Schlagwort: Shadows

Lisa Wanloo

Lisa Wanloo – Shadows

Drei Songs vor drei Jahren, so machte Lisa Wanloo 2018 erstmals auf sich aufmerksam. Die junge schwedische Singer/Songwriterin aus Hönö in den Göteborger Schären führt eine lebenslange Liebesbeziehung zu Grunge und kultiviert diese mit reduziert instrumentierten Methoden. Zuletzt ging Wanloo durch eine Zeit der Einkehr und der Klarheit, die sich nun, so lässt man verlautbaren, in einer Art sinnlicher Dunkelheit äußert, angelehnt an die etwas düstere Singer/Songwriter- und Americana-Kunst von Sharon Van Etten oder Angel Olsen. „Shadows“ wagt sich erstmals an die Albumlänge.

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Please Madame

Please Madame – Angry Boys, Angry Girls

Ein neues Album von Please Madame ist stets ein Grund zum Feiern, selbst wenn dieses von Wut unterspült wird. Wobei, so ganz kann man das nicht stehen lassen, denn das Salzburger Quartett verschreiben sich dem schöpferischen Charakter dieser Emotion, die – richtig kanalisiert und bewusst eingesetzt – zum Motor für Veränderungen werden kann. Musikalisch blieben sich die Salzburger treu und bemühen sich um poppigen Indie Rock, der noch vielfältiger strahlt. Seit 2019 arbeiteten sie an ihrem dritten Album „Angry Boys, Angry Girls“, nun ist die Zeit dafür endlich gekommen.

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The Disco Boys Vol. 9

Deutschlands erfolgreichste Mix-Compilation startet in die nächste Runde – die neunte, um genau zu sein. Raphael Krickow und Gordon Hollenga alias the Disco Boys veröffentlichen auf ihrer Compilation Reihe bereits seit 2001 die besten House-Tunes aus den Clubs und verbinden diese mit einer Tour, die diesmal passend zur Farbe der CD unter dem Motto „Der blaue Planet“ steht und noch bis Ende des Jahres anhält. Was den Sound der Boys im Vergleich zu anderen ihrer Szene so besonders macht, ist die Kombination aus aktuellen Floorfillern mit Disco-Hits der achziger Jahre. So findet man neben Songs von angesagten Größen wie Axwell, Bob Sinclar, David Guetta, Laidback-Luke, Funkerman und Jean Claude Ades zum Beispiel auch Rick Astley mit „My Arms Keep Missing You“. Gerade auf der zweiten CD wechseln die Veröffentlichungs-Jahregänge der verwendeten Tracks des Öfteren. So findet auch ein Track wie Livin Joys „Dreamer“ wieder Platz in ihren Sets – und das ohne eingestaubt zu wirken.

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