Schlagwort: Rage

Sprints

Sprints – All That Is Over

Eines der ersten Alben des Vorjahres war auch eines der besten: „Letter To Self“ erschien direkt zu Jahresbeginn 2024 und machte Sprints aus dem Stand zu einer der Bands to watch, was die Touren und Festival-Auftritte der Folgezeit bestätigten. Gitarrist Colm O’Reilly zog sich früh zurück, weil die öffentliche Aufmerksamkeit nichts für ihn war, mit Zac Stephenson wurde ein mehr als adäquater Ersatz gefunden. Gemeinsam wollte man den eigenen Sound weiter ausreizen und neue Extreme finden, zudem den großen Graben zwischen einer Zeit voller Erfolge und Veränderungen sowie der immer hässlicher werdenden Welt ringsum entsprechend ausleuchten und verarbeiten. „All That Is Over“ versucht sich daran.

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Rage

Rage – A New World Rising

Peavy Wagner ist ein echtes Arbeitstier. Anders ist es nicht zu erklären, dass der Rage-Vokalist mit seiner Band in 40 Jahren bereits 27 Alben rausgehauen hat – und das trotz einer phasenweise sehr wechselhafter Bandbesetzung. Auch wenn die Hochphase des Herner Trios ganz klar in den 90er und 00er Jahren zu verorten ist, steht die Band auch heute noch voll im Saft – immerhin haben Rage im letzten Jahr mit dem sehr abwechslungsreichen „Afterlifelines“ ein spätes Karrierehighlight abgeliefert. Und jetzt, nur ein Jahr später, kommt mit „A New World Rising“, dem 28. Studiowerk, schon der Nachfolger in die Läden.

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Rage

Rage – Afterlifelines

40 Jahre Rage – die Herner Truppe um Sänger Peavy Wagner kann auf eine überaus bewegte Geschichte zurückblicken. Chaotischer wilder Speed Metal in den Anfangstagen als Avenger, der langsame, aber stetige Wandel zum leicht thrashigen Power Metal in der Triophase mit Manni Schmidt und Chris Efthimiadis und in der anschließenden Quartettphase Mitte der 90er, dann der plötzliche Wechsel zum orchestralen Metal, die Trennungs- und Krisenjahre, die folgenden progressiv-frickeligen Alben mit Victor Smolski und schließlich die Rückkehr zur Power Metal-Kernkompetenz Mitte der 2010er. Kann man im Jubiläumsjahr auf eine derart bewegte Vergangenheit überhaupt angemessen zurückblicken? Rage können, was sie mit dem Doppelalbum „Afterlifelines“, das musikalisch nahezu alle Phasen der Bandgeschichte berücksichtigt, fabulös unter Beweis stellen.

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Rage – Resurrection Day

Das Leben kann so unfair sein: Da hauen Rage mit „Wings Of Rage“ mal so eben ihr bestes und abwechslungsreichstes Album seit 20 Jahren raus, und dann können sie die Platte wegen Corona kaum live präsentieren. Anschließend muss auch noch Gitarrist Marcos Rodríguez das Bandgefüge aus persönlichen Gründen verlassen. Aber Bange machen gilt nicht und flugs hat Fronter Peavy Wagner mit Stefan Weber und Jean Bormann zwei neue Gitarristen an Bord geholt, so dass die Herner Truppe erstmals seit Ende der 90er Jahre wieder als Quartett fungiert. „Resurrection Day“, das erste Album in dieser Konstellation, ist dann auch vor allem eines geworden: powervoll!

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Rage – Wings Of Rage

36 Jahre Bandgeschichte – And The Rage Goes On: „Wings Of Rage“ ist tatsächlich schon das vierundzwanzigste Werk des Herner Trios (die Refuge- und LMO-Werke nicht mal mitgerechnet). Nach bewegten Zeiten und einer kompletten Neuaufstellung der Band im Jahr 2015 geht es seitdem deutlich konstanter im Hause Rage zu. Die neue Scheibe ist bereits das dritte Album im aktuellen Line-Up mit Urmitglied Peavy Wagner und den beiden Jungspunden Marcos Rodriguez und Vassilios „Lucky“ Maniatopoulos – und – so viel sei vorweggenommen – auch das abwechslungsreichste und beste seit mindestens 15 Jahren.

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De/Vision – Popgefahr

Es sollte nach drei Top-Alben und einer Werkschau ihr persönliches Highlight werden, doch tatsächlich waren De/Vision auf „NOOB“ ein wenig stagniert, haben sich im Nachhinein als etwas zu brav erwiesen. Wie passend, dass das neue Album – wie auch das eigens geschaffene Label – den Titel „Popgefahr“ trägt.

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Bundesvision Song Contest 2009: Die Teilnehmer

Potsdam tobt. Nachdem Subway To Sally mit Minimal-Vorsprung den Pott nach Brandenburg geholt haben, wird hier der Bundesvision Song Contest 2009 ausgetragen. Einmal mehr treffen Newcomer auf etablierte Acts. Anhand des letzten Jahres hat man gesehen, dass Überraschungen möglich sind. Hier findet ihr die hoffnungsvollen Teilnehmer am fünften Raab’schen Sänger-Wettstreit:

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