Mac Powell And The Family Reunion

Mac Powell And The Family Reunion – Back Again

Bruce Springsteen, Tom Petty – großartige Musiker mit starken Bands im Rücken. Mac Powell verfolgt eine ähnliche Vision. Der ehemalige Frontmann der kürzlich aufgelösten Christian-Rock-Band Third Day – sieben Millionen verkaufte Platten in den USA – widmet sich gemeinsam mit seiner Family Reunion der Musik seiner Eltern. Southern Rock, Country, MOR und Singer/Songwriter treffen auf charmante Weise zusammen, der Titel „Back Again“ ist durchaus programmatisch zu verstehen.

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Swain

Swain – Negative Space

Das Leben nach This Routine Is Hell war für die Niederländer Swain bislang spannend. Ihr Album „The Long Dark Blue“ lieferte spannende Ansätze, kam jedoch nur selten aus dem ersten Gang heraus. Man tourte mit diversen Post-Hardcore-Bands, legte den Selbsthass der Vergangenheit ab und begann sich musikalisch umzuorientieren. Ob „Negative Space“ nun eine Episode dieses Wandels ist oder bereits die neue, fertige Form Swains, muss sich erst zeigen. Spannend ist diese neue Platte allemal.

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Bill Ryder-Jones

Bill Ryder-Jones – Yawny Yawn

Nach dem wunderschönen „Yawn“, Ende vergangenen Jahres erschienen, juckte es Bill Ryder-Jones noch in den Fingern. Irgendetwas musste er daran verändern, die Beach Boys dienten als Inspiration. Surf-Chöre und „Good Vibrations“ gibt es keine, dafür eine komplette Neuinterpretation der Platte, einzig von Gesang und Klavier begleitet. „Yawny Yawn“ erscheint nun digital – und Ryder-Jones meint süffisant, er hätte seither eine Abneigung gegen das Aussehen seiner Hände entwickelt.

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Marathonmann

Marathonmann – Die Angst sitzt neben dir

Nach dem Release von „Mein Leben gehört dir“ nahmen sich Marathonmann erstmals etwas Zeit, um ein wenig Abstand vom Bandleben zu gewinnen und die leer getourten Akkus einigermaßen aufzuladen. Entsprechend frisch und erholt widmete man sich dem Thema Album #4. Dieses Mal dreht sich alles um Ängste, steter Begleiter von Geburt bis Tod. Auch wenn sich die Art und Form der Ängste verändern, man wird sie doch nie los. „Die Angst sitzt neben dir“ könnte in Zeiten wie diesen kaum wichtiger sein. Dazu passt auch verfeinerte musikalische Ausrichtung der Band.

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Subshine

Subshine – Easy Window

Lorraine dürfte dem einen oder anderen noch ein Begriff sein. Die Norweger, später auch als Blackroom bekannt, hatten Anfang der 2000er ein paar kleinere Hits („Heaven“, „I Feel It“) und begleiteten unter anderem Mew und Pet Shop Boys auf Tour. Ole Gunnar Gunderson ist mittlerweile solo unterwegs und widmet sich als Subshine 80s-Pop mit Wave-Einflüssen und einem Hauch von Americana. Entsprechend abwechslungsreich und eingängig gestaltet sich das Debütalbum „Easy Window“.

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The Dead Sound

The Dead Sound – Cuts

Ende vergangenen Jahres schrieb Love A-Schlagzeuger Karl Brausch erste Demos für ein herrlich düsteres Soloprojekt, auf der Bühne gemeinsam mit Bandkollege Dominik Mercier – die beiden spielen auch gemeinsam bei Matches – und Lars Borrmann von den mittlerweile aufgelösten Freiburg umgesetzt. Mittlerweile sind The Dead Sound eine Band, mit Crazysane Records wurde das passende Label gefunden. Auf dem Einstand „Cuts“ finden sich neun hibbelige, bedrohliche Tracks zwischen Post Punk, Dark Wave, Shoegaze und krautigem Psychedelic Rock.

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Metz

Metz – Automat

Wenn irgendwo eine verzerrte, komplett entstellte Gitarre laut aufheult, sind Metz meistens nicht weit. Die ungekrönten Noise-Garage-Punk-Könige aus Toronto können auf drei überaus lebhafte, kratzbürstige Alben zurückblicken. Dazu kommen eine Reihe an Kleinformaten und Sampler-Beiträgen, die nun endlich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auf „Automat“ sammeln Metz diverseste Singles, B-Seiten und Raritäten der letzten zehn Jahre.

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Imperial Teen

Imperial Teen – Now We Are Timeless

Wenn Roddy Bottum nicht gerade für Faith No More in die Tasten haut, agiert er als Frontmann von Imperial Teen, und das zuletzt eher selten. Stolze sieben Jahre sind seit dem Release von „Feel The Sound“ vergangen, ganze 23 Jahre seit dem Debütalbum. Als Indie-Pop-Institution der etwas unorthodoxen Art hat das Quartett aber nach wie vor einiges zu sagen. „Now We Are Timeless“ holt sich einen Eisberg aufs Cover und deutet einen von vielen Widersprüchen an.

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Local Store

Local Store – Magpie And The Moon

Vergangenes Jahr wurde das norwegische Rock-Urgestein Bjørn Klakegg 60. Neben seiner Tätigkeit bei der Prog-Band Needlepoint sowie diversen Session- und Live-Musiker-Tätigkeiten ist der Jazz-Gitarrist vor allem als Musiklehrer tätig. Die Ideen seines Schülers Mattias Krohn Nielsen (Beezewax) gefielen ihm so gut, dass Klakegg gleich eine Band daraus reifen ließ. Als Local Store spielt das Quartett nun folkigen Soft Rock, der entfernt an Wilco und Dungen erinnert. Ihr Debütalbum „Magpie And The Moon“ verzaubert am laufenden Band.

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Drab Majesty

Drab Majesty – Modern Mirror

Wenn Andrew Clinco nicht gerade am Drum-Hocker von Marriages parkt, widmet er sich unter seinem androgynen Alter Ego Deb DeMure feinsinnigen Synthie- und Wave-Klängen. Drab Majesty tauchen tief in die Reverb-behafteten 80er Jahre ein und lassen sich auf vorzüglichen Klangwolken tragen. „Modern Mirror“, das zweite Album dieses Albums, taucht tief in herrlich anderweltliche und doch vertraute Sounds ein.

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