Schlagwort: HipHop

Caligola – Back To Earth

Während sich Mando Diao eine kleine Auszeit nehmen, bringen Björn Dixgård und Gustaf Norén, die beiden Stimmen und Songwriter der Schweden, ein neues Projekt an den Start. Caligola ist eigentlich ein internationales Netzwerk für schwedische Künstler – Musiker, Tänzer, Maler, Fotografen, Schauspieler und Modeschöpfer – dem Dixgård und Norén nun gemeinsam mit den Brüdern Salla und Masse Salazar (Latin Kings, Produzenten des Mando Diao-Albums „Give Me Fire“) so etwas wie ein Gesicht nach außen verpassen. Bei ihrem Debütalbum „Back To Earth“ handelt es sich aber keineswegs um eine weitere Garage Rock-Platte, sondern eine Art Antwort auf Gnarls Barkley und Gorillaz mit skandinavischer Prägung.

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Interview mit Astronautalis

Als Kritikerliebling und legitimer Nachfolger von Beck hat sich Charles Andrew Bothwell unter seinem Künstlernamen Astronautalis bereits weit über die Grenzen seiner Heimatstadt Minneapolis, Minnesota einen Namen gemacht. Irgendwo zwischen HipHop, Folk und Singer/Songwriter sprengt er Genre-Grenzen zwischen scharfzüngigen Rhymes, authentischem Storytelling und dezentem Pop-Appeal. Was im März 2009 auf „Pomegranate“ bereits hervorragend funktioniert hat, wird nun auf seinem vierten Album „This Is Our Science“ vertieft. Im Interview verrät Astronautalis, was es mit der wissenschaftlichen Ebene seiner neuen Platte auf sich hat, und wie er versucht, das Innenleben eines Künstlers seinen Hörern zugänglich zu machen.

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Professor Green – At Your Inconvenience

Während Professor Green in seiner britischen Heimat bereits zu Beginn seiner Karriere große Erfolge einfahren konnte – das Album „Alive Till I’m Dead“ schaffte es auf die #2, die Single „I Need You Tonight“ auf die #3 – ging es hierzulande nicht ohne Anlaufschwierigkeiten vor sich. Erst mit „Read All About It“, Greens erster UK-#1, gelang über Downloads ein Einstieg in die Top 80, die erste deutsche Chartplatzierung für den Rapper. Das dazugehörige Album „At Your Inconvenience“ kommt mit Verkäufen im sechsstelligen Bereich, einer Gold-Auszeichnung und der beinahe obligatorischen dreimonatigen Verzögerung von der Insel. Darauf macht es Green weder sich noch seinen Fans einfach.

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Scroobius Pip feat. B. Dolan – Soldier Boy (Kill ‚Em)

Im Doppelpack mit Dan Le Sac bereichert David Peter Meads aka Scroobius Pip – eine bewusst falsche Schreibung des Edward Lear-Gedichts „The Scroobious Pip“ – seit einigen Jahren die britische Rap-Szene mit unorthodoxen, elektronischen Tracks und einer kaum überschaubaren, hochgradig anspruchsvollen Textmenge. Nach ersten Top 40-Platzierungen in der Heimat und einer Kollaboration mit Pos Plug Won von De La Soul veröffentlichte Pip vergangenen Herbst sein Solo-Debüt „Distraction Pieces“. Die bereits vierte Single „Soldier Boy (Kill ‚Em)“ verbindet einen bestens vertrauten Nerv-Track mit Cleverness und Noise.

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B.o.B feat. André 3000 – Play The Guitar

Gerade im HipHop-Feld ist der Crossover-Gedanke stärker ausgeprägt denn je. Stellvertretend dafür steht der 22jährige Bobby Ray Simmons aka B.o.B, der gemeinsam mit Bruno Mars, Paramore-Sängerin Hayley Williams und Jessie J Hit an Hit reihen konnte. Sein Soloalbum „B.o.B Presents: The Adventures Of Bobby Ray“ floppte dennoch. Aus dem für März angekündigten Nachfolger „Strange Clouds“ soll nach dem Titeltrack (sein vierter Top 10-Hit in den USA) nun bereits ein zweiter Song digital und ohne großen Promo-Aufwand veröffentlicht werden. Schade drum, denn wie schon das gecancelte „Magic“ macht „Play The Guitar“ mit seinen Rock-Elementen Laune.

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Astronautalis – This Is Our Science

Als Kritikerliebling und legitimer Nachfolger von Beck hat sich Charles Andrew Bothwell unter seinem Künstlernamen Astronautalis bereits weit über die Grenzen seiner Heimatstadt Minneapolis, Minnesota einen Namen gemacht. Irgendwo zwischen HipHop, Folk und Singer/Songwriter sprengt er Genre-Grenzen zwischen scharfzüngigen Rhymes, authentischem Storytelling und dezentem Pop-Appeal. Was im März 2009 auf „Pomegranate“ bereits hervorragend funktioniert hat, wird nun auf seinem vierten Album „This Is Our Science“ vertieft, das es mit vier Monaten Verspätung endlich über den Atlantik geschafft hat.

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Casper – Auf und davon

Auf und davon – und ab in die Charts. Casper, bürgerlich Benjamin Griffey, gehört mit seinem rotzigen Elektro-Pop-Rap-Crossover ganz sicher zu den interessantesten Newcomern des Jahres 2011. Sein zweites Album „XOXO“ landete prompt auf Platz 1 und auch für die Single „So perfekt“ lief es ordentlich in den Charts. Nach der ergreifenden Gänsehaut-Ballade „Michael X“, welche verkaufszahlenmäßig leider unterging, wird nun mit „Auf und davon“ ein weiterer Titel im Stil von „So perfekt“ ausgekoppelt.

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The Roots – undun

Zeit ist für The Roots ein kostbares Gut. Als Showband der Late Night-Show von Jimmy Fallon sind sie fünf Mal die Woche im US-TV zu sehen, finden Zeit für wöchentliche DJ-Auftritte und neben zwischendurch – Schlaf wird sowieso überbewertet – faszinierende Platten auf. „Wake Up!“, ihre im September 2010 erschienene Kollaboration mit John Legend, die sich sozialbewusster und -kritischer Soulmusik der 60er und 70er annahm, wurde mit drei Grammys ausgezeichnet. „undun“ befasst sich nun mit dem bereits zu Ende gegangenen Leben des fiktiven Redford Stephens in episodischer Rückblende.

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Stereo MCs – Sunny Day

Ihre große Revolution haben die Stereo MCs bereits in den 90ern angezettelt und sind dabei trotz langen Jahren in der Quasi-Anonymität einigermaßen relevant geblieben. Von ihren Post-Durchbruchs-Alben ist die aktuelle Platte „Emperor’s Nightingale“ sicherlich das große Highlight, auch wenn es damit leider nicht für die Charts gereicht hat. In Form der ersten Single „Boy“, Teil einer Video-Trilogie, wurde mit souligen Klängen und smarten Retro-Piano-Sounds von Jamie Cullum überrascht. „Sunny Day“ hingegen setzt wieder auf deutlich elektronischere Elemente.

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Culcha Candela – Hungry Eyes

Karrieretechnisch könnte es für Culcha Candela momentan kaum besser laufen: Die Berliner Reggae- / Dancehall-Truppe gewann dieses Jahr den COMET als beste Band, spielte eine ausverkaufte Tour und kratzte mit dem Song „Berlin City Girl“ an den Top 10. Eine Nominierung für den MTV Europe Music Award als bester deutscher Act gab’s zudem gratis oben drauf. Logisch, dass die Jungs noch ein Weilchen länger auf der Erfolgswelle reiten wollen und folglich noch dieses Jahr ihr neues Album „Flätrate“ veröffentlichen, welches voraussichtlich am 25. November erscheint. Die erste Single „Hungry Eyes“ kommt passend zur Jahreszeit recht düster daher, bietet den Fans insgesamt jedoch Altbewährtes.

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