Kategorie: Reviews & Previews

Slag In Cullet – Splinter

Während Legenden wie Soundgarden und Alice In Chains erfolgreich zurückkehren, scheint die Schweiz Zentrum für Grunge-Newcomer zu werden. Während Navel ein wenig ziellos herumeiern, liefert Slag In Cullet mit „Splinter“ ihr zweites Album innerhalb eines Jahres ab. Qualitätsverlust und Abnutzungserscheinungen sind jedoch nicht zu kennen, denn so hart, packend, emotional und auf den Punkt kennt man das Trio gar nicht.

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The Black Eyed Peas – Just Can’t Get Enough

Die Black Eyed Peas sind seit Jahren eine der erfolgreichsten Bands der Welt und gehörten vor allem in den Anfangsjahren mit ihren Alben „Behind The Front“, „Bridging The Gap“ und besonders „Elephunk“ zu den einflussreichsten HipHop-Formationen. Seit ihrer 2009er Platte „The E.N.D.“ setzen Will.I.Am, Fergie, Taboo und Apl.De.Ap vermehrt auf Electro-Elemente, was ihnen einerseits noch größere Erfolge, andererseits aber auch viel Kritik einbrachte. Mit der zweiten Single „Just Can’t Get Enough“ aus dem aktuellen Longplayer „The Beginning“ scheint man sich auf alte Zeiten zurückzubesinnen – ohne jedoch auf ein elektronisches Finale zu verzichten.

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One Man Army And The Undead Quartet – The Dark Epic…

Während sich seine alte Band The Crown im vergangenen Herbst mit „Doomsday King“ überaus erfolgreich zurückgemeldet hat, bläst Johan Lindstrand mit seiner One Man Army bereits zum nächsten Angriff. „The Dark Epic…“ hört man das runderneuerte Lineup an, denn so düster und eben – nun ja – episch hat das Untote Quartett noch nie geklungen.

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IAMX – Ghosts Of Utopia

Unentwegt liegt ein Knistern in der Luft, zum Greifen nah, doch im Grunde unantastbar, bis die Spannung ihre Ventile findet und sich vielschichtig entlädt. Chris Corner ist ein Meister dieses Fachs. Die Musik seines Pseudonyms IAMX hat ihr eigenes Leben. Gleich dem ihres Schöpfers. Corner lebt fernab der Musikindustrie, in Berlin. Seine Outputs klassifizieren sich als Independent Electronic, sind durchwühlt von innerer Unruhe und geradezu besessen. Gespannt erwartet: „Volatile Times“ mit „Ghosts Of Utopia“ als Teaser.

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Does It Offend You, Yeah? – The Monkeys Are Coming

Als eine Art Missing Link zwischen The Prodigy und Pendulum haben die Briten Does It Offend You, Yeah? 2008 mit „You Have No Idea What You’re Getting Yourself Into“ debütiert. Ihren Majorvertrag sind sie los und spielen nun erst recht befreit auf. Bevor „Don’t Say We Didn’t Warn You“ (ein Hoch auf Kontinuität) am 11. März in die Läden kommt, legt „The Monkeys Are Coming“ alles in Schutt und Asche.

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Long Distance Calling – Long Distance Calling

Ein Song sagt mehr als tausend Worte – dachten sich wohl auch Long Distance Calling, beendeten die Sängersuche und veröffentlichen aktuell ihr drittes Album als führende deutsche Instrumentalrock-Band. Natürlich findet sich auch auf dem schlicht „Long Distance Calling“ betitelten Werk wieder ein prominenter Gastsänger, der die großen Fußstapfen von Peter Dolving (The Haunted) und Jonas Renske (Katatonia) problemlos zu füllen vermag. Im Fokus steht jedoch die Musik an sich, die von im wahrsten Sinne des Wortes exorbitanter Qualität ist.

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Lady Gaga – Born This Way

  Stefani Joanne Angelina Germanotta, besser bekannt als Lady Gaga, ist zurück. Die Frage ist nur: War sie jemals wirklich weg? Doch das scheint nebensächlich, da es die exzentrische Sängerin sogar noch vor Veröffentlichung ihres neuesten Streichs „Born This Way“ aus dem kommenden gleichnamigen Album schafft, die komplette mediale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Und sie stapelt mal wieder tief: Nicht weniger als das beste Album des Jahrzehnts möchte sie uns im Mai vorlegen. Die Leadsingle liefert einen vielversprechenden Vorgeschmack, muss allerdings den Vergleich mit ihren anderen Welthits wie „Pokerface“ oder „Bad Romance“ fürchten.

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The Domino State – We Must Not Shut Ourselves Away

Man vermenge den typischen Postpunk-Sound mit einer Fülle an Coldplay-Zitaten und einigen modernen Alternative-Elementen, und lande prompt im Vorprogramm von Bands wie Coldplay und M83. So oder so ähnlich ging es der britischen Newcomer-Band The Domino State nach Veröffentlichung ihrer Debütsingle „Iron Mask“ im Jahr 2007. Seitdem ist viel Zeit ins Land gegangen und in ihrer Heimat hat die Band längst weitere Singles und ein Album veröffentlicht. Eine dieser Singles, nämlich „We Must Not Shut Ourselves Away“, wird diese Tage nun auch in Deutschland veröffentlicht.

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Deicide – To Hell With God

Die letzten Deicide-Platten – man traut es sich kaum zu sagen – haben sich vor allem durch Lust- und Antriebslosigkeit ausgezeichnet. Offensichtlich hat sich Steve Asheim dank Order Of Ennead ein wenig freigeschwommen, denn anders lässt es sich kaum zu erklären, dass die neue Platte „To Hell With God“ von vorne bis hinten knallt und vor allem mit einem ordentlichen Sound punkten kann.

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Britney Spears – Hold It Against Me

It’s Britney, bitch! Die Königin der Skandale, Britney Spears, ist zurück und feiert ihr mittlerweile gefühlt 100. Comeback im unendlichen Pop-Business. Drei Jahre nach ihrem letzten Album „Circus“ orientiert sich die (so hört man) rehabilitierte Sängerin am Sound ihres 2007er Longplayers „Blackout“ und bringt den vor harten Beats nur so wummernden Clubsmasher „Hold It Against Me“ raus. Dabei springt sie, wie so viele Künstler vor ihr, auch auf den mit Lichtgeschwindigkeit fahrenden GaGa-ICE auf, vereint jedoch gleich mehrere Dance-Sounds miteinander und hebt sich somit von Nebenbuhlerinnen wie Ke$ha, Natalia Kills & Co. ab.

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