Kategorie: Alben

beabadoobee

beabadoobee – This Is How Tomorrow Moves

Das Leben von Beatrice Laus ist alles andere als gesund, so die Selbsteinschätzung der 24jährigen, die als beabadoobee mit ihren beiden Alben „Fake It Flowers“ und „Beatopia“ Spitzenpositionen, unzählige Streams und Bestbewertungen einheimste, von umjubelten Tourneen und Festival-Auftritten ganz zu schweigen. Ihre dritte Platte läutet nach eigener Auskunft eine neue Lebensphase ein, begleitet von Selbsterkenntnis und dem Erwachsenwerden. In den Songs von „This Is How Tomorrow Moves“ macht sie sich bewusst, dass nicht nur andere Schuld haben, sondern dass auch sie als Protagonistin zumindest einen Anteil daran hat.

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Kite

Kite – VII

Kaum zu glauben, aber wahr: Erst jetzt, 16 Jahre nach ihrer Gründung, veröffentlichen Kite ihr erstes Studioalbum. Dabei waren Nicklas Stenemo und Christian Hutchinson Berg alles andere als untätig. Ursprünglich in Malmö gegründet und später nach Stockholm übersiedelt, war ihr Output in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten alles andere als knapp bemessen. Gleich sechs EPs und diverse Einzelsongs warf das Synth- / Wave-Duo bereits ab. Auf „VII“ setzt es nun die Singles der letzten paar Jahre sowie massig neues Material mit kleinen Überraschungen und großen, packenden Highlights.

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Amos Lee

Amos Lee – Transmissions

So etwas wie Atempausen kennt Amos Lee nicht. Zwar ist sein nunmehr elftes Studioalbum das erste mit neuem Material seit gut zwei Jahren, doch erschienen dazwischen gleich zwei Tribute-Platten – einmal mit Songs von Lucinda Williams, einmal mit einer kompletten Neuinterpretation von Chet Bakers „Chet Baker Sings“. Zum zweiten Mal in Eigenregie mit seiner Band im eigenen Studio in Marlboro im US-Bundesstaat New York eingespielt und aufgenommen, geht es auf „Transmissions“ zurück zu den bewusst reduzierten Wurzeln zwischen Singer/Songwriter, Country, Americana und Folk, die sich einmal mehr mit existenziellen Themen befassen.

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The Red Clay Strays

The Red Clay Strays – Made By These Moments

Erst brauchte es viel Geduld, dann überschlugen sich die Ereignisse förmlich: Es dauerte etwa zwei Jahre, bis das in Eigenregie veröffentliche erste Album von The Red Clay Strays komplett durch die Decke ging. Vor knapp drei Monaten erhielt „Moment Of Truth“ seinen verdienten internationalen Release, im Zeichen von Streaming- und TikTok-Hits sowie umjubelten Konzerten. In all dieser über Monate und Jahre gereiften Euphorie ging beinahe unter, dass das Quintett aus Mobile, Alabama zwischenzeitlich im Studio war. „Made By These Moments“ landet vergleichsweise – und gefühlt – plötzlich, ohne auch nur im Ansatz ein Schnellschuss zu sein.

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86TVs

86TVs – 86TVs

Kaum hatten sich die sträflich unterbewerteten The Maccabees 2017 aufgelöst, fanden sich Felix und Hugo White, Gitarristen und Gründungsmitglieder, gemeinsam mit ihrem ehemals mitwirkenden Bruder Will im Studio im Proberaum, um an neuer Musik zu arbeiten. Mit dem Einstieg des überaus umtriebigen Stereophonics-Drummers Jamie Morrison wurde das fehlende Puzzleteil gefunden. Was zunächst noch als instrumentaler Soundtrack gedacht war, nahm schnell konkrete Formen an. 86TVs arbeiteten stolze fünf Jahre an ihre Musik, bevor sie mit einer ersten EP an die Öffentlichkeit traten. Wenige Monate landet mit „86TVs“ sogar ein komplettes Album.

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Powerwolf

Powerwolf – Wake Up The Wicked

Als vor knapp 20 Jahren das doomige Powerwolf-Debütalbum „Return In Bloodred“ erschien, hatte wohl kaum jemand darauf gewettet, dass die Saarbrücker Truppe mal gemeinsam mit Sabaton die Speerspitze der europäischen Power Metal-Szene bilden würde. Doch nachdem die Band um Sänger Attila Dorn und die Greywolf-Gitarristen bereits beim zweiten Album „Lupus Dei“ den markanten eigenen Bandstil gefunden hatte, folgte ein unglaublich schneller Aufstieg, der 2013 im Nummer Eins-Erfolgsalbum „Preachers Of The Night“ mündete. Stilistische Änderungen gab es seitdem allerdings nur in Nuancen, was die eiserne Fangemeinde bisher jedoch wenig gestört hat. Und so kann man sich auch vor dem ersten Hören bereits ungefähr ausmalen, wie das neunte Album „Wake Up The Wicked“ wohl klingen mag.

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49 Winchester

49 Winchester – Leavin‘ This Holler

Dass sich harte Arbeit und ausgiebiges Touren lohnen, stellen 49 Winchester aktuell unter Beweis. Das Sextett aus dem Herzen der Appalachen veröffentlichte drei Alben in Eigenregie und spielte Konzert um Konzert, bevor sie für ihr vor zwei Jahren erschienenes Werk „Fortune Favors The Bold“ beim renommierten Country- und Americana-Label New West landeten … nur um direkt wieder fleißig live zu spielen, unter anderem auch in Europa. Mit ihrem neuen Werk „Leavin‘ The Holler“ wollen sie Freiheit thematisieren, den Ausbruch aus dem Status Quo und den selbstbewussten Weg nach vorne, frei von jeglichen irdischen Fesseln.

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Personal Trainer

Personal Trainer – Still Willing

Irgendwo zwischen wildem Einzelkämpfer, verwegenem Produzenten- und Songwriter-Duo sowie einer gerne mal rotierenden Live-Band machen es sich Personal Trainer bequem. Das Projekt von Willem Smit, der im Studio vorwiegend mit Casper van der Lans zusammenarbeitet, entstand ursprünglich aus abgedrehten Bühnenshows, die eine Art Free for All darstellten. Exakt das äußert sich auch im Sound der Niederländer (des Niederländers?), die sich in unterschiedlichen Indie-Welten mit Schwerpunkt auf Pop, Rock, Electronica und Psychedelia austoben. „Still Willing“, das nunmehr zweite Album, gibt sich ähnlich durchgeknallt – im besten Sinne, versteht sich.

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Humanist

Humanist – On The Edge Of A Lost And Lonely World

Nach dem Ende seiner Band Exit Calm wagte sich Rob Marshall an ein Solowerk. Als Humanist schrieb er unzählige Songs und holte sich dafür einiges an Prominenz ans Mikro. Auf dem ersten Album war auch Mark Lanegan zu hören, für den Marshall bereits in der Vergangenheit einiges an Musik geschrieben hatte und der zu einem guten Freund geworden war. Nach dessen viel zu frühem Tod im Februar 2022 dauerte es eine ganze Weile, bis Humanist die entstandenen Emotionen verarbeiten konnte. Auf dem zweiten Album „On The Edge Of A Lost And Lonely World“, abermals mit diversen Gästen aufgenommen, geht es nun langsam voran.

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Dream Evil

Dream Evil – Metal Gods

Ganze 22 Jahre ist es schon wieder her, dass die nach einem Dio-Album benannten Schweden von Dream Evil mit ihrem Debütalbum „Dragonslayer“ für ordentlich Aufsehen in der Power Metal-Szene sorgten. Schlag auf Schlag folgten die nächsten Alben, anfangs noch eines pro Jahr, ehe der Veröffentlichungsrhythmus mit „In The Night“ 2010 schon deutlich gesenkt wurde. Ganze sieben Jahre sollten danach bis zum Erscheinen des sechsten Albums „Six“ vergehen. Und nun, nach weiteren sieben Jahren langen Wartens und der Ungewissheit, ob die Band überhaupt noch existiert, bringt das Quintett endlich ihr siebtes Werk „Metal Gods“ in die Läden. Ob die Göteborger immer noch so sehr zu überzeugen wissen wie am ersten Tag?

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