Kategorie: Pop

Foster The People – Pumped Up Kicks

Ein echter ‚Schläfer‘ schafft es nun endlich nach Deutschland. Bereits im Juni 2010 ließen erste europäische Indie-Stationen (unter anderem FM4) „Pumped Up Kicks“ von Foster The People rotieren, bis zu einem anständigen Deal und einem Release dauerte es jedoch. Erst vor wenigen Wochen schaffte es der Track, über ein Jahr nach Release, auf Platz 3 der Billboard 100, während ein Download-Release hierzulande komplett floppte. Angesichts des globalen Erfolgs kann man sich dem nur scheinbar unbeschwerten Hit des Trios aus Los Angeles, Kalifornien wohl auch in Deutschland endgültig nicht mehr entziehen, weswegen nun mehr, 17 Monate nach erstmaliger Radio-Rotation, eine CD-Single von „Pumped Up Kicks“ erscheint; ein Indie-Frühlings- bzw. Sommerhit im November, versteht sich.

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Jessie J – Domino

Vom Nobody zum Superstar: Einen kometenhaften Aufstieg, wie man ihn heutzutage selten erlebt, hat die britische Singer/Songwriterin Jessie J in Windeseile hingelegt. War sie bislang eher im Hintergrund tätig und zog für die Karrieren von Popgrößen wie Chris Brown oder Miley Cyrus die Fäden, schaffte sie 2010 mit ihrem Debütalbum „Who You Are“ und besonders der Single „Price Tag“ zusammen mit B.o.B auch selbst den internationalen Durchbruch. Nachdem sie bereits mit Gold- und Platin-Auszeichnungen überhäuft wurde, steht nun der nächste Streich ins Haus: Mit dem Gute-Laune-Song „Domino“ macht die 23-Jährige jeden noch so grauen Herbsttag vergessen.

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Aura Dione – Geronimo

Würde man ein Ranking der nervigsten Radio-Hits der letzten Jahre erstellen, hätte Aura Diones Nr. 1-Single “I Will Love You Monday (365)” gute Chancen weit oben mitzumischen. Grundsätzlich ist die Dänin mit den extravaganten Outfits natürlich nicht uninteressant, wie sie auf ihrem Debütalbum “Columbine” beweisen konnte. Anfang November kommt der Nachfolger “Before The Dinosaurs” in die Läden – natürlich nicht, ohne vorab einen neuen Ohrwurm auf die Musikwelt loszulassen.

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Rihanna feat. Calvin Harris – We Found Love

Bei einigen Menschen scheint der Tag aus mehr als 24 Stunden zu bestehen. Anders lässt es sich kaum erklären, dass die barbadische Pop- und Dance-Queen Rihanna seit 2009 jedes Jahr kontinuierlich gen Ende November ein neues Album rausschießt. Das nächste Baby des Workaholics hört auf den simplen Namen „Talk That Talk“; für die erste Singleauskopplung „We Found Love“ (bereits die fünfte in diesem Jahr) hat sie sich den schottischen Beatschmied Calvin Harris geangelt, der dem Track seine ganz eigene Note verleiht. Und trotz aller medialer Omnipräsenz: Auch mit diesem Song kann die 23-Jährige bei Fans und Kritikern gleichermaßen erneut punkten.

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Fenech-Soler – Stop And Stare

Der massiven Unterstützung von Groove Armada, die Fenech-Soler mit auf Tour nahmen und Sänger Ben Duffy ihre Single „Paper Romance“ einsingen ließen, ist es unter anderem zu verdanken, dass sich das britische Quartett mittlerweile einen Namen machen konnte. Auch wenn man bislang nicht an den Erfolg von Kollegen wie The Naked And Famous oder Gypsy & The Cat anknüpfen konnte: Rein musikalisch gesehen macht ihr selbstbetiteltes Debütalbum immer noch verdammt viel Spaß. Die mittlerweile dritte Single „Stop And Stare“ übt sich in zartem Understatement und verleiht klassischen Dance-Pop-Klängen eine leicht melancholische Note.

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Jennifer Rostock – Ich kann nicht mehr

Sie haben Spaß. Sie haben Aufmerksamkeit. Sie lassen sich nicht abstempeln. Für Jennifer Rostock läuft es gerade wie geschmiert: Ihr drittes Album „Mit Haut und Haar“ katapultierte sie mit links in die deutschen Top 5. Intensiv, ausgeflippt und facettereich präsentiert sich die Band um Jennifer Weist – und das mit zunehmenden Erfolg. Überraschend, dass sie Mecklenburg-Vorpommern erneut beim Bundevision Songcontest vertreten werden? Warum nicht? Zum milden Herbstbeginn wagen sich die Musiker an balladeskere Töne mit „Ich kann nicht mehr“.

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Frida Gold – Unsere Liebe ist aus Gold

Die Zeiten, in denen deutsche Bands wie Pilze aus dem Boden schossen, sind bereits ein gutes halbes Jahrzehnt vorbei. Und doch findet sich im mittlerweile wieder dem amerikanischen Musikmarkt zugewandten Geschäft noch das ein oder andere Juwel, das sich im Schleifprozess befindet. Frida Gold aus Hattingen im Ruhrgebiet ist eine solche Band, die es innerhalb kürzester Zeit zu bundesweiter Bekanntheit gebracht hat. Ihr erstes Album trägt folgerichtig den Namen „Juwel“, und besonders die zweite Single-Auskopplung „Wovon sollen wir träumen“ konnte dank ZDF-Unterstützung während der Frauen-Fußballweltmeisterschaft mit einer Top 20-Platzierung überzeugen. Mit dem neuen Song „Unsere Liebe ist aus Gold“ legen sie nun ihr bisher bestes Werk vor.

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Lady Gaga – Yoü And I

Ihr Name steht für schier grenzenlosen Erfolg, extravagante und exzentrische Auftritte sowie schrille Outfits: Die Marke Lady Gaga hat seit 2008 weltweit Hochkonjunktur. Doch wo Ruhm ist, da sind auch extrem hohe Erwartungen für das Folgematerial. Und so ein zweites Album soll ja bereits die ein oder andere Karriere zunichte gemacht haben. Im Falle Stefani Germanottas (so Frau Gaga bürgerlich) trifft dies keinesfalls zu: „Born This Way“ schoss erneut in nahezu allen Hitlisten auf Platz 1; einzig die zweite Single „Judas“ lief in Deutschland mit Platz 23 für ihre Verhältnisse überraschend schwach. Mit Single Nr. 4 namens „Yoü And I“ (nein, kein Rechtschreibfehler) geht sie nun ein wenig mehr Risiko ein. Die Chancen, dafür belohnt zu werden, stehen wieder überaus gut.

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Juli – Du lügst so schön

Es war in der Tat eine ‚perfekte Welle‘, die da 2004 über Deutschland schwappte und reihenweise neue, unverbrauchte Acts wie die Gießener Pop-Rock-Band Juli brachte. Ihr ist es unter anderem maßgeblich zu verdanken, dass handgemachte, deutsche Musik im 21. Jahrhundert wieder salonfähig wurde. Nach einem Nr. 2- und einem Nr. 1-Album folgte 2010 der dritte Longplayer namens „In Love“, auf dem es deutlich elektronischer zuging, der mit Platz 4 jedoch ebenfalls höchst erfolgreich war. Die vierte Single-Auskopplung „Du lügst so schön“ setzt dagegen wieder bei Julis Wurzeln an – und kann mit reifen Lyrics, einer Menge Emotionen und einer gewissen Fragilität punkten.

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ZyniC – My Personal Kryptonite

ZyniC gehören neben Hurts und den Mirrors zu den vielversprechendsten Newcomern im Bereich des 80er-geprägten Synthiepops. Wobei es statt ‚gehören‘ eigentlich ‚gehört‘ heißen müsste, denn hinter dem Namen verbirgt sich keine Band im klassischen Sinne, sondern der Solokünstler H.P. Siemandel, welcher sich nicht nur für den ansprechenden Gesang, sondern auch für die Synthesizerklänge verantwortlich zeigt. Leider konnte ZyniC den kommerziellen Durchbruch im Gegensatz zu genannten britischen Bands bisher nicht erzielen – trotz einer superben Download-Debütsingle namens „Dreams In Black And White“, die aktuell als limitierte EP neu aufgelegt wird, und einem ebenso genialen Album namens „Fire Walk With Me“.

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