Kategorie: Pop

Silbermond – Himmel auf

Die kleine, beschauliche Kreisstadt Bautzen in Sachsen kennt seit 2004 so gut wie jeder Musikfan. Denn aus ihrer Heimat startete die Rock/Pop-Band Silbermond mit ihrem Debütalbum „Verschwende deine Zeit“ sowie der überaus erfolgreichen Ballade „Symphonie“ ihren Siegeszug durch die Republik. Was folgte, waren unzählige Musikpreise, Gold- und Platin-Schallplatten sowie bis heute über zwei Millionen verkaufte Tonträger. Zwei Nr. 1-Alben und fast genau drei Jahre Auszeit später kehrt die vierköpfige Combo um Sängerin Stefanie Kloß zurück auf die große Bühne. Mit ihrem neuen Longplayer „Himmel auf“ sowie der gleichnamigen ersten Single soll der fabelhaften Karriere ein weiterer Erfolgsbaustein hinzugefügt werden.

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Rosenstolz – Lied von den Vergessenen

Das Berliner Pop-Duo Rosenstolz darf man getrost als Musikphänomen bezeichnen. Seit mittlerweile 21 Jahren stehen AnNa R. und Peter Plate gemeinsam auf der Bühne und können bisher sechs Nr. 1-Alben sowie mehr als drei Millionen verkaufte Tonträger vorweisen. Allein ihr 2006er Longplayer „Das große Leben“ ging 1,1 Million mal über die Ladentheke. Während sie in der Anfangszeit mit provokanten Songs wie „Die Schlampen sind müde“ oder „Soubrette werd‘ ich nie“ auf sich aufmerksam machten, punkten sie heutzutage mit gefühlvollem, ehrlichem und schnörkellosem Deutsch-Pop. Auch das „Lied von den Vergessenen“ aus ihrem aktuellen Album „Wir sind am Leben“ steht dem in nichts nach.

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Deichkind – Bück dich hoch

Die Pyramiden sitzen wieder, Deichkind melden sich zurück. War der Fortbestand der Band nach dem Tod von Produzent Sebastian „Sebi“ Hackert 2009 noch in der Schwebe, versuchte sich der Performance-Art-Tross zuletzt an einer „Diskurs-Operette“ und war immer wieder live präsent, um sich selbst und das Publikum zu testen. Am 10. Februar erscheint „Befehl von ganz unten“, ihre erste Platte seit über drei Jahren und direkter Nachfolger zum bislang erfolgreichsten Album „Arbeit nervt!“. Ihren kollektiven Wahnsinn haben die vier Deichkinder zumindest beibehalten, wie die Vorab-Single „Bück dich hoch“ beweist.

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Olly Murs feat. Rizzle Kicks – Heart Skips A Beat

Der Name Olly Murs dürfte hierzulande bislang nur wirklichen Musikexperten etwas sagen. In seiner Heimat Großbritannien hingegen ist er seit 2009, als er bei der Castingshow „The X Factor“ den zweiten Platz belegte, ein Megastar. Die ersten beiden Singles des 27-Jährigen mit lettischen Wurzeln schossen dort aus dem Stand auf Platz 1, sein Debütalbum holte Silber. Nun versucht er mit dem lässigen Track „Heart Skips A Beat“ die Herzen Europas ebenfalls im Sturm zu erobern. Und während hier noch das nasskalte Winterwetter dominiert, pflanzt der Sänger den ersten sommerlich klingenden Ohrwurm in die Gehörgänge.

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Marlon Roudette – Anti Hero (Brave New World)

Mit einem derartigen Comeback hatte im Falle des ehemaligen Mattafix-Sängers Marlon Roudette wohl kaum jemand gerechnet. Zwar war der Erfolg seiner Solo-Debüt-Single „New Age“ auf den deutschsprachigen Raum beschränkt und unter anderem durch die Beliebtheit und den Bekanntheitsgrad des „What A Man“-Soundtracks bedingt, dennoch spricht es für sich, dass der Song in Deutschland unter den zehn größten Hits des Jahres 2011 zu finden ist. Das dazugehörige Album „Matter Fixed“ knackte immerhin die Top 10, auf einen Nachfolgehit musste man bis dato aber warten. Jetzt wurde mit dem Rhythmusbetonten „Anti Hero (Brave New World)“ endlich eine weitere Single auserkoren.

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Rihanna – You Da One

Neues Jahr, neues Glück: Auch 2012 setzt die umtriebige und omnipräsente Rihanna ihren Siegeszug durch die weltweiten Charts fort und bringt mit „You Da One“ die zweite Single aus ihrem Album „Talk That Talk“ raus. Und so mancher Hörer wird Parallelen zu den Auskopplungen des Vorgängeralbums „Loud“ feststellen, lässt die rassige Chanteuse doch auf einen wuchtigen Floorfiller erneut einen ruhigen, Reggae-angehauchten Track folgen. Anders als bei „What’s My Name“ 2010 zusammen mit Drake präsentiert sie sich hier solo und kehrt musikalisch mal wieder zu ihren Wurzeln zurück.

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The Ghosts – Enough Time

Die Karriere von The Ghosts beginnt mit einem Ende. Sämtliche Mitglieder der Londoner Synth-Pop-Band hatten mit Verlusten verschiedenster Art zu kämpfen, insbesondere Sänger und Songwriter Alex Starling, ehemals Ou Est Le Swimming Pool. Über den Charlatans-Percussionist Jon Brookes lernte er Drummer Ian Palmer kennen und gründete mit ihm die Band, deren musikalische Vorlieben sich irgendwo zwischen 80er-Synthi-Pop, MGMT, Empire Of The Sun und TV On The Radio bewegen. Bevor im April ihr Debütalbum „The End“ mit Sicherheit große Wellen schlagen wird, entpuppt sich die erste Single „Enough Time“ als zarter Frühlingsbote.

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Eisblume – Für immer

Als Eisblume vor einigen Jahren am Pop-Horizont auftauchten, wusste man noch nicht so recht, was man von dieser Nachwuchsband halten soll. Ihre Debütsingle „Eisblumen“ war zwar sehr erfolgreich, doch letzten Endes nur ein auf Chartskompatibilität getrimmtes, seichtes Cover eines genialen Subway To Sally-Songs. Das Debutalbum bot dann glücklicherweise schon deutlich mehr Substanz, doch ob sich die Band um Sängerin Sotiria ‚Ria‘ Schenk auch längerfristig am Markt etablieren kann, wird sich erst nach Veröffentlichung des zweiten Albums „Ewig“ zeigen. Die Vorabsingle „Für immer“ klingt jedenfalls schon recht vielversprechend und übertrifft die Debütsingle bei Weitem.

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Kimbra – Settle Down

Mit „Somebody That I Used To Know“ rollte der Australier Gotye in den vergangenen Wochen die Charts von hinten auf und steht mittlerweile auf Platz 1. Den weiblichen Part des Hits übernimmt die 21jährige Neuseeländerin Kimbra Johnson, die mit ihrem Soloalbum „Vows“ in ihrer Heimat und in Australien in den Top 5 gelandet ist. Ein Deutschland-Release steht bislang noch in den Sternen, dafür erscheint nun die EP „Settle Down“ digital. Darauf zeigt sich die Newcomerin von ihrer leicht schrägen, betont souligen Seiten.

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Gotye feat. Kimbra – Somebody That I Used To Know

Australische Hits scheinen in der deutschen Musikwelt immer mehr einen festen Platz einzunehmen. In letzter Zeit schwappen nämlich verdammt viele gute Songs aus Down Under nach Deutschland rüber. Einen nicht geringen Anteil daran haben natürlich die Titel aus diversen Vodafone-Werbungen von Interpreten wie Empire Of The Sun, die Bag Raiders oder ganz aktuell Gypsy & The Cat. Dass es aber auch ganz ohne derartige Werbeunterstützung funktionieren kann, beweist der belgisch-australische Singer/Songwriter Gotye. Dessen Duett „Somebody That I Used To Know“ mit der aus Neuseeland stammenden Kimbra gelang der Sprung nach Deutschland nämlich völlig problemlos – und das in erster Linie dank jeder Menge Klicks auf Youtube, wo das dazugehörige Video inzwischen weit über 20 Millionen Mal gesehen wurde.

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