Schlagwort: RnB

Aretha Franklin – Sings The Great Diva Classics

Wenn man keine neuen Ideen hat, bringt man einfach ein ‚Greatest Hits‘-Album oder eine Cover Platte – eine Faustregel, die auf Aretha Franklin nun wirklich nicht zutrifft. Die Queen of Soul hat sich mit ihren 72 Lenzen bereits knapp sechs Jahrzehnte im Musikgeschäft gehalten – stets frisch, stets aufregend, stets überraschend. Wenn die Franklin also klassische und zeitgenössische Songs legendärer Sängerinnen covern möchte, soll sie es tun. „Aretha Frankling Sings The Great Diva Classics“ überrascht – positiv wie negativ.

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Macy Gray – The Way

Vor 15 Jahren stieg Macy Gray mit „I Try“ in die deutschen Single-Charts ein und schickte zwei weltweit erfolgreiche Alben – „On How Life Is“ und „The ID“ – hinterher, bevor sie sich einen kleineren Flopp erlaubte und vermehrt zur großen Leinwand hingezogen fühlte. Seither backt die dreifache Mutter kommerziell kleinere Brötchen, zeigt sich musikalisch aber nach wie vor von ihrer Schokoladenseite. „The Way“ – ihr achtes Studioalbum, wenn man den Stevie Wonder-Tribute „Talking Book“ miteinrechnet – hat sämtliche Erfolgszutaten eben jener bestens verkauften Platten.

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Marlon Roudette – Electric Soul

Sich von seiner erfolgreichen Band zu trennen und auf Solopfaden zu wandeln, stellt nicht nur für Ex-Boy- oder Girlgroup-Mitglieder ein oftmals risikoreiches Unterfangen dar. Auch Marlon Roudette, der 2005 als Mitbegründer des Duos Mattafix mit dem Hit „Big City Life“ die Musikwelt im Sturm eroberte, wagte im Jahr 2011 den Schritt in die Selbstständigkeit. Das Ergebnis ist bekannt: Platz 1 in Deutschland für die Debütsingle „New Age“ und ebenso hohe Chartplatzierungen in weiteren europäischen Ländern; auch das Album mit dem bezeichnenden Titel „Matter Fixed“ schaffte den Sprung in die Top 10. Fast exakt auf den Tag genau drei Jahre später versucht der Stiefsohn der schwedischen HipHop-Künstlerin Neneh Cherry, die ihrerseits zusammen mit Youssou N’Dour und „7 Seconds“ 1994 einen Welthit hatte, an ebenjenen Erfolg anzuknüpfen. Der Nachfolger „Electric Soul“ jedenfalls geht mit hohen Erwartungen ins Rennen.

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Malky – Soon

Zwei nicht gänzlich unbekannte Namen aus der zweiten Reihe wagen sich mit einem gemeinsamen Projekt in den Vordergrund. Eigentlich nahmen Malky bereits vor zwei Jahren einen Anlauf, der jedoch nicht von übermäßigem Erfolg gekrönt war. Nun versuchen es der bulgarisch-stämmige Sänger Daniel Stoyanov (u.a. Söhne Mannheims) und Keyboarder / Produzent Michael Vajna (Xavier Naidoo, Cassandra Steen, Culcha Candela, Jan Delay) eben ein zweites Mal. Beim Durchhören von „Soon“ stellt sich schnell Hoffnung ein, dass sich Qualität doch durchsetzen möge.

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St. Paul & The Broken Bones – Half The City

Aus den Südstaaten kommen neue Soul-Hoffnungsträger. St. Paul & The Broken Bones aus Birmingham, Alabama haben sich Motown-Klängen und klassischem RnB verschrieben, garniert mit einer Prise Rock und einem energiegeladenen Frontmann. Paul Janeway bzw. St. Paul sang in seiner Kindheit und Jugend im Kirchenchor vornehmlich Gospel-Songs, später in einer Led Zeppelin-Coverband und verliebte sich in die Musik Otis Reddings sowie Nick Caves. An „Half The City“, dem Debüt des Sextetts, arbeiteten sämtliche Bandmitglieder mit. In den USA mutierte das Album bereits zu einem absoluten Kritikerliebling, und das verdientermaßen.

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Michael Jackson – Xscape

Einen Plattenvertrag über 250 Millionen Dollar abzuschließen, der vorsieht, bis zum Jahr 2017 insgesamt zehn Alben zu veröffentlichen, davon träumt ohne Frage jeder Künstler. Über diese Ehre kann sich derjenige, dem sie zuteil wurde, jedoch nicht mehr wirklich freuen: Die Rede ist vom Erbe des einzigartigen King of Pop, Michael Jackson. Dessen Nachlassverwalter haben sich mit dem Labelriesen Sony Music auf diesen unglaublichen Deal geeinigt. Nachdem Ende 2010 die erste posthume CD namens „Michael“ veröffentlicht wurde, wartet man nun kurz vor seinem fünfjährigen Todestag mit dem neuen Album „Xscape“ auf, das die Handschrift erfolgreicher Produzenten wie Timbaland, Rodney Jerkins und John McClain trägt.

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Pharrell Williams – G I R L

Pharrell Williams ist einmal mehr „The Man“. Als Teil der Neptunes produzierte er Hits am laufenden Band für Britney Spears, Snoop Dogg, Nelly und Justin Timberlake. Nachdem er weder mit seinem Rockprojekt N.E.R.D noch mit seinem Soloalbum „In My Mind“ größere Erfolge feiern konnte, rückte der mittlerweile 40jährige erst einmal in den Hintergrund, bevor er 2013 wieder auftrumpfen sollte mit Credits und Gastauftritten in zwei der erfolgreichsten Singles des Jahres: „Blurred Lines“ von Robin Thicke und „Get Lucky“ von Daft Punk. Und siehe da, plötzlich stellt sich auch Pharrells Soloerfolg ein. „G I R L“ macht knapp acht Jahre nach dem mittelmäßigen Debüt verdammt viel richtig.

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Otis Redding – The King Of Soul

Am 10. Dezember 1967 stürzte eine kleine Beechcraft H18 in den Lake Montona nahe Madison, Wisconsin. Sieben der achten Insassen starben, unter ihnen der 26jährige Otis Redding, einer der einflussreichsten Soul-Sänger und -Songwriter seiner Zeit. Das nach seinem Tod veröffentlichte „(Sittin‘ On) The Dock Of The Bay“ wurde zur ersten posthumen Nummer Eins in den USA, die Faszination des Multitalents aus Georgia ist bis heute ungebrochen. Die besten, wichtigsten Momente aus Reddings kurzer aber eindrucksvoller Karriere kann man nun anhand des mächtigen Boxsets „The King Of Soul“ nacherleben.

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Rebecca Ferguson – Freedom

Das Casting-Stigma konnte Rebecca Ferguson – natürlich gerade in Deutschland, wo man davon wenig mitbekommen hatte – schnell abschütteln. Mit ihrem Debütalbum „Heaven“, das sich hierzulande ganze zwölf Wochen in den Charts halten konnte, gelang ihr ein aufregender Karrierestart. Mehr als eine Million Abnehmer weltweit sprechen für die Qualitäten der jungen Soul-Sängerin. Als die Britin im Angesichts des Erfolges nach dem passenden Soundtrack zu ihrer wachsenden Verunsicherung suchte, wurde sie in ihrer Plattensammlung nicht fündig und schrieb neue Songs, in denen sie sich wiederfinden konnte. Das daraus resultierende „Freedom“ lässt Ferguson einen weiteren kräftigen Schritt nach vorne machen.

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