Schlagwort: Hard Rock

King Mothership

King Mothership – The Ritual

Zwischen den ersten beiden Alben seiner Hauptband Periphery begann Sänger Spencer Sotelo still und heimlich mit den Arbeiten an einem Soloprojekt. Sotelo veröffentlichte ein paar Demos über Soundcloud, bevor er keinen Bock mehr auf die eingeschlagene Richtung hatte und die Songs ins Archiv packte. Immer wieder von Fans darauf angesprochen, grub er die Sessions vor ein paar Jahren erneut aus und entschloss sich, das King Mothership getaufte Soloprojekt zu komplettieren und neu abzumischen. Neun Jahre nach der ersten geschriebenen Note landet „The Ritual“ nun endlich.

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Mother's Cake

Mother’s Cake – Cyberfunk!

Wahre Größe entspringt an Skisprungschanzen – klingt komisch, trifft aber zumindest im Fall von Mother’s Cake zu. Die Bergisel-Live-Platte der drei Innsbrucker entpuppte sich als musikalisches Wunderwerk größter Ausnahmeklasse. Für den Nachfolger schaffte man sich einen echten Ideen-Pool an, wählte echte Perlen aus und entwickelte diese zu in mehreren Takes aufgenommenen Songs – so weit, so trocken. Tatsächlich ist „Cyberfunk!“ aber alles andere als das, sondern ein erstaunliches Abbild des ideal gewählten Albumtitels.

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The Hawkins

The Hawkins – Silence Is A Bomb

Die vier Musiker hinter The Hawkins müssen Rock’n’Roll mit der Muttermilch aufgesogen haben. Sie stammen aus einer schwedischen Kleinstadt mitten im Wald, wie sie gerne betonen, kennen sich schon ewig und machen seit sieben Jahren gemeinsam Musik. In dieser Zeit sprang ein Album ab, dazu kommen diverse Kleinformate, welche den Bogen von Queen über The Hives bis zu Royal Republic spannen. „Silence Is A Bomb“ packt all das erneut in den rifflastigen Turbomixer.

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Fixation

Fixation – Global Suicide

Ein neues norwegisches Powerhouse setzt aktuell zum Ansturm auf den Rock-Olymp an. Fixation sind noch recht jung, aber bereits einige Jahre unterwegs und tingeln seither durch die Clubs ihrer Heimat. Musikalisch bewegt sich das Quintett irgendwo zwischen Hard Rock, Alternative, ein wenig Prog und Core – eingängig, hooklastig, ein wenig überdrüber und in den richtigen Momenten vogelwild. „Global Suicide“ ist ihre erste EP.

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Hank von Hell

Hank von Hell – Dead

Im Herbst 2018 kehrte Hank von Hell zurück, dieses Mal solo. Der ehemalige Turbonegro-Frontmann befasste sich auf „Egomania“ mit seinem musikalischen Erbe – ohne große Überraschungen, dafür mit guten Songs. Seinen Zylinder hat er zwar gegen ein Bandana eingetauscht, sonst hat sich aber wenig verändert. „Dead“ spielt mit dem Ableben der Kunstfigur, die letztlich doch – erwartungsgemäß – wie Phönix aus der Asche steigt.

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Axel Rudi Pell

Axel Rudi Pell – Sign Of The Times

Die Zeit der Experimente ist bei Axel Rudi Pell, dem Wattenscheider Gitarrenvirtuosen, schon lange vorbei. Waren auf seinen Alben in den 90ern immer auch mal wieder ungewöhnliche Songs enthalten, liefert er seit den 2000ern stets genau das ab, was sich seine Fans von ihm und seiner Band um Sänger Johnny Gioeli wünschen. Das soll nicht heißen, dass sich seitdem alle Alben der Band gleich anhören, aber gerade die letzte Scheibe „Knights Call“ fiel insgesamt etwas zu unkreativ aus. Umso schöner, dass Axel mit „Sign Of The Times“ dieses Mal ein richtig gutes und glücklicherweise auch richtig abwechslungsreiches Album abliefert.

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The Goners

The Goners – Good Mourning

Teile von Yvonne (der Band, nicht der Catterfeld) und der ehemalige Sänger / Gitarrist von Salem’s Pot finden mit The Goners ein neues Betätigungsfeld. Das Quintett aus Eskilstuna, etwas über 100 km westlich von Stockholm gelegen, versteht sich auf handfesten Rock aus der Garage mit Hard’n’Heavy-Anleihen. Dicke Riffs, düstere Untertöne und ein Hauch von Untergangsstimmung umwehen den Einstand „Good Mourning“, der vermutlich nichts mit „‚Allo ‚Allo“ zu tun hat.

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Vug

Vug – Onyx

Nach ellenlanger Anlaufzeit erschien im Frühjahr 2018 schließlich das selbstbetitelte Debütalbum von Vug, geraume Zeit zuvor aufgenommen. Der ewige Geheimtipp bestätigte seine eindrucksvolle Form zwischen bluesigem Hard Rock und druckvoll-metallischen Klängen. Drummer Nick DiSalvo ging in der Zwischenzeit von Bord, um sich seiner Hauptband Elder zu widmen, man ist sich aber nach wie vor freundschaftlich verbunden. Leonard Vaessen von den aufgelösten White Dukes übernahm den Posten hinter der Schießbude und brauchte auch gleich ein eigenes Studio mit. Schon war der Nachfolger „Onyx“ fertig.

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Woodland

Woodland – Bad Days In Disguise

Seit Jahren machen Woodland Norwegens Club-Bühnen unsicher und wagen sich immer wieder in südlichere Gefilde vor. Das Quintett aus Trondheim steht auf zeitlosen Rock – hart, fuzzig, durchaus bluesig und immer mit Blick auf die Garage. „Go Nowhere“ sorgte vor zweieinhalb Jahren für beste Unterhaltung, schon steht der Nachfolger in den Startlöchern. Auf dem dritten Studioalbum „Bad Days In Disguise“ setzt es mittlerweile gewohnte Kost mit unheimlicher Power und viel Nachdruck.

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Laura Cox

Laura Cox – Burning Bright

Natürlich könnte man über Frauen an der Gitarre sprechen, über die nach wie vor bestenfalls stiefmütterliche Repräsentation in der Rockmusik und über Schönheitsideale, die an allen Ecken und Enden das Gespräch dominieren. Laura Cox lässt jedoch die Musik für sich sprechen, und das ist die richtige Herangehensweise. Ihr Debütalbum „Hard Blues Shot“ knackte in Frankreich die 10.000er Marke, ihr überaus erfolgreicher YouTube-Kanal kann über 90 Millionen Views aufweisen. Nun startet die Gitarristin und Sängerin ein weiteres Mal durch. Auf „Burning Bright“ packt sie abermals ordentlich Blues, Southern und Hard Rock in den leidenschaftlich groovenden Mixer.

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