The Modern Times

The Modern Times – Algorhythmic Dance Music

Sie mögen zwar die großen kommerziellen Erfolge ihrer Co-Revivalisten nicht erreicht haben, doch in Musik und Humor waren Art Brut ganz nahe am Original um Gang Of Four und Konsorten dran. Die Norweger The Modern Times treten nun in schmale Fußstapfen. Ihr unbekümmerter, selbst-ironischer und gerne mal überdrehter Sound, der auch ein wenig Idles und The Streets mitnimmt, schafft es erstmals über die Landesgrenzen. „Algorhythmic Dance Music“ ist ihr zweites Album.

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Andy Clark

Andy Clark – I Love Joyce Morris

In schöner, lockerer Regelmäßigkeit schüttelt Singer/Songwriter Andy Clark neue Platten aus dem Ärmel. Die Musik des Produzenten und Multi-Instrumentalisten kommt mit einer steten Folk-Schlagseite um die Ecke und strahlt generationenübergreifenden Charme aus. Auf seinem dritten Album „I Love Joyce Morris“ wird Clark zum Apfelbauern und schreibt gleichzeitig Songs für seine kleine Tochter, die natürlich, um ein englisches Sprichwort heranzuziehen, „the apple of his eye“ ist.

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DZ Deathrays

DZ Deathrays – Positive Rising: Part 1

Es gibt sie immer noch – diese Wahnsinnigen, die ihre Kreativität auf Doppelalben ausdehnen. Kann das gut gehen? Das ist wohl von Fall zu Fall verschieden, wie die jüngere Vergangenheit immer seltener werdener Doppel-Releases eindrucksvoll zeigt. DZ Deathrays machen nun ebenfalls mit, ohne jedoch alles auf einmal rauszuklopfen. Nach dem Release von „Bloody Lovely“ im vergangenen Jahr wuchs man offiziell zum Trio an. Die neue Bandkonstellation ergab eine Fülle an neuen Idee und Riffs, welche eben – der Kreis schließt sich – förmlich ein Doppelalbum verlangten. „Positive Rising: Part 1“ legt spannend vor.

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Gender Roles

Gender Roles – Prang

Gender Roles sind die neuesten Sprösslinge von Brightons lebhafter DIY-Szene. Das Trio supportete unter anderem bereits Jamie Lenman und PUP, veröffentlichte zwei kurzweilige EPs und will nun mit seinem leichten angepunkten Indie Rock aus der Garage durchstarten. Bei den Arbeiten an ihrem Debütalbum stellen die Briten schnell fest, dass viele Probleme hausgemacht sind. Familie, Beziehungen und die Kunst des Alleineseins prägen „Prang“.

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The Bland

The Bland – Beautiful Distance

Seit der Auflösung von The Soundtrack Of Our Lives 2012 klafft eine große Lücke im psychedelisch-folkigen Pop-Bereich, welche nun The Bland füllen könnten. Die schwedischen Landsleute sind zwar nicht ganz so rockbar wie ihre Vorväter, verstehen sich dafür ebenso auf charmante 60s-Referenzen und unverschämt eingängige Songperlen der hymnischen Art. Nach zwei durchaus spannenden Alben mutet „Beautiful Distance“ nun wie der große Durchbruch an.

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Go Go Berlin

Go Go Berlin – The Ocean

Vier Jahre nach „Electric Lives“ wagen Go Go Berlin einen neuen Anlauf. Die Dänen brauchten nach ausgedehnten Touren durch Europa, Asien und die USA mit über 250 Gigs eine dringende Auszeit und wollen nun eine ganz neue Seite zeigen. Die Gitarren rückt etwas weiter in den Hintergrund, dafür wurden die Keyboards aufgedreht – mehr Pop und Elektronik, wenn man so will. „The Ocean“ entpuppt sich als gelungener Neustart mit Luft nach oben.

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The Night Café

The Night Café – 0151

Es gibt viele gute Gründe, Hausaufgaben zu verschmähen. Ganz vorne mit dabei: eine Band gründen. Zumindest taten dies Sean, Josh, Arran und Carl aus Liverpool. Seit ein paar Jahren sind sie als The Night Café unterwegs, veröffentlichten einige spannende Singles und Kleinformate, und gelten als nächstes großes Indie-Ding. Ihr Debütalbum „0151“ vereint nun altes und neues Material auf stattlichen 63 Minuten Spielzeit. Ob das zu viel des Guten ist?

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Kaptain Kaizen

Kaptain Kaizen – Alles und nichts

Deutschsprachige Punk-Musik war selten so bunt und vielfältig wie heute. Das liegt vor allem an einer Vielzahl von Subgenres und kuriosen bis komplexen Mischungsverhältnissen mit durchaus unerwarteten Auswüchsen. Kaptain Kaizen bringen eine ordentliche Portion Emo mit an Bord. Das gebürtig aus dem Saarland stammende und mittlerweile in Mannheim ansässige Quartett kann bereits auf zwei gutklassige Alben zurückblicken. Nun bei This Charming Man unter Vertrag, erreicht „Alles und nichts“ neue Sphären.

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Ceremony

Ceremony – In The Spirit World Now

Die musikalische Metamorphose ist abgeschlossen: Von der räudigen Hardcore-Punk-Band über furiose Garage-Punker bis zur tiefen Verneigung vor Joy Division legten Ceremony in den letzten knapp 15 Jahren einen beeindruckenden Weg zurück. Mittlerweile ist das Quintett aus Rohnert Park im US-Bundesstaat Kalifornien bei poppig ausgelegtem Post Punk mit Art-Qualitäten angekommen und bohrt sich über weite Strecken tief in die Klänge der 80er Jahre. Irgendwo zwischen Devo, Echo & The Bunnymen und ein wenig Gang Of Four präsentiert sich ihr Relapse-Debüt „In The Spirit World Now“.

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Seratones

Seratones – Power

Gute Musik hat Seele, bessere Musik hat Seratones. Das Quintett aus Shreveport im US-Bundesstaat Louisiana sorgte 2016 mit seinem Debütalbum „Get Gone“ für Aufmerksamkeit. Packender Soul, ein Hauch von Jazz und scharfkantiger Rock mit punkigen Untertönen – Tourneen mit The Dandy Warhols und St. Paul & The Broken Bones sollten bald folgen. Auf „Power“, von Cage The Elephant-Gitarrist Brad Schulz produziert, geht es noch einen Tacken mitreißender und selbstbewusster vor sich.

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