Schlagwort: House

Justice – Woman Worldwide

Das französische Duo Justice verbrachte ein ganzes Jahr auf den Bühnen der Welt. Wo andere Electro-Größen lieblos auf ein paar Knöpfchen herumdrücken und ihre Show vom Band abspielen, lassen Gaspard Augé und Xavier de Rosnay die Tracks leben und atmen. Diesen konstanten Veränderungen bekannter Songs tragen sie nun Rechnung. Unterwegs nahmen sie ihre neuen Versionen bereits auf und spielten diese nun neu ein. Somit ist „Woman Worldwide“ ein Fast-Live-Album, letztlich aber ein Studio-Werk, Compilation und Mixtape zugleich.

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Makeness – Loud Patterns

Nach serienweise Singles, EPs und anderen Kleinformaten widmet sich Makeness nun endlich einem Debütalbum. Hinter diesem ominösen Pseudonym steckt der schottische Produzent Kyle Molleson, der vor Jahren nach Leeds ging, um seine an traditionellen House-, Techno- und Detroit-Sounds angelehnten Produktionen an ein breiteres Publikum zu bringen. Die Allrounder von Secretly Canadian schlugen zu und präsentieren den Full-Length-Einstand „Loud Patterns“.

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Henry Green – Shift

Bewegung ist für Henry Green alles, ob physisch oder emotional. Das schlägt sich auch in der Musik des 22jährigen Songwriters aus dem britischen Bristol nieder. Sein Sound – ein Mix aus Indie-Electro und House – wirkt stets getrieben, dabei aber dennoch entspannt; bewegend, wenn man denn so will. Nach diversen gefeierten Singles und über 8 Millionen Streams auf Spotify für seine bisherigen beiden EPs veröffentlicht Green nun sein Debütalbum „Shift“.

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Hercules & Love Affair – Omnion

Disco is alive and well – das beweisen Hercules & Love Affair von Album zu Album immer wieder aufs Neue. Oberflächlicher Hedonismus trifft auf clevere Texte und Self-Reflexion, gekleidet in Nu- und House-Variationen. „Omnion“ ist aber viel mehr als ’nur‘ eine Dance-Platte, sondern versteht sich als Konzept-Album zum aktuellen Weltgeschehen. In elf Kapiteln geht es um Vertrauen und Toleranz vor der Kulisse weltpolitischer Unruhen und Katastrophen.

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Mollono.Bass & AVA Asante – Birds Flying High

Zuerst die EP, nun gleich ein ganzes Album: Vergangenen Sommer machten 3000grad-Boss Mollono.Bass und Sängerin/Geigerin AVA Asante mit einer spannenden, groovenden Weltreise auf sich aufmerksam. Dichte Stücke, elektrisierende Atmosphäre und meditative House-Klänge führten rund um dem Globus. Statt einer Fortsetzung gibt es nun gleich beide Teile auf einem kompakten Album. „Birds Flying High“ driftet gen Frühsommer.

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Joe Goddard – Electric Lines

Wenn er nicht gerade mit Hot Chip durch die Welt tourt, verdingt sich Joe Goddard vornehmlich als Produzent und Remixer mit seinem Kellerstudio in Shoreditch als abgeschottete Homebase. Nach diversen Kleinformaten erscheint nun sein erst zweites Soloalbum – und der Erstling „Harvest Festival“ hat bereits acht Jahre auf dem Buckel. Umgeben von jungen Talenten und alten Bekannten, stürzt sich der Brite nun auf verträumte und pumpende Techno- und House-Weisheiten unter dem Banner „Electric Lines“.

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Marcus Marr & Chet Faker – Work

Angefangen hat alles über Twitter, als Chet Faker einen Song des Süd-Londoner DJs Marcus Marr teilte. Schnell kam man miteinander ins Gespräch, entlarvte sich gegenseitig als Musik-Nerd und schloss Freundschaft. Faker, im bürgerlichen Namen Nicholas Murphy, besuchte den Briten schließlich dieses Jahr im Studio. Dabei entstand eine 4-Track-EP, die House-Klänge in all ihrem Facettenreichtum mit der weichen, durchaus souligen Stimme des Australiers vereint. Unter dem Titel „Work“ ist sie nun digital über Marrs eigenes Label Detail Records erhältlich.

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!!! (Chk Chk Chk) – As If

Protest gegen Tanzverbot, ein lautmalerisches Sammelsurium, Nate Dogg und eine Weihnachts-Single – es gibt nichts, das !!! noch nicht gemacht hätten. Das US-amerikanische Tanzkollektiv fand vor knapp zwei Jahrzehnten zueinander und hat sich längst von seinen Dance-Punk-Wurzeln emanzipiert. Dance, House, ein bisschen Indie-Flair und zig weitere Stile werden in den basslastigen Mixer geworfen. „As If“ ist ihr bereits sechtes Studioalbum, das die Berufswahnsinnigen abermals in Bestform zeigt.

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Silicon – Personal Computer

Einst war Kody Nielson Mitglied von Neuseelands Kult-Punk-Band The Mint Chicks. Seinem gegenwärtigen Schaffen hört man das nur selten an. Aktuell nennt sich der stets nach Hawaii schielende Musiker Silicon und widmet sich Retro-lastigen Electro-Klängen mit ein wenig Soul, Funk und Disco, die nicht selten an Daft Punk und die ruhigeren Momente der französischen House-Kollegen erinnern. Mit dem Debütalbum „Personal Computer“ ist auch ein ambitioniertes Kunstprojekt verbunden. Musikalisch steht er sich jedoch gelegentlich selbst im Weg.

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Years & Years – Communion

50 Cent, Keane, Adele, Ellie Goulding, Jessie J und Sam Smith. Sie alle waren einmal Platz 1 der berühmt berüchtigten „BBC Sound of…“-Liste und sie alle erfüllten, was die vielen britischen Kritiker, Blogger und Musikkenner von ihnen erwarteten – den Ton angeben im Musikbusiness. Und auch diesmal scheinen die Briten ihren Kaffeesatz bzw. ihre Teeblätter richtig gelesen zu haben, denn das Elektro-Soul-Trio Years & Years schickt sich an, auch in Realität „the Sound of 2015“ zu werden. Mit „King“ konnten Sänger Olly Alexander und seine Soundbastler Emre Turkmen und Michael Goldsworthy im UK bereits ihren ersten Nummer-1-Hit feiern. Der Erfolg schwappte auch nach Deutschland. Nun soll das Debütalbum „Communion“ genauso durch die Decke gehen wie die Lead-Single.

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