Kategorie: Alben

The Audience – Hearts

Nach einer kleinen Schaffenspause melden sich The Audience mit neuer Musik zurück; eine Pause, in der man sich ein wenig Zeit für persönliche Dinge nahm, in der man den Doppelschlag der innerhalb von 18 Monaten erschienenen Alben „Celluloid“ und „Dancers And Architects“ ein wenig verdaute. Frisch ausgeruht stellen die fünf Nürnberger, die seit 2003 in unveränderter Besetzung spielen, nun ihre neue Platte „Hearts“ vor, die diese nach außen hin ruhige, für die Bandmitglieder jedoch bewegte Zeit in zwölf gleichermaßen tanzbare und sehnsüchtige Songs packt.

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Y’akoto – Babyblues

Vor mittlerweile sieben Monaten stelle sich Jennifer Yaa Akoto Kieck, Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen, auf ihrer EP „Tamba“ musikalisch vor und sorgte mit ihrem smoothen, souligen Sound für (noch) verhaltene Begeisterung. Jegliche Zweifel, ob das dazugehörige Debütalbum daran anknüpfen können würde, erweisen sich nunmehr glücklicherweise als unbegründet: „Babyblues“ macht Joy Denalane und Nneka nicht nur Konkurrenz, es überflügelt die beiden Damen sogar mit beeindruckender Leichtigkeit und schielt an die internationale Genre-Spitze. Dabei macht es sich die 23jährige Hamburgerin alles andere als einfach, setzt auf reduzierte Sounds und etappenweise schwer verdauliche Inhalte, unter anderem in Co-Produktion mit Mocky und Max Herre entstanden.

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Wolfgang Gartner – Weekend In America

So deutsch der Name auch klingt, Wolfgang Gartner kommt aus den USA und versorgt von dort seit einigen Jahren die internationalen Clubs mit seinem Sound. Seit vier Jahren schraubt der DJ und Produzent schon an seinen Electro-Sounds und ist damit gefragter denn je. In einer Zeit in der in Amerika die HipHop-Beats von lauten Dance-Sounds übertönt werden, kann Wolfgang aus den Vollen schöpfen und wirft – mit etwas Verspätung – sein Debütalbum über den Teich zu uns. Getreu dem Motto „Wolfgang – let the beat bang!“ zeigt er darauf die volle Palette seines Schaffens.

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The Mars Volta – Noctourniquet

„This station is … now … operational“ – nach jahrelangen Dementis melden sich At The Drive-In für einige ausgewählte Festival-Auftritte zurück. Ein neues Album soll jedoch nicht folgen. Neues Material gibt es hingegen von The Mars Volta um Cedric Bixler-Zavala, Omar Rodríguez-López und Paul Hinojos (Jim Ward und Tony Hajjar sind erst seit vergangenem Sommer wieder als Sparta aktiv), die seit über einer Dekade psychedelischen Progressive Rock durchs Kraut ziehen. Mit dem mittlerweile sechsten Studioalbum „Noctourniquet“ befindet man sich nun auf dem Scheideweg und schafft es einmal mehr, Fans und Kritiker mit neuen musikalischen Facetten vollends zu verwirren.

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Unisonic – Unisonic

Dass die ehemaligen Helloween-Mitglieder Michael Kiske und Kai Hansen noch einmal gemeinsam in einer Band spielen, stellt sicherlich eine der größten Überraschungen des Jahres 2012 dar. Schließlich hatten sich die beiden Musiker in den letzten zwei Jahrzehnten in entgegengesetzte Richtungen entwickelt. Während Michael Kiske die schwermetallischen Klänge ein für alle mal hinter sich lassen wollte, sorgt Kai Hansen bei seiner Band Gamma Ray auch heute noch bei vielen Metalfans für Begeisterungsstürme. Trotz allem: Was anfangs noch wie ein Aprilscherz klang, das wird bei Unisonic jetzt tatsächlich Realität. Gemeinsam mit Dennis Ward, Kosta Zafiriou und Mandy Meyer, die ebenfalls keine Unbekannten mehr sind, liefern die beiden mit dem selbstbetitelten Debütalbum „Unisonic“ das erste (von der im Januar erschienenen Vorab-EP „Ignition“ mal abgesehen) gemeinsame Werk seit 24 Jahren ab.

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Nigel Wright – Millfoil

Direkt aus den Blue Ridge Mountains landet Nigel Wright nun auch auf dem europäischen Festland mit seinem erdigen Singer/Songwriter-Sound. Das klingt nun alles andere als speziell – bis man sich vergegenwärtigt, dass der US-Amerikaner gerade mal 18 Jahre alt ist und bei den Homerecordings zu seinem Debütalbum „Millfoil“ gerade einmal 16 war. Mit Butterfly Collectors als patentem Partner erfährt die Platte mit zweijähriger Verzögerung den längst überfälligen Deutschland-Release, wobei sich alleine schon beim Blick auf die zarten Lenze des Musikers eine Frage aufdrängt: Ist das hier der potentielle Boy-Wonder-Nachfolger von Conor Oberst?

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Ivy Quainoo – Ivy

Die erste Etappe ihrer großen Reise konnte man bei „The Voice Of Germany“ im TV live miterleben. Die Zeit nach dem Finale dürfte für die 19jährige Ivy Quainoo aus Berlin nicht minder spannend verlaufen sein. Autogramme schreiben, Interviews geben, Auftritte in TV-Shows meistern und natürlich: das erste eigene Album aufnehmen. Da die Halbwertszeit bei Casting-Gewinnern bekanntlich gering ist, musste dies binnen weniger Tage geschehen. Schnell werden Stimmen laut, die behaupten, dass unter diesem Zeitdruck die Qualität leiden muss. „Ivy“ tritt zum Gegenbeweis an.

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Olly Murs – In Case You Didn’t Know

Zu den Aufsteigern des Jahres 2012 darf man nach gerade einmal drei Monaten bereits den britischen Singer-Songwriter Olly Murs zählen. Der 27-Jährige, der sich im X Factor-Finale 2009 noch Konkurrent Joe McElderry geschlagen geben musste, trumpfte im Anschluss mit seinem selbstbetitelten Debütalbum in seiner Heimat so richtig auf. Anfang dieses Jahres war dann auch der Rest Europas fällig: Mit dem eingängigen Retro-Popsong „Heart Skips A Beat“ zusammen mit den Herren von Rizzle Kicks sicherte er sich in einigen Ländern die vordersten Chartpositionen. Dass seine soulige Stimme vielseitig einsetzbar ist, beweist er auf seinem neuen Longplayer „In Case You Didn’t Know“, der dank frischen Sounds und Mitsumm-Faktor den Frühling musikalisch einläutet.

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Hello Piedpiper – Birdsongs = Warsounds

Neben seiner Tätigkeit als einer von zwei Frontmännern der Kölner Indie-Pop-Formation Stereo Inn versucht sich Fabio Bacchet im breiten Singer/Songwriter-Feld. Als Hello Piedpiper begleitete er im vergangenen Jahr Justin Sane von Anti-Flag auf dessen Solotour und präsentiert nun sein Solo-Debüt. Wie der Titel „Birdsongs = Warsounds“ bereits besagt, behandelt er auf 14 Songs Freiheit und Idyll auf der einen, sowie Krieg, Protest und Aufbruch auf der anderen Seite im Spannungsfeld zwischen Folk, Country und Indie Pop.

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Axel Rudi Pell – Circle Of The Oath

Mit dem letzten Studioalbum „The Crest“ gelang der Band um Saitenhexer Axel Rudi Pell im Jahr 2010 die höchste Chartsplatzierung der bisherigen Karriere, die immerhin bis ins Jahr 1989 zurückreicht. Ein beachtlicher Platz 22 und damit die erste Top 30-Platzierung in der Bandgeschichte kam dabei heraus, was aber angesichts der extrem hohen Qualität der Scheibe auch wenig verwunderlich war. Deutlich überraschender war da schon, dass der Band im darauffolgenden Jahr mit dem Balladen-Sampler „The Ballads IV“ gleich die nächste Top 30-Platzierung geglückt war. Jetzt schickt die Band mit „Circle Of The Oath“ eine neue Scheibe ins Rennen, die den bisherigen Erfolgskurs fortsetzen soll.

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