Schlagwort: RnB

Shura

Shura – Forevher

BKLYNLNDN. Was im ersten Moment wie eine wilde Aneinanderreihung von Buchstaben aussehen mag, ist in Wahrheit eine Kurzform von Brooklyn London – und eine gute Umschreibung, worum es auf Shuras neuem Album „Forevher“ geht. Kürzlich ist die gebürtige Britin nämlich von London nach Brooklyn gezogen, um näher bei ihrer Liebsten zu sein, die sie über eine Dating-App kennen lernte. Weite Teile der Platte handeln von dieser intensiven Liebe, und eben drauf bezieht sich auch eine weitere Kurzform innerhalb des Albumtitels: „Forevher“ bedeutet nämlich nicht weniger als „Forever (With) Her“.

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Los Retros

Los Retros – Retrospect

Mauri Tapia ist kaum aus der High School raus, schon nähert er sich dem großen Durchbruch. Bereits seit seinem 16. Lebensjahr veröffentlicht er als Los Retros Musik, irgendwo zwischen Soft Rock und Alternative Pop angesiedelt. Der Retro-Vibe steckt bereits im Künstlernamen – die 60s und 70s lassen grüßen – jetzt kommt er auch auf Platte. Zwei Monate nach dem digitalen Release erscheint die erste EP „Retrospect“ endlich auch auf Vinyl.

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Kimberose

Kimberose – Chapter One

Frankreichs Queen of Soul kommt eigentlich aus London. Die 28jährige Kimberly Kitson-Mills mit britischem Vater und ghanaischer Mutter ging vor zwölf Jahren nach Chantilly bei Paris, nahm an „La Nouvelle Star“, der französischen Version von „Das Supertalent“, teil und entdeckte schließlich Soul-Klassiker für sich. Gemeinsam mit zwei Freunden gründete sie Kimberose. 2017 erschien ihre erste EP, vergangenes Jahr das Debütalbum „Chapter One“, das mit etwas Verspätung nun auch in Deutschland landet.

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Kelly Finnigan

Kelly Finnigan – The Tales People Tell

Obwohl sie bereits seit über einem Jahrzehnt touren, bleiben die Monophonics zumindest hierzulande ein halbwegs unbeschriebenes Blatt. Die Band aus der Bay Area vermischt Soul und RnB mit Indie- und Psychedelic-Sounds – tanzbar, eingängig und irgendwie anders. Frontmann Kelly Finnigan versucht sich nun an einer Soloplatte und vertont sein dem Soul, HipHop und RnB gewidmetes Leben. „The Tales People Tell“ reißt im besten Sinne mit.

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serpentwithfeet – soil

Was passiert, wenn sich ein klassisch ausgebildeter Sänger und Musikwissenschaftler auf die Neugierde seiner musikalischen Jugend zurückbesinnt? Diese nicht gerade alltägliche Frage beantwortet Josiah Wise. Als serpentwithfeet widmet er sich experimentellen RnB- und Gospel-Klängen, durch elektronische Elemente verfremdet und somit wie eine etwas sanftere Version des frühen The Weeknd. „soil“ ist sein aufwühlendes Debütalbum.

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Cold Specks – Fool’s Paradise

Alles anders und doch so vertraut: Auf ihrem dritten Album bricht Cold Specks gen neue Ufer auf und begibt sich auf die Suche nach ihrer Identität als kanadisch-somalische Frau. Die bleierne Schwere von „I Predict A Graceful Explusion“ und die experimentelle Power von „Neuroplasticity“ weichen warmen RnB-Klängen und einem Hauch von Melancholie. „Fool’s Paradise“ zeugt von einer Künstlerin, die sich, ihren Sound und ihre Identität gefunden hat.

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Awa Ly – Five And A Feather

Einst träumte Awa Ly von einer Schamanin, die ihr verschiedene, von anderen Personen empfangene Geschichten – teils wahr, teils erfunden – erzählte. Sie teilte Freude und linderte Leid, doch als die Französin mit senegalesischen Wurzeln erwachte, war die Erzählerin verschwunden. Mit einer Feder bewaffnet, wird Awa Ly auf ihrem neuen Album nun selbst zur Erzählerin und führt musikalisch rund um die Welt. Von typisch afrikanischen Klängen bis zur chinesischen Laute lässt sie sich auf „Five And A Feather“ mannigfaltig begleiten.

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Jain – Makeba

In ihrer französischen Heimat ist die junge Jain einer der Breakout-Stars 2015. Mit der Single „Come“, die auf YouTube bereits über 45 Millionen Mal geklickt wurde, ging es auf Platz 1, für das dazugehörige Debütalbum „Zanaka“ gab es eine Gold-Auszeichnung. Hierzulande ist die 24jährige noch ein Geheimtipp. Passend zur kürzlich veröffentlichen Deluxe-Ausgabe ihres Erstlings setzt es nun die nächste Single „Makeba“.

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St. Paul & The Broken Bones – Sea Of Noise

Motown, Rock, Soul und alter RnB säumten „Half The City“, das vor zwei Jahren erschienene Debütalbum von St. Paul & The Broken Bones. Angetrieben von ihrem charismatischen Heiligen, Paul Janeway, sorgt das Oktett seither vor allem live für beste Laune, verkaufte die Platte auch gleich über 115.000 Mal und kletterte in die amerikanischen Top 60. Für den Nachfolger wurde ein eigenes Label, schlicht Records genannt, gegründet, hinter dem Fachmann Barry Weiss und der Publishing-Verlag von Lorde und The Weeknd stecken. „Sea Of Noise“ hat sich diese Sonderbehandlung aber auch hörbar verdient.

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Laura Mvula – The Dreaming Room

Gleich mit ihrem Debütalbum „Sing Me To The Moon“ erreichte Laura Mvula vor drei Jahren die britischen Top 10. Ihre ganz besondere, im Positiven eigentümliche Mischung aus Soul, Jazz und einem Hauch von Bon Iver’scher Kammermusik machte sie zum Kritikerliebling. Wenig später nahm sie die Platte sogar mit einem Orchester neu auf. Nun folgt der nächste Entwicklungsschritt: „The Dreaming Room“ setzt auf vertraute Klänge, bemüht sich aber ebenso um frische Akzente und hat so manch unerwarteten Unterstützer an Bord.

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