. Und doch passt diese auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombination prima zusammen mit einem Sound zwischen Rock, Punk und ein wenig Finsternis. „Caveman Logic“ klingt wie der x-te Frühling für die beteiligten Musiker und hat viel mehr als nur bekannte Namen zu bieten.

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Heavy Feather

Heavy Feather – Mountain Of Sugar

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren landeten Heavy Feather mit ihrem Debütalbum „Débris & Rubble“ einen Volltreffer. Die Mischung aus 60s-Rock und mächtiger Blues-Stimme wurde für die Schweden zum vollen Erfolg. Darauf will sich das Quartett aus Stockholm aber keineswegs ausrasten, zumal die geplante Tour deutlich abgekürzt werden musste. Für den Nachfolger „Mountain Of Sugar“ bemüht man sich um noch rohere Energie mit mehr Heavyness und einem etwas ausgeprägteren Faible für dies 70s. So sollen unter anderem Bands wie Free, Cream und Lynyrd Skynyrd Pate gestanden haben.

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Dead Poet Society

Dead Poet Society – -!-

Gäbe es Dead Poet Society nicht, man müsste sie erfinden. Der Rock-Ansatz des US-Quartetts ist irgendwie anders. Mit einer gewissen Verachtung für den sogenannten modernen Output des letzten Jahrzehnts ausgestattet, wollte die Band alles anders machen. Dazu gehört eine eigentlich kaputte siebensaitige Gitarre, der sämtliche Bünde mit einem Lötkolben entfernt wurden, und die keine traditionellen Akkorde spielen kann. Sie ist einer der Motoren des Debütalbums „-!-„, das sich irgendwo zwischen Hard Rock, Alternative-Klängen, ein wenig Classic- und sogar Metal-Wahnsinn bewegt. Und trotz aller Widrigkeiten kommt der Sound der nach eigenen Angaben einst schlechtesten Band ihrer Hochschule prächtig zusammen.

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Mason Hill

Mason Hill – Against The Wall

Obwohl Mason Hill, einst ein kühner Wunschtraum der beiden Schüler Scott Taylor und James Bird, seit 2013 Form annehmen, dauerte es bis heute für das Debütalbum. Die Herren aus Glasgow wollen nicht ins Detail gehen und erklären, dass sie falschen Versprechungen aufgesessen seien, dass die Zerstörung großer Erwartungen beinahe zur Auflösung geführt hätte. Glücklicherweise kam es dazu nicht und die fünf Schotten haben nun endlich einen anständigen Deal, eine starke Platte und sogar ein klein wenig Hype am Start. „Against The Wall“ erinnert ein wenig an die großen US-Alternative-Rock-Bands der letzten 20 Jahre.

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The New Madness

The New Madness – After Hours

Vor drei Jahren tauchten The Dead-On aus dem Nichts mit einer kurzweiligen Single auf. Die Band hüllte sich in so manches Mysterium, über die beteiligten Musiker wusste man herzlich wenig. Aufgrund namentlicher Ähnlichkeiten folgte später die Umbenennung in The New Madness und, nach einigen weiteren Kleinformaten, nun das Debütalbum. Hinter dem Namen, so viel ist nun klar, steckt eine international besetzte Truppe um den dänischen Frontmann Bjarke Sørensen. Er ist das Gesicht des bluesigen Garagen-Rock auf „After Hours“.

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King Creature

King Creature – Set The World On Fire

Von 0 auf 100 in zwei Jahren: So viel Zeit verging zwischen der Gründung von King Creature und einem ersten Support-Gig für Motörhead. Das Quartett aus Cornwall teilte sich in späteren Jahren die Bühne mit Megadeth und Down, tourte mit Therapy? durch das Land und veröffentlichte nebenbei ein beachtliches Album sowie mehrere Kleinformate. Für den Nachfolger musste das Hard-Rock-Quartett in eine Garage ausweichen und sich digital mit Produzent John Cornfield austauschen – ein Begleiteffekt des ersten britischen Lockdowns. Entsprechend ist der Albumtitel „Set The World On Fire“ als Kampfansage zu verstehen.

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Holy Roller Baby

Holy Roller Baby – Frenzy

Man mag es ihren Songs nicht anhören, aber eigentlich halten sich Holy Roller Baby nicht gerade für cool. Und doch wollen die Texaner unbedingt lässige, abgehangene Rockmusik zocken. Glücklicherweise muss das kein Widerspruch in sich sein, und so zog es das US-Quartett mit dem verschwitzten, treibenden 70s-Sound vor geraumer Zeit sogar nach Großbritannien, um das Debütalbum aufzunehmen. Tatsächlich ist „Frenzy“ viel mehr als ’nur‘ eine Rockplatte und trägt den Soul tief in sich.

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Corey Taylor

Corey Taylor – CMFT

Revolutionäre Metal-Wutproben mit Slipknot, Hard-Rock-Chart-Topper mit Stone Sour, mehrere Bücher auf den Beststeller-Listen: Corey Taylor ist ein Tausendsassa. Neben seinen beiden gigantischen Bands und diversen Nebenschauplätzen nimmt der charismatische Sänger nun ein weiteres Projekt in Angriff, und zwar in kompletter Eigenregie. Taylor gibt’s nun auch als Solokünstler mit Songs, die teils bis in seine Jugend zurückreichen, sowie komplett neuem Material. Ob kerniger Rock, Punk oder HipHop, auf „CMFT“ kommt zusammen, was eigentlich schon lange zusammengehört.

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King Mothership

King Mothership – The Ritual

Zwischen den ersten beiden Alben seiner Hauptband Periphery begann Sänger Spencer Sotelo still und heimlich mit den Arbeiten an einem Soloprojekt. Sotelo veröffentlichte ein paar Demos über Soundcloud, bevor er keinen Bock mehr auf die eingeschlagene Richtung hatte und die Songs ins Archiv packte. Immer wieder von Fans darauf angesprochen, grub er die Sessions vor ein paar Jahren erneut aus und entschloss sich, das King Mothership getaufte Soloprojekt zu komplettieren und neu abzumischen. Neun Jahre nach der ersten geschriebenen Note landet „The Ritual“ nun endlich.

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Mother's Cake

Mother’s Cake – Cyberfunk!

Wahre Größe entspringt an Skisprungschanzen – klingt komisch, trifft aber zumindest im Fall von Mother’s Cake zu. Die Bergisel-Live-Platte der drei Innsbrucker entpuppte sich als musikalisches Wunderwerk größter Ausnahmeklasse. Für den Nachfolger schaffte man sich einen echten Ideen-Pool an, wählte echte Perlen aus und entwickelte diese zu in mehreren Takes aufgenommenen Songs – so weit, so trocken. Tatsächlich ist „Cyberfunk!“ aber alles andere als das, sondern ein erstaunliches Abbild des ideal gewählten Albumtitels.

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