Schlagwort: Hard Rock

The Picturebooks

The Picturebooks – The Major Minor Collective

Unverhofft rockt oft: Für ihr letztes Album „The Hands Of Time“ nahmen The Picturebooks einen fantastischen Track mit Chrissie Hynde auf. Fynn Grabke und Philipp Mirtschink ließen sich davon inspirieren, reisten zunächst nach Schweden für etwas prominente Unterstützung und setzten sich schließlich mit allerlei Szenegrößen in Verbindung. Das Ergebnis ist „The Major Minor Collective“, eine Platte mit allerlei prominenten Gästen sowie mit Bassläufen von Dave Dinsmore (Brant Bjork) und Ryan Sinn (The Distillers). In zwölf Akten setzt es das größte Rockfest in der bis dato bereits mehr als ansehnlichen Karriere des Power-Duos.

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Helloween

Helloween – Helloween

Die Rückkehr von Gründungsmitglied Kai Hansen und Goldkehlchen Michael Kiske zu den Melodic Power Metal-Urvätern Helloween dürfte eines der größten Ereignisse innerhalb der deutschen Heavy Metal-Szene der letzten fünf Jahre gewesen sein. Nach wie vor überstrahlen die 80er-Scheiben „Walls Of Jericho“ und die beiden Keeper-Alben alles, was die Band ab den 90er Jahren aufgenommen hat. Umso größer sind natürlich die Fan-Erwartungen, wie das erste Album der Band mit gleich drei Sängern (denn Andi Deris ist natürlich auch weiterhin an Bord) wohl ausfallen könnte. Dass es sich beim selbstbetitelten „Helloween“ angesichts dieser Hoffnungen NICHT um eine Enttäuschung handelt, sagt somit schon mal viel über das neue Werk des Hamburger Septetts aus.

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cleopatrick

cleopatrick – Bummer

Die Suche nach kompetenten Musikern in einer Kleinstadt bringt gewisse Schwierigkeiten mit sich. cleopatrick können ein Lied davon singen. Luke Gruntz und Ian Fraser aus Coburg, Ontario sind beste Freunde seit dem Kindergarten, ein anständiger Bassist ließ sich aber partout nicht finden. Also geht es ohne, schon ging man als cleopatrick durch die Decke. Das Duo widmet sich klassischen Hard-Rock-Klängen mit Retro-Elementen, fühlt sich aber ebenso dem HipHop zugetan. Dessen Wucht und Kniffe halten auf dem Debütalbum „Bummer“ Einzug.

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The Datsuns

The Datsuns – Eye To Eye

Zu Beginn des Jahrtausendwechsels, als The-Bands in aller Munde waren, mischten auch The Datsuns für ein paar Alben mit. Die Neuseeländer packten drei starke Alben mit dem einen oder anderen Indie-Hit („Harmonic Generator“, „Blacken My Thumb“) aus, tourten mit den Folgewerken vor allem durch die Heimat, Australien, Japan und Nordamerika, nur um lange Zeit einfach komplett unterzutauchen. Das siebte Studioalbum erscheint nun sieben Jahre nach dem Vorgänger. Ist „Eye To Eye“ der erhoffte Comeback-Husarenritt aus der Garage?

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The Limit

The Limit – Caveman Logic

Supergroups scheint es mittlerweile wie Sand am Meer zu geben, und doch sind The Limit irgendwie anders. Hier trifft Bobby Liebling, Frontmann der Doom-Rock-Legenden Pentagram, auf die Punk-Urväter Sonny Vincent (Testors) und Jimmy Recca (The Stooges) sowie Hugo Conim und João Pedro Ventura von den portugiesischen Doom-Metal-Veteranen Dawnrider – sicher kein vorhersehbares Line-up. Und doch passt diese auf den ersten Blick ungewöhnliche Kombination prima zusammen mit einem Sound zwischen Rock, Punk und ein wenig Finsternis. „Caveman Logic“ klingt wie der x-te Frühling für die beteiligten Musiker und hat viel mehr als nur bekannte Namen zu bieten.

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Heavy Feather

Heavy Feather – Mountain Of Sugar

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren landeten Heavy Feather mit ihrem Debütalbum „Débris & Rubble“ einen Volltreffer. Die Mischung aus 60s-Rock und mächtiger Blues-Stimme wurde für die Schweden zum vollen Erfolg. Darauf will sich das Quartett aus Stockholm aber keineswegs ausrasten, zumal die geplante Tour deutlich abgekürzt werden musste. Für den Nachfolger „Mountain Of Sugar“ bemüht man sich um noch rohere Energie mit mehr Heavyness und einem etwas ausgeprägteren Faible für dies 70s. So sollen unter anderem Bands wie Free, Cream und Lynyrd Skynyrd Pate gestanden haben.

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Dead Poet Society

Dead Poet Society – -!-

Gäbe es Dead Poet Society nicht, man müsste sie erfinden. Der Rock-Ansatz des US-Quartetts ist irgendwie anders. Mit einer gewissen Verachtung für den sogenannten modernen Output des letzten Jahrzehnts ausgestattet, wollte die Band alles anders machen. Dazu gehört eine eigentlich kaputte siebensaitige Gitarre, der sämtliche Bünde mit einem Lötkolben entfernt wurden, und die keine traditionellen Akkorde spielen kann. Sie ist einer der Motoren des Debütalbums „-!-„, das sich irgendwo zwischen Hard Rock, Alternative-Klängen, ein wenig Classic- und sogar Metal-Wahnsinn bewegt. Und trotz aller Widrigkeiten kommt der Sound der nach eigenen Angaben einst schlechtesten Band ihrer Hochschule prächtig zusammen.

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Mason Hill

Mason Hill – Against The Wall

Obwohl Mason Hill, einst ein kühner Wunschtraum der beiden Schüler Scott Taylor und James Bird, seit 2013 Form annehmen, dauerte es bis heute für das Debütalbum. Die Herren aus Glasgow wollen nicht ins Detail gehen und erklären, dass sie falschen Versprechungen aufgesessen seien, dass die Zerstörung großer Erwartungen beinahe zur Auflösung geführt hätte. Glücklicherweise kam es dazu nicht und die fünf Schotten haben nun endlich einen anständigen Deal, eine starke Platte und sogar ein klein wenig Hype am Start. „Against The Wall“ erinnert ein wenig an die großen US-Alternative-Rock-Bands der letzten 20 Jahre.

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The New Madness

The New Madness – After Hours

Vor drei Jahren tauchten The Dead-On aus dem Nichts mit einer kurzweiligen Single auf. Die Band hüllte sich in so manches Mysterium, über die beteiligten Musiker wusste man herzlich wenig. Aufgrund namentlicher Ähnlichkeiten folgte später die Umbenennung in The New Madness und, nach einigen weiteren Kleinformaten, nun das Debütalbum. Hinter dem Namen, so viel ist nun klar, steckt eine international besetzte Truppe um den dänischen Frontmann Bjarke Sørensen. Er ist das Gesicht des bluesigen Garagen-Rock auf „After Hours“.

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King Creature

King Creature – Set The World On Fire

Von 0 auf 100 in zwei Jahren: So viel Zeit verging zwischen der Gründung von King Creature und einem ersten Support-Gig für Motörhead. Das Quartett aus Cornwall teilte sich in späteren Jahren die Bühne mit Megadeth und Down, tourte mit Therapy? durch das Land und veröffentlichte nebenbei ein beachtliches Album sowie mehrere Kleinformate. Für den Nachfolger musste das Hard-Rock-Quartett in eine Garage ausweichen und sich digital mit Produzent John Cornfield austauschen – ein Begleiteffekt des ersten britischen Lockdowns. Entsprechend ist der Albumtitel „Set The World On Fire“ als Kampfansage zu verstehen.

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