Kategorie: Alben

Rumer – Seasons Of My Soul

Der Weg von Rumer ins Rampenlicht der Musikwelt war lang beschwerlich. Als Sarah Joyce wurde sie 1979 als jüngstes von sieben Kindern eines britischen Paares in Islamabad geboren, kam in Teenageralter zurück in die Heimat, studierte und war kurzzeitig Sängerin bei La Honda. In der Zwischenzeit hat sie sich mit vielen kleinen Jobs über Wasser gehalten und Songs geschrieben. Bei einer Open Mic Night wurde sie entdeckt, Burt Bacharach, Jools Holland und Elton John zählen zu ihren prominenten Fans. Klingt spannend? Rumers UK-Top-3-Debütalbum „Seasons Of My Soul“ erscheint nun auch hierzulande.

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Slag In Cullet – Splinter

Während Legenden wie Soundgarden und Alice In Chains erfolgreich zurückkehren, scheint die Schweiz Zentrum für Grunge-Newcomer zu werden. Während Navel ein wenig ziellos herumeiern, liefert Slag In Cullet mit „Splinter“ ihr zweites Album innerhalb eines Jahres ab. Qualitätsverlust und Abnutzungserscheinungen sind jedoch nicht zu kennen, denn so hart, packend, emotional und auf den Punkt kennt man das Trio gar nicht.

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One Man Army And The Undead Quartet – The Dark Epic…

Während sich seine alte Band The Crown im vergangenen Herbst mit „Doomsday King“ überaus erfolgreich zurückgemeldet hat, bläst Johan Lindstrand mit seiner One Man Army bereits zum nächsten Angriff. „The Dark Epic…“ hört man das runderneuerte Lineup an, denn so düster und eben – nun ja – episch hat das Untote Quartett noch nie geklungen.

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Long Distance Calling – Long Distance Calling

Ein Song sagt mehr als tausend Worte – dachten sich wohl auch Long Distance Calling, beendeten die Sängersuche und veröffentlichen aktuell ihr drittes Album als führende deutsche Instrumentalrock-Band. Natürlich findet sich auch auf dem schlicht „Long Distance Calling“ betitelten Werk wieder ein prominenter Gastsänger, der die großen Fußstapfen von Peter Dolving (The Haunted) und Jonas Renske (Katatonia) problemlos zu füllen vermag. Im Fokus steht jedoch die Musik an sich, die von im wahrsten Sinne des Wortes exorbitanter Qualität ist.

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Deicide – To Hell With God

Die letzten Deicide-Platten – man traut es sich kaum zu sagen – haben sich vor allem durch Lust- und Antriebslosigkeit ausgezeichnet. Offensichtlich hat sich Steve Asheim dank Order Of Ennead ein wenig freigeschwommen, denn anders lässt es sich kaum zu erklären, dass die neue Platte „To Hell With God“ von vorne bis hinten knallt und vor allem mit einem ordentlichen Sound punkten kann.

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Dalriada – Ígéret

Wie die Gulaschsuppe der gut bürgerlichen Küche, so der Einfluss Ungarns auf die europäische Klassik. Dass heimische Folklore ebenfalls exporttauglich ist, will nun die Formation Dalriada beweisen. Seit sieben Jahren spielen die sechs Musiker ihre Art des Folk-Metal, episch, kräftig und vor allem erfolgreich. Ihr sechstes Album „Ígéret“ erscheint erstmals weltweit. Man mache sich darauf gefasst.

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The Disco Boys – Volume 11

Raphael und Gordon von den Disco Boys würden sehr gut in die Community von beatblogger.de passen. Wieso? Auch die beiden haben Spaß daran mit ein paar kurzen Zeilen ihre Lieblingssongs der breiten Masse vorzustellen. So findet sich auch bei der neuen Volume 11 ihrer legendären Disco-Boys Compilation-Reihe im Bookelt wieder zu jedem Titel eine kurze Beschreibung, wieso gerade dieser Song auf die Tracklist musste. Natürlich – und für viele noch wichtiger – gibt es diese Songs auch auf den beiliegenden CDs zu hören.

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Dornenreich – Flammentriebe

Die Zeit heilt alle Wunden und öffnet der Retrospektive Tür und Tor. 2001 setzten sich Dornenreich mit „Her von welken Nächten“ selbst ein Denkmal. Zuletzt war man vor allem akustisch unterwegs, hatte die Black Metal-Poesie auf ein absolutes Minimum reduziert. Mit der Rückkehr von Schlagzeuger Gilvan haben Eviga und Inve „Flammentriebe“ eingespielt, das wieder auf einem Metal-Fundament basiert und Gerüchten zufolge auch das letzte seiner Art sein soll.

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