The Pool

The Pool – Smokescreen

Seit Jahren touren The Pool durch die nord- und mitteleuropäische Clubszene. Das Trio um den gebürtigen Dänen Martin Bernt fühlt sich vor allem in Berlin recht wohl, wo die Mischung aus Electro, Pop, Dub und ein wenig Rock bestens angekommt. Schubladen gibt es für die Band keine, die Musik spricht für sich. Vier Jahre nach ihrem Debütalbum steht nun der Nachfolger „Smokescreen“ in den Läden. Dieser klingt, um im Norden zu bleiben, wie finstere Dúné.

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Chris Farren

Chris Farren – Born Hot

Die schmale Gratwanderung zwischen Selbstfindung, Selbsthass und (vorgetäuschtem) Selbstbewusstsein beschäftigt Chris Farren aktuell mehr denn je. Nach dem kurzen Ausflug zu Antarctico Vespucci, dem gemeinsamen Indie-Rock-Projekt mit Jeff Rosenstock, ging es wieder zurück in Solo-Gefilde. „Born Hot“ wurde komplett in Farrens eigener Wohnung in Los Angeles aufgenommen und vermischt einmal mehr Power-Pop und Indie-Exkurse mit sympathischen Experimenten.

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FEET

FEET – What’s Inside Is More Than Just Ham

Ausnahmsweise muss der Rock aktuell nicht gerettet werden. Falls doch, wäre das FEET wohl auch herzlich egal, denn die fünf Briten scheren sich einen feuchten Kehricht um Erwartungen. Aus einem Zufallstreffen an der Universität von Coventry vor einigen Jahren entstanden, sorgen ihre sympathisch-kauzigen Singles zwischen treibendem Post Punk, verwaschenen Indie-Klängen und etwas Garage Rock seit geraumer Zeit für beste Unterhaltung. Nun folgt das Debütalbum „What’s Inside Is More Than Just Ham“.

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The Brotherhood Of Sonic Love

The Brotherhood Of Sonic Love – Satellite Heart

Seit Jahren veröffentlichen The Brotherhood Of Sonic Love reihenweise spannende EPs und Singles, die nach mehr Aufmerksamkeit verlangen. Nun entsteigt das Quintett wohl endgültig dem Kopenhagener Underground. Ihr von den 70s beeinflusster Weg – Garage Rock, Psychedelic und ein wenig Noise – setzt sich auch auf „Satellite Heart“ fort. Das Debütalbum der Dänen widmet sich Versuchung und Verleugnung und behandelt persönliche Kämpfe mit angenehm nervöser Energie.

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City And Colour

City And Colour – A Pill For Loneliness

Vor einiger Zeit las Dallas Green von einer experimentellen Studie. Durch Zugabe eines Hormons in Tablettenform sollten Gefühle der Einsamkeit reduzieren werden. Von derlei Ambitionen hält der kanadische Enddreißiger herzlich wenig und erklärte die verschiedensten Formen des Alleineseins – gewollt wie ungewollt – zum Konzept für seine neue City And Colour-Platte. Diese kommt zu einem überaus interessanten Zeitpunkt, denn nach mehrjähriger Pause hat sich Greens eigentliche Hauptband Alexisonfire wieder zusammengefunden. Auf den Sound von „A Pill For Loneliness“ hatte das natürlich keine Auswirkungen.

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Ultima Radio

Ultima Radio – Dusk City

Ultima Radio laden auf eine bedrückende Reise ein. Das österreichische Quintett debütierte erst vor zwei Jahren mit dem wilden „A Thousand Shapes“, ein komplexes wie spannendes Wunderwerk aus Psych, Crossover und noch so viel mehr. Mehr Geradlinigkeit war die erklärte Mission für den Nachfolger. „Dusk City“ lädt in die Anonymität der staubigen Großstadt ein und führt auf eine Art Safari-Tour durch das Phänomen Mensch-Maschine. Das liest sich nicht nur bedrückend, auch die Musik passt sich der beklemmenden Thematik an.

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Nap

Nap – Ausgeklingt

Manchmal kommen Platten auf den Tisch, mit denen kann man nicht rechnen. Will man auch nicht. „Villa“, das Debüt von Nap, war ein solches Teil. Durch den Re-Release via Noisolution erhielt die kleine Perle zwischen Stoner, Kraut, Prog und ein wenig Psych verdiente Aufmerksamkeit, wenig später folgte eine packende Split 12″ mit Black Lung. Nun also das schwere zweite Album, wie es gerne heißt. „Ausgeklingt“ lässt sich etwaige Hürden erst gar nicht anmerken.

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The Happy Sun

The Happy Sun – The Happy Sun

Österreichs Elektro- und Alternative-Urgestein Gerhard Potuznik hat ein neues Betätigungsfeld gefunden. In seiner Freizeit zwischen Alben als GD Luxxe und diversesten Produzenten-Tätigkeiten (u.a. für Mediengruppe Telekommander und Chicks On Speed) experimentierte er mit Indie- und Post-Punk-Sounds, die ein wenig an The Cure und Joy Division erinnern. Daraus wurde das neue Bandprojekt The Happy Sun, nun mit dem gleichnamigen Album bedacht.

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DragonForce

DragonForce – Extreme Power Metal

Knallbunte Farben, fliegende Autos, fulminante Explosionen und jede Menge Laserwaffen: Wer das Cover des neuen DragonForce-Albums „Extreme Power Metal“ betrachtet, dürfte zwangsläufig an die nach wie vor grassierende Retro-80er-Welle und kurz danach vermutlich auch an die Musikrichtung Synthwave denken. Und die erste Minute des Albums ist dann auch tatsächlich in genau jeder Stilistik gehalten. Davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen, denn der komplette Rest der Scheibe bietet, ganz entsprechend des Albumtitels, den seit zwanzig Jahren und acht Alben gewohnten DragonForce-Stil: Extreme Power Metal pur.

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Stefanie Schrank

Stefanie Schrank – Unter der Haut eine überhitzte Fabrik

Es hat sich angedeutet. Und es ist gut, dass es so gekommen ist. Die bildende Künstlerin Stefanie Schrank, unter anderem als Bassistin von Locas In Love bekannt, hat eine Soloplatte aufgenommen. Beinahe drei Jahre arbeitete sie an geheimnisvollen, maschinell anmutenden Songs, die irgendwo zwischen Elektronik, Popmusik, Arthouse und Indie-Chic andocken. Der Titel fasst das Geschehen prima zusammen: „Unter der Haut eine überhitzte Fabrik“.

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