Kategorie: Alben

Three Chord Society – Anchors Aweigh!

Nach dem Release ihres dritten Albums „Days Of Grace“ im November 2012 standen Three Chord Society kurz vor der Punk-Krönung. Wenige Monate später folgte die Zäsur: Aufgrund der schweren Erkrankung eines Mitglieds mussten alle Konzerte abgesagt werden, dazu ging die gesamte Rhythmusabteilung verloren. Mittlerweile wieder gesundet und zumindest um einen fixen Drummer reicher, läutet „Anchors Aweigh!“ das glorreiche Comeback der Bad Segeberger ein.

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Creepoid – Cemetery Highrise Slum

Kurz vor den Aufnahmen ihres neuen, ihres dritten Albums drohten Creepoid auseinanderzubrechen, als die Verwandlung vom Kunstprojekt zur richtigen Band abgeschlossen wurde. Gründungsmitglied Pete Joe Urban stieg letztlich aus, Nick Kulp übernahm seinen Platz an der Gitarre. An der Grundausrichtung des Quartetts aus Philadelphia hat sich allerdings nichts geändert: „Cemetery Highrise Slum“ vermengt Grunge mit Shoegaze.

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Leon Bridges – Coming Home

Leon Bridges gilt als neuer Stern am Soul-Himmel, der mit seiner weichen Stimme und abwechslungsreichen Songs den Geist der Frühzeit dieses Genres einfängt. Dabei dauerte es eine ganze Weile, bis der US-Amerikaner seine Stimme gefunden hatte. Nach RnB-Experimenten und einem Tanz-Studium entdeckte er sie schließlich bei Keyboard-Experimenten mit Moll-Akkorden. Der Rest ist mittlerweile, wie es so schön heißt, Geschichte, die zum Hier und Jetzt führt: das Debütalbum „Coming Home“ mit Major-Unterstützung im Rücken.

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The Wooden Sky – Let’s Be Ready

Kanada, Land der feinsinnigen Rockbands, folkigen Melodien und kreativen Indie-Pioniere: Bei aller Klasse fiel es The Wooden Sky ganz schön schwer sich aus der breiten Masse an großartigen Formationen hervorzuheben. Und doch ist „Let’s Be Ready“, ihr bereits viertes Studioalbum, so etwas wie ein Meilenstein. Nach dem Abgang eines Gründungsmitglied, dem Labelwechsel und zehn Bandjahren stellte sich Frontmann Gavin Gardiner die Frage, warum er dieses Leben gewählt hat.

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Everything Everything – Get To Heaven

Everything Everything sind sträflich unterschätzte Pop-Architeckten, die es, wie wenige andere Bands verstehen, einprägsame Songs mit Anspruch zu schreiben, die irgendwie anders sind. Für den Nachfolger zu „Arc“ standen die Briten vor der Aufgabe Jonathan Higgs‘ nachdenkliche, zerstörerische Texte mit eingängigen Refrains zu versehen. „Get To Heaven“ wagt den Spagat und zelebriert eine geschickte Punktlandung.

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Tora – High Enough

Während in europäischen Gefilden der Sommer Einzug hält, herrscht in Australien gerade Winter. Depressive Klänge gibt es von Down Under aber keineswegs zu vermelden, wenn sich das Quintett Tora die Ehre gibt. Ihre beiden EPs erfreuen sich in der australischen Fachpresse und der weiten Blogwelt großer Beliebtheit. Ob sich der (Online-)Hype auch auf die Nordhalbkugel übertragen lässt? Das entspannte Debütalbum „High Enough“ lässt hoffen.

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Giorgio Moroder – Déjà Vu

So schnell kann’s gehen: Eigentlich hatte sich Giorgio Moroder schon längst aus dem Musikgeschäft zurückgezogen. Nach einer mehr als erfolgreichen Karriere, die mit je vier Grammys und Golden Globes sowie unzähligen Gold- und Platinauszeichnungen gekrönt wurde, ist das auch durchaus vertretbar. Doch nach seinem 2013er Intermezzo auf Daft Punks Album „Random Access Memories“ standen die Plattenfirmen wieder bei Moroder Schlange. Sony bekam den Zuschlag und akquirierte eine Großzahl hochkarätiger Musiker für „Déjà Vu“, das Comeback-Album des Südtirolers. Darunter auch Kylie Minogue, mit der der 75-jährige Produzent Anfang 2015 „Right Here, Right Now“, die erste Vorab-Single, veröffentlichte.

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Yukon Blonde – On Blonde

Als Land der Indie-Wunderwuzzis erfreut sich Kanada bei Liebhabern alternativer Musik großer Beliebtheit. Von Eis, Elchen und Eh ist rein gar nichts zu spüren, wenn Yukon Blonde aufschlagen. Die mittlerweile in Vancouver ansässige Band versteht sich auf kurzweiligen, unterhaltsamen Indie Pop/Rock, der schön eingängig und schon mal tanzbar sein darf. „On Blonde“ ist der Titel ihres dritten Albums, das wunderbar zwischen Foster The People und M83 ins Regal passen würde.

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Funeral For A Friend – Hours / Live At Islington Academy

Aktuell laufen Funeral For A Friend zu Höchstform auf und haben bereits den zweiten hochkarätigem Release in diesem Jahr nach ihren neuen Studioalbum „Chapter And Verse“ am Start. Heuer jährt sich die Veröffentlichung von „Hours“, dem bislang erfolgreichsten Studioalbum der Waliser, zum zehnten Mal. Grund genug, das gesamte Album live darzubieten (so geschehen am 25. April 2014) und nun als „Hours / Live At Islington Academy“ in Bild und Ton zu veröffentlichen.

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The Deslondes – The Deslondes

Dass The Deslondes aus New Orleans kommen, hört man erst, wenn man sich etwas genauer mit dem Sound des Quintetts befasst. Die US-Amerikaner konzentrieren sich auf Country, Roots und Bluegrass, lassen aber gelegentlich Soul-, RnB- und Folk-Einflüsse durchschimmern. Alle fünf Musiker singen und schreiben gemeinsam, was die gelegentlich kaum auf einen Nenner zu bringende Bandbreite des eponymen Debütalbums „The Deslondes“ erklärt.

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