Kategorie: Rock

Calexico – Maybe On Monday EP

Mit dem Sommer kommt man beinahe automatisch auf Calexico zurück. Der Sound des Sextetts aus Arizona, eine Mischung aus Indie Rock, Folk, Americana und Tex-Mex, passt perfekt zur warmen Jahreszeit, egal ob man es entspannt oder lebhaft bunt magt. Ende Juni kommen die US-Amerikaner auf Tour und spielen mehrere Deutschland-Konzerte, immer noch mit ihrem im September erschienenen Album „Algiers“ in der Hinterhand. Pünktlich zu dieser Konzertreise erscheint ihre neue EP „Maybe On Monday“, als CD und Vinyl nur bei ihren Auftritten erhältlich, digital jedoch für alle.

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Editors – A Ton Of Love

Als Spätfolge des Post-Punk-Revivals machten die Editors aus dem britischen Birmingham 2005 mit ihrem Debütalbum „The Back Room“ erstmals von sich reden. Mit einer kleinen Verzögerung erreichte man schließlich auch den deutschen Markt, das bis dato letzte Album „In This Light And On This Evening“ schaffte es 2009 sogar in die Top 10. Das Warten auf einen Nachfolger ist nun vorbei, denn knapp vier Jahre später steht – unterbrochen von einem 7CD-Boxset, dem Ausstieg von Chris Urbanowicz und der Hinzunahme von gleich zwei neuen Mitgliedern – „The Weight Of Your Love“ in den Startlöchern. Romantik gibt es bereits zwei Wochen vorab mit der E-Single „A Ton Of Love“.

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Nine Inch Nails – Came Back Haunted

„Ich war nicht besonders ehrlich darüber, was ich in letzter Zeit so gemacht habe.“ – Mit diesen Worten eröffnet Trent Reznor ein Posting auf der offiziellen Nine Inch Nails-Band-Homepage über das Studio-Comeback seiner Band, nachdem bereits erste Live-Auftritte und ein neues Tour-Lineup angekündigt worden waren. Nachdem sich Reznor im September 2009 eine Auszeit von seinem Industrial-Monster nahm, veröffentlichte er das Debütalbum von How To Destroy Angels, der gemeinsamen Band mit seiner Frau Mariqueen Maandig, und steuerte zusammen mit Atticus Ross die Soundtracks zu „The Girl With The Dragon Tattoo“ und „The Social Network“ bei, letzterer sogar Oscar-, Grammy- und Golden Globe dekoriert. Nun taucht, quasi aus dem Nichts, die neue Nine Inch Nails-Single „Came Back Haunted“ auf.

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The Jury And The Saints – Freedom Fighter

Warum der Blick über den Tellerrand für The Jury And The Saints zwar im Vorbeigehen gelingt, doch man in Europa noch nicht viel von ihnen gesehen geschweige denn gehört hat, erklärt sich durch ihre Heimat. Neuseeland ist Filmland. Nur einzelne Bands wie The Naked and Famous oder Kerretta wagten in vergangenen Jahren den Sprung. Dass der Horizont des Punk/Alternative-Rock in Kürze erweitert werden darf, verspricht ein frisch unterzeichneter Plattenvertrag – und das Debüt des Trios im Matrosen-Look: „Freedom Fighter“.

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Junip – Your Life Your Call

Nach der Veröffentlichung der ersten EP „Black Refuge“ 2005 wurde Junip erst einmal auf Eis gelegt. Grund war der großen Solo-Erfolg ihrers Sängers José González („Heartbeats“, „Teardrop“, das Debütalbum „Veneer“), der im Alleingang international mittlerweile Platten im Millionenbereich verkauft hat. Erst vor drei Jahren erschien das eigentliche Debütalbum des schwedischen Trios, „Fields“, der schlicht „Junip“ betitelte Nachfolger soll ab dem 19. April in den Läden stehen. Nach dem psychedelisch-krautigen Rocker „Line Of Fire“, der kürzlich in der US-Erfolgs-Serie „Elementary“ eingesetzt wurde, bewegen sich die Schweden mit der zweiten Vorab-Auskopplung „Your Life Your Call“ in weitestgehend unergründeten Gefilden.

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Sigur Rós – Brennisteinn

Nach vier Jahren Albumpause war „Valtari“ vielleicht nicht unbedingt das, was man sich von Sigur Rós erwartet hatte. Die Isländer hatten keineswegs eine schlechte Platte eingespielt, man schien jedoch auf Nummer Sicher gegangen zu sein. Der vollmundigen Ankündigung, der Nachfolger würde deutlich aggressiver ausfallen, folgt Mitte Juni „Kveikur“ (dt. „Kerzendocht“), das siebte Album der ikonischen Post-Rock-Band, auf dem man ohne den mittlerweile ausgestiegenen Multi-Instrumentalisten Kjartan Sveinsson auskommen muss, der sich anderen Projekten widmen will. Unbeeindruckt von diesem Abgang, erfüllt die erste, exklusiv über die Band-Homepage erhältliche Single „Brennisteinn“ (dt. „Schwefel“) sämtliche Erwartungen.

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Peace – Follow Baby

Rockmusik muss mal wieder gerettet werden von neuen Hoffnungsträgern, die unter Umständen nach einem Album wieder in der Versenkung verschwinden. Was zynisch, womöglich auch bitter klingt, wurde in der Vergangenheit in zahlreichen Fällen Realität, soll Peace allerdings nicht passieren. Das britische Quartett aus Worcester wurde bereits von der BBC und dem NME abgefeiert, hat zahlreiche Gigs in prominenter Platzierung hinter sich und veröffentlicht nun das Debütalbum „In Love“. Gleichzeitig damit erscheint „Follow Baby“, nach „Wraith“ die bereits zweite Single der Friedliebenden.

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OK KID – Stadt ohne Meer

Vor zwei Jahren veröffentlichte das ehemalige HipHop-Projekt Jona:S seine zweite EP „Grau“, mit der man langsam aber sicher zu Popmusik fand, verpackt als eine Art elektronische Antwort auf Clueso. Seither wurde aus dem Quintett ein Trio, man fand in OK KID einen neuen Namen (angelehnt an die Radiohead-Alben „OK Computer“ und „Kid A“, die beiden ‚Kompromissplatten‘ der verbliebenen Mitglieder) und scheint musikalisch endgültig angekommen zu sein. Erste Auskopplung aus dem am 5. April erscheinenden, eponymen Debütalbum ist „Stadt ohne Meer“.

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Half Moon Run – Full Circle

Wenn Mumford & Sons Anfang April für drei Konzerte nach Deutschland kommen, werden sie von drei jungen Kanadiern begleitet, die hierzulande noch weitestgehend unbekannt sind. Half Moon Run kommen aus Montreal und passen mit ihrer Mischung aus Indie, Folk und Pop vermeintlich perfekt ins Vorprogramm der Grammy-Gewinner. Einen Major-Vertrag haben sie mittlerweile in der Tasche, wann ihr Debütalbum „Dark Eyes“ auch in Deutschland erscheinen wird, ist jedoch noch unbekannt. Immerhin: die erste Single „Full Circle“ gibt es ab sofort.

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David Bowie – The Stars (Are Out Tonight)

An seinem 66. Geburtstag, dem 8. Januar 2013, brach David Bowie das Schweigen und kündigte „The Next Day“, sein erstes Album seit zehn Jahren (das 24. insgesamt) an, begleitet von der Single „Where Are We Now?“, die erstmals seit zwei Dekaden die Top 10 in Großbritannien erreichte. Auch in Deutschland reichte es für die höchste Chartposition seit „Jump They Say“ 1993. Bevor besagte neue Platte am 8. März erscheint, schickt der Altmeister eine weitere Auskopplung voraus: „The Stars (Are Out Tonight)“.

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