Kategorie: Pop

3OH!3 feat. Katy Perry – Starstrukk

Manchmal versteht man einfach die Welt nicht mehr. Warum, oh warum, sind 3OH!3 immer noch ein Insider-Phänomen in Deutschland? Mit ihrer schrägen Electroclash-Hymne „Don’t Trust Me“ gelang Nathaniel Motte und Sean Foreman ein herrlich durchgeknallter Start ins abgelaufene Jahr, allerdings ohne entsprechenden Release. Auch die neue Single „Starstrukk“ versauert digital – seltsam für ein Feature mit Katy Perry, das in Großbritannien sogar in den Top 5 gestanden hat.

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Yeasayer – Ambling Alp

Was passiert nach MGMT und Passion Pit? Eine Gegenbewegung? Oder doch nur die schlichte Evolution? Wobei, so schlicht sind Yeasayer – eine Art Indie-Glam 2.0 – mit Sicherheit nicht. Und vor allem haben sie die Schubladierung nicht verdient, haben sie doch bereits 2008 ein erstes in Szenekreisen schwer umjubeltes Album veröffentlicht. „Odd Blood“ wird am 5. Februar allerdings mit Major-Rückenwind das Trio aus Brooklyn endgültig ins Auge des Indie-Hurrikan werfen.

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Gossip – Love Long Distance

Wesentlich schneller und plötzlicher als erwartet ist der Durchbruch für Gossip gekommen. „Heavy Cross“ schafft es bis auf Platz 2 der deutschen Single-Charts, das dazugehörige Album „Music For Men“ in die Top 20. Beachtlich, beachtlich. Beth Ditto und Mannschaft turnen seither fleißig durch die nationale Medienlandschaft und werden als Retter der Subkultur feiert – erinnert frappant an die britischen Medienberichte vor nicht allzulanger Zeit.

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Ich + Ich – Pflaster

Am Beginn war die Erinnerung an Liebe. Es folgte der Traum, dass alle vom selben Stern seien und letztlich stand der Wunsch, alles solle so bleiben, wie ist. So könnte man die „Chronik“ von Ich + Ich beschreiben, die sich in den letzten Jahren als feste Größe im deutschsprachigen Musikgeschäft etablieren konnten. Das 2007 veröffentlichte Album „Vom selben Stern“ und die davon ausgekoppelten Singles avancierten zu Dauerbrennern in den Charts, der Longplayer konnte sich sogar über zwei Jahre in den Albumcharts behaupten.

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Lenka – Trouble Is A Friend

Die Melodie zeitloser Popmusik verhält sich ähnlich, wie eben jene und Lenka: Sie lassen sich nicht voneinander trennen. Die australische Newcomerin hat’s mit ihrem Debütalbum „Lenka“ in kürzester Zeit geschafft, jenseits des Atlantiks groß rauszukommen. Diesseits behauptet sich immerhin „The Show“ hartnäckig als Airplay-Hit. Mit „Trouble Is A Friend“ folgt nun die zweite Auskopplung.

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Sunshine Tears – Missing U

Musik ist da, um gehört zu werden. Dachte sich auch der 30jährige Stefan Grünbaum, geboren in Mittelfranken und eher Autodidakt, als professionell in der Musik zuhause. Bis jetzt. Denn sein niedlicher Popsong „Missing U“ entstand zwar rein computergesteuert, blühte aber dank Gitarre- und Pianospiel mehr und mehr auf. Was noch fehlte? Gesang! Übernahm eine Bekannte um drei Ecke. Und warum das Ergebnis verstecken, schließlich haben Sunshine Tears damit tatsächlich Potential.

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Shakira – She Wolf

Shakira ist zurück und bringt vier Jahre nach „Oral Fixation Vol. 2“ ihr drittes englischsprachiges Album auf dem Markt. Benannt ist das Werk nach ihrer animalischen Leadsingle „She Wolf“, die musikalisch mit einigen Überraschungen aufwartet. Latin Pop-Rock war gestern, die neue Shakira verspricht Electropop-Sound im Nu-Disco Stil und bewegt sich damit auf derzeit schwer angesagtem Terrain.

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Epic Fail Vol. 1: Benni Herd – Die Lady auf dem Dancefloor

Selten hat ein Bild so sehr wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge (angesichts des vorgestellten Songs sehr passend, muhaha!) gepasst zu einer Veröffentlichung. Hier sehen wir Benjamin Herd, das Ende der DSDS-Nahrungskette. Warum man diesen Bonsai-Pimp mit aufblasbaren Klöten kennen muss? Wer sagt denn, dass das überhaupt nötig ist?

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No Angels – One Life (inkl. Album-Preview)

Seien wir ganz ehrlich: die No Angels waren bereits abgeschrieben. Vom Pech verfolgt enttäuschten nicht nur die Verkaufszahlen ihres Comeback-Albums, sondern auch der Auftritt beim Eurovision Song Contest 2008 auf ganzer Linie. Spätestens aber seit den Vorwürfen gegen Sängerin Nadja hatte man den „gefallenen Engeln”, wie es hieß, keine Chancen mehr eingeräumt. Doch die No Angels wären nicht die No Angels, wenn sie sich nicht ein weiteres Mal zusammengerauft hätten, um erneut anzugreifen.

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