Schlagwort: HipHop

Lupe Fiasco feat. Ed Sheeran – Old School Love

Hierzulande seit der Top-40-Single „Superstar“ in den Charts nicht mehr in Erscheinung getreten, zählt der mit einem Grammy ausgezeichnete Lupe Fiasco zu den Großen der intelligenten Rap-Zunft. Sein 2012 erschienenes Album „Food & Liquor II“ verdiente sich den Untertitel „The Great American Rap Album“ redlich, warf mit „Around My Way“ und „Battle Scars“ immerhin zwei international erfolgreiche Singles ab. Für Anfang nächsten Jahres ist in Form von „Tetsuo & Youth“ bereits eine weitere Platte angekündigt. Einen ersten Vorgeschmack gibt es bereits mit „Old School Love“.

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Samy Deluxe feat. Matteo Capreoli – Perlen vor die Säue

Nach dem kleinen Seitensprung als Herr Sorge meldet sich Samy Deluxe wieder mit neuer Solo-Mucke zurück. Der Druck dürfte ein wenig gestiegen sein, schließlich schaffte es das letzte Album „SchwarzWeiss“ erstmals an die Spitze der deutschen Charts. Eine reguläre Platte soll im nächsten Jahr kommen, zuvor gibt es am 1. November das Mixtape „Perlen vor die Säue“ mit Gästen wie Megaloh, ASD und Brixx. Vorab erscheint der Titeltrack als Download-Single.

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Classified feat. Olly Murs – Inner Ninja

In Deutschland kaum bekannt, zählt Classified in seiner kanadischen Heimat zu den umtriebigsten Musikern des Landes. Seine erste Platte veröffentlichte Luke Boyd, so sein bürgerlicher Name, 1997 mit 18 Jahren, aktuell ist er bei seinem 15. Longplayer angelangt. Der Fleiß wurde belohnt, das schlicht „Classified“ betitelte Album erreichte die Chartspitze, mit „Inner Ninja“ gelang ihm überdies die bestverkaufte Rap-Single der kanadischen Musikgeschichte. Vielleicht klappt es nun auch international. Für den Europa-Release von „Inner Ninja“ übernimmt Olly Murs den Refrain des Folkers David Myles.

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Sepalot – Black Sky

Als Plattendreher, Blumentopf und Produzent für Ladi6 kennt man Sepalot bestens, mittlerweile auch als durchaus patenten Solokünstler mit einem Hang zum eingängigen Wahnsinn. Die Wolken, die er auf „Chasing Clouds“ noch jagte, haben sich mittlerweile zugezogen und den Himmel verfinstert. „Black Sky“ soll eine düstere Seite des Künstlers zeigen, die dieser von sich selbst zuvor nicht kannte, und dabei mit weniger Gästen auskommen. Mehr Artist-Album, mehr instrumentale Gehversuche – einfach geht anders.

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Eminem – Berzerk

Nach dem Doppelschlag „Relapse“ und „Recovery“, der unter anderem den Nummer-Eins-Hit „Love The Way You Lie“ mit sich brachte, meldet sich Eminem nach monatelangen Gerüchte um eine neue Platte zurück. „The Marshall Mathers LP 2“ soll am 5. November erscheinen und ist wohl als Fortsetzung seines internationalen Durchbruchalbums zu verstehen. Neben No ID und Dr. Dre konnte unter anderem American-Legende Rick Rubin als Produzent gewonnen werden. Er hatte auch seine Hände bei „Berzerk“, der ersten Single, im Spiel.

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Chakuza – Dieser eine Song EP

Die unheilige Allianz von HipHop und verhältnismäßig mainstreamigeren Genres geht weiter. Pandabär Cro ist mit seinem Raop-Sound regelmäßig Gast an der Spitze der Charts, Casper vertritt die emotionale, rockige Seite des Hybrid-Sounds und Clueso hat sowieso längst nichts mehr mit Rap zu tun. Nun drängt der gebürtige Linzer Chakuza darauf, in diese Phalanx einzubrechen. Mit Bushido hat er längst nichts mehr am Hut, die tiefe Stimme und die rauen, gut durchdachten Texte sind ihm jedoch geblieben. Lief es für sein aktuelles Album „Magnolia“ mit einer Top-5-Platzierung bereits gut, so bewegt sich die in EP-Form vorliegende Auskopplung „Dieser eine Song“ noch stärker in Richtung Indie-Rap.

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Dizzee Rascal feat. Robbie Williams – Goin‘ Crazy

Selbst wenn es das Wetter nicht vermuten lässt: der Sommer ist da. Die Suche nach einem potentiellen Sommerhit ist natürlich bereits in vollem Gang. Zwei Veteranen betreten die Arena und wollen mitmischen. Dizzee Rascal sorgte in seiner britischen Heimat vornehmlich für die Popularisierung von Grime, hatte hierzulande – abgesehen von der Shakira-Kollaboration „Loca“ – wenig mit den vorderen Chart-Rängen zu tun. „Goin‘ Crazy“, der Vorbote zu seinem im Laufe des Sommers erscheinenden Albums „The Fifth“, könnte dies jedoch ändern, was nicht zuletzt an einem prominenten Mitstreiter liegt.

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Gentleman – New Day Dawn

Wenn das Stichwort „deutscher Reggae“ fällt, assoziiert der geneigte Musikfreund damit neben der Berliner Combo Seeed vor allem einen: den Osnabrücker Sänger Gentleman. Seine Karriere begann mit einer Zusammenarbeit mit der HipHop-Band Freundeskreis und dem Song „Tabula Rasa“, der ihn quasi über Nacht berühmt machte. Sein zweites Studioalbum „Journey To Jah“ konnte 2002 mit Platz 14 einen ersten Achtungserfolg erzielen, der deutschlandweite Durchbruch gelang ihm jedoch zwei später mit seinem Nr. 1-Album „Confidence“ und der ebenfalls erfolgreichen Single „Superior“. Auch die beiden Nachfolger belegten mindestens Platz 2 in den Albumcharts. Nach einer knapp dreijährigen Auszeit kehrt er nun ohne seine Far East Band, dafür jedoch mit dem brandneuen 12 Tracks starken Longplayer „New Day Dawn“ zurück, das seinen bisherigen Werken qualitativ in nichts nachsteht.

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Brixtonboogie – John The Revelator

Die Welt geht unter und Brixtonboogie sind live mit dabei. Ihre Mischung aus Blues und modernen, urbanen Klängen (nicht umsonst trug ihr Debütalbum den Titel „Urban Blues“) erinnert an einen Hybrid aus den jüngeren Soulsavers und den frühen Großtaten von Everlast, bricht immer wieder die imaginäre vierte Wand gen HipHop. Ein neues Album ist wohl nur eine Frage der Zeit, der erste Appetithappen lässt ein solches vermuten: „John The Revelator“ bezieht sich auf die Offenbarung des Johannes und beschreibt den Tag des Jüngsten Gerichts. Wenn schon der ominöse Maya-Kalender nicht stimmen sollte und mindestens die Hälfte aller Katastrophenfilme der letzten Dekade eingestampft werden müsssen, dann wenigstens mit entsprechend bedrückender und doch packender Begleitmusik.

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The Black Keys & RZA – The Baddest Man Alive

Wu-Tang und Martial Arts – zwei Dinge, die Hand in Hand gehen. Es dürfte kaum verwundern, dass der Wu-Großmeister RZA beim Kinofilm „The Man With The Iron Fist“ Regie führte und sich auch um den Soundtrack kümmert, natürlich mit Rap-Allstars und Leuten aus dem Clan-Umfeld gespickt. Ebenfalls mit dabei: The Black Keys, die vor einem Jahr mit „El Camino“ einen weiteren Blues- / Funk-Leckerbissen unter das Volk gebracht haben. Ihr Projekt Blakroc, für das sie mit diversen HipHop- und RnB-Künstlern arbeiten, ist weniger bekannt, lässt die Soundtrackarbeit jedoch deutlich logischer erscheinen. Gemeinsam mit Mastermind RZA wurde „The Baddest Man Alive“ eingespielt, das nun auch als Download-Single hinterher geschoben wird.

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